Das Buch

Sind Sie neugierig und wollen mehr darüber erfahren, wie Sie mit einfachen Schritten nicht nur gesünder werden, sondern auch dauerhaft Ihr Wunschgewicht erreichen? Dann sollten Sie sich unbedingt mein Buch „Gesund und schlank durch Kurzeitfasten: Wie Sie Ihre Ernährung selbst bestimmen und ganz ohne Diät abnehmen“ ansehen! Neben dem Taschenbuch steht Ihnen natürlich auch das praktische eBook für den Kindle zur Auswahl.

Wie Sie Ihre Ernährung selbst bestimmen und ganz ohne Diät abnehmen.

Anhand zahlreicher wissenschaftlicher Studien, deren Ergebnisse kompakt, unterhaltsam und auch für den Laien verständlich vorgestellt werden, beschreibt das Buch, wie Kurzzeitfasten nicht nur die Auswirkungen schwerer Erkrankungen wie beispielsweise Asthma, Herzinfarkt, Diabetes, Krebs oder Alzheimer lindern, sondern sogar deren Entstehung verhindern kann. Neben spannend und kurzweilig aufbereiteten Erkenntnissen aus der Wissenschaft sowie eigenen Erfahrungen des Autors finden Sie in diesem Ratgeber konkrete Anleitungen und viele hilfreiche Tipps, wie sich die verschiedenen Varianten des Kurzzeitfastens ideal in Ihren Alltag integrieren lassen.

Doch auch wenn Sie in erster Linie abnehmen möchten, kommen Sie bei diesem differenzierten Ratgeber voll auf Ihre Kosten. Denn selbst ohne Ernährungsumstellung und Sport lässt sich mit Hilfe kurzer Fastenzyklen dauerhaft Fett abbauen. Dabei ist das Grundkonzept des Kurzzeitfastens so einfach, wie genial: regelmäßige Phasen des Fastens wechseln sich mit Phasen freier Nahrungsaufnahme ab. Anders als bei der wochenlangen, oft auszehrenden Quälerei gewöhnlicher Diäten, lassen sich die erstaunlichen Effekte dieser Ernährung bereits erzielen, indem Sie nur für einige Stunden am Tag auf Kalorien verzichten.Das ist so simpel, wie es klingt, denn anstatt lediglich auf die gängige 24 Stunden Variante zu setzen, werden Ihnen in diesem Buch unterschiedliche und deutlich leichter umsetzbare Optionen des Kurzzeitfastens aufgezeigt, die sich wie in einem Baukasten flexibel kombinieren lassen. So können Sie sich Ihr ganz individuelles, an die eigenen Bedürfnisse angepasstes Ernährungskonzept zusammenstellen.

Wenn Sie darüber hinaus noch mehr für Ihre Figur und Gesundheit tun möchten, bietet Ihnen das Buch außerdem eine differenzierte Einführung in das Thema gesunde Ernährung und zeigt auf, wie sich das Konzept besonders effektiv mit sportlichen Aktivitäten kombinieren lässt. Doch egal ob mit oder ohne Ernährungsumstellung und Training: In diesem Ratgeber erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, um ohne belastende Diäten dauerhaft gesund und schlank zu werden.

66 Gedanken zu „Das Buch

  1. Sile

    Guten Morgen Daniel,

    Mit Interesse habe ich Ihr E-Book verschlungen, aber dennoch stehe ich irgend wie an.
    Heisst dass nun ich sollte/muss jeden Tag nach diesem 18/6 oder 16/8 Stundenrhythmus essen. Oder wäre auch möglich diese Tage vereinzelt auf die Woche verteilt zu „geniessen“. Montags, Mittwochs und evt. auch Freitags, oder am Wochenende. Oder sehe ich das falsch. (182 gross und 77 Kilo, möchte auch 70 Kilo)

    Herzlichen Dank für das Feedback, freundliche Grüsse aus der Schweiz ;O)

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Sile!

      Etwas vereinfacht ausgedrückt könnte man sagen ‚beim Kurzzeitfasten ist (fast) alles möglich‘. Wie viele Zyklen pro Woche und mit welcher Dauer Sie durchführen sollten, hängt ganz von Ihren persönlichen Zielen ab. Wollen Sie nur Ihr Gewicht halten und dazu nicht mehr ständig auf die Kalorien achten, reichen weniger und kürzere Zyklen. Wollen Sie ohne Einschränkungen bei der Nahrungsauswahl abnehmen, werden Sie wahrscheinlich etwas mehr Einsatz hinsichtlich Fastendauer und -Häufigkeit erbringen müssen. Auch da gibt es dann wieder Abstufungen, je nachdem wie schnell Sie ans Ziel kommen möchten.
      Exakte Richtwerte, die für jeden gelten gibt es dabei leider nicht. Manche Leute reagieren besser auf das Fasten und erreichen mit wenig Aufwand sehr gute Ergebisse, während andere sich deutlich mehr anstrengen müssen, um zum gleichen Erfolg zu kommen.
      Da hilft nur eins: ausprobieren! Dabei lautet mein Motto ’so viel wie nötig, so wenig wie möglich‘. Tasten Sie sich langsam heran und behalten Sie eine bestimmte Variante immer für mindestens zwei Wochen bei. Dann entscheiden Sie, ob die Ergebnisse Ihren Erwartungen entsprechen und passen gegebenenfalls leicht an. Aber auch hier ist es ratsam, die Anpassungen mit Augenmaß zu wählen – schließlich sind Sie nicht auf der Jagd nach einer Radikalkur, sondern auf der Suche nach einer Methode, wie Sie dauerhaft Ihr Wunschgewicht erreichen und vor allem halten können.

      Dabei wünsche ich Ihnen ganz viel Erfolg und sende beste Grüße in die Schweiz,

      Daniel

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  2. Nicole

    Kann man das Buch auch als reine pdf-Datei irgendwo kaufen und dann ausdrucken? Das bei Amazon geht nicht, weil der Download auf meinem PC nicht erlaubt ist:-(

    Antworten
      1. Nicole

        ach schade… das dauert immer soooooo lange und während der Woche arbeite ich meistens ca. 12 Stunden und ich hätte gerne dieses Wochenende grad losgelegt. Na ja… hoffentlich hab ich an einem anderen Wochenende auch noch Motivation dazu

        Antworten
  3. nicole

    Hallo Daniel!
    Gerade habe ich Dein Buch „verschlungen“! Ich fühle mich so sehr persönlich von Dir angesprochen, dass ich spontan das „Du“ als Anrede nutze! 🙂
    Kurz zu mir: ich bin 32 Jahre alt und wiege zur Zeit bei 172cm gute 76 kg. Mein Wohlfühlgewicht lag immer bei 68 kg, wo ich auch erstmal wieder hin möchte.
    In meiner ersten Schwangerschaft vor nunmehr neun Jahren habe ich satte 40 kg zugenommen. Mit wenig Sport und gesunder Ernährung gingen die eigentlich innerhalb von 9 Monaten wieder mühelos weg… und die nächste Schwangerschaft kam: Wieder 25 kg zugenommen, innerhalb eines Jahres wieder runter… dann Baby Nr. 3 mit wieder 25 kg :-), auch diesmal mit schon etwas mehr Aufwand wieder innerhalb von 1,5 Jahren wieder weg. Dann allerdings nach Schwangerschaft Nr. 4 (wieder 25 kg) der Schreck: trotz enormer Anstrengungen blieben einfach 8 kg drauf!!! Und diegesellten sich dann zu den 25 kg der fünften Schwangerschaft… 🙂 Nun ist der kleinste im Bunde ein gutes Jahr alt und ich habe über den Sommer sehr gut abgenommen, allerdings scheitere ich immer wieder an den Kilos, die ich nun schon seit der vierten Schwangerschaft mit mir herumtrage! Und leider werden es dann schnell noch mehr! So kam dann letzte Woche der absolute Höchststand von 78,6kg und mir war klar, dass es so nicht weiter gehen kann.
    Also kam Almased zum Einsatz, 3x tgl, dazu mächtig viel kaloienfreie Getränke und sonst nichts.
    Seit Montag halte ich das gut durch, habe einige Zentimter eingespart und gut 2,8kg! Mein Plan ist nun, bis einschl. Samstag dabei zu bleiben, um dem ganzen so eine Art „Anfangsschub“ zu geben.
    Und dann will ich meine Ernährung auf einen 18/6 Rhythmus umstellen (ab Sonntag). Meinst Du, es ist sinnvoll am Samstag den letzen Alma-Shake um 18 Uhr zu nehmen und dann direkt mit meiner angestrebten Zeitspanne 13-19 Uhr „EssensZeit“ zu starten? Soll ich dann normal bzw. gemäßigt essen oder sollte ich die ersten Tage noch einen Alma-Shake einplanen?
    Wie hoch sollte denn die kcal-Aufnahme in den Essphasen sein?

    Ich danke Dir für dieses geniale Buch und kann den Sonntag gar nicht mehr abwarten- zumal ich auch langsam wirklich mal was beißen will 🙂

    Herzliche grüße
    nicole

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Nicole!

      Danke für deinen netten Kommentar und ganz besonders für deine tolle Rezension bei Amazon! Darüber habe ich mich heute Morgen sehr gefreut und hoffe natürlich, dass deine hohen Erwartungen nun auch erfüllt werden. 🙂

      Almased ist als kurzfristige Lösung nicht schlecht und bietet die richtigen Inhaltsstoffe, um schnell und sogar einigermaßen gesund ein paar Kilos zu verlieren. Leider ist das aber keine dauerhafte Lösung, so dass sich dein Umstieg aufs Kurzzeitfasten am Sonntag sicher lohnen wird. Dein dazu geplantes Vorgehen klingt gut. Ob du dann ganz normal essen oder die ersten Tage mal noch einen Shake einbauen möchtest, kannst du dir eigentlich aussuchen. Mittelfristig macht das keinen Unterschied und kurzfristig solltest du die Option wählen, mit der du dich wohler fühlst.
      Was ich allerdings überlegen würde, wäre ein zusätzlicher Shake am Tag bevor du mit dem Kurzzeitfasten startest. Dann gehst du nicht mit einem ganz so großen Kaloriendefizit ins Rennen. Das macht es nicht nur leichter, sondern ist auch gut für deinen Stoffwechsel.

      Wie viele Kalorien du am Tag benötigst, ist schwer zu sagen, denn das hängt von vielen Faktoren ab. Neben Art und Umfang der täglichen Aktivitäten, spielt unter anderem auch dein Stoffwechsel eine große Rolle. Ich würde für den Anfang trotzdem mal einen groben Richtwert mit einem Kalorienrechner im Internet bestimmen. Bei etwa 80 % von diesem Wert solltest du dein Minimum ansetzen und erst einmal schauen, wie sich dein Gewicht über zwei Wochen entwickelt. Dann siehst du, ob der errechnete Wert in etwa passt oder korrigiert werden muss.
      Grundsätzlich würde ich immer eher mit ein wenig mehr als zu wenig starten und dann bei Bedarf anpassen. Erst recht, weil du – sofern du gut auf das Kurzzeitfasten ansprichst – gar kein Kaloriendefizit brauchst, um abzunehmen.

      Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg und bin gespannt auf deine ersten Erfahrungsberichte.

      Viele Grüße,

      Daniel

      Antworten
      1. nicole

        Hallo Daniel!

        Vielen Dank für Deine nette Antwort!

        Aufgrund der super tollen Erfolge, die ich zur Zeit noch mit dem Alma habe, werde ich das um 1-2 Tage verlängern und dann mit dem Kurzzeitfasten dauerhaft starten.
        Nun habe ich heute noch etwas anderes gelesen. Der Autor Bernhard Ludwig empfiehlt bei seiner sogenannten „10in2″Variante, 12Std. zu essen und dann 36 Std nicht zu essen!?
        Vielleicht habe ich es auch einfach nicht richtig verstanden, aber das ist doch noch wieder anders als die 24-Std.-Variante, die Du beschreibst, oder? Ich meine, das er auch nicht variabel zu einem selbst bestimmten Zeitpunkt diese Stunden beginnt, sondern iessen ist immer vom Frühstück bis zum Abendessen und dann erst wieder das Frühstück am übernächsten Tag.
        Was hälst Du davon???

        Ich danke Dir für Deine Mühen
        herzliche Grüße
        Nicole

        Antworten
        1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

          Hallo Nicole,

          hinsichtlich schneller Wirksamkeit halte ich die Methode von Bernhardt Ludwig für sehr vielversprechend. Allein wenn du überlegst, dass du mehr als zweimal so lange fastest, wie bei 16/8, gleichzeitig aber nur 50 % mehr Zeit zum Essen hast, wird deutlich, dass es sehr schwierig wird, eine vergleichbare Kalorienmenge zu sich zu nehmen. Das Verhältnis zwischen Fasten- und Essenszeit ist also bei Ludwig 3:1, während es bei 16/8 nur 2:1 ist. Von daher wäre es schon sehr ungewöhnlich, wenn du damit nicht entsprechend mehr und schneller abnimmst.
          Ich persönlich sehe dabei aber zwei Schwierigkeiten, die mich dazu bewogen haben, 24 Stunden als Maximum zu empfehlen. Und zwar entweder, in einem 1 zu 1 Konzept (24 Stunden fasten, 24 Stunden essen) oder nur als gelegentliche Ausweitung der 16 bis 18-stündigen Fastenzyklen:

          1. Je länger die Fastenphase im Verhältnis zur folgenden Essensphase, desto höher die Gefahr eines zu großen Kaloriendefizits. Das kann zwar zu sehr schnellen Erfolgen führen, fordert seinen Tribut aber meist auch in Form von mehr Muskelverlust und einem dauerhaft gestörten Stoffwechsel.

          2. Ich halte es nicht für eine Variante, die man sein Leben lang problemlos durchhalten kann. Genau das sollte aber meiner Meinung nach der Anspruch jedes Ernährungskonzepts sein. Schließlich richten sich all diese Methoden an Menschen, die mit ’normaler‘ Ernährungsweise ständig zugenommen haben. Es wäre also fatal anzunehmen, diese Menschen müssten nur eine Weile diszipliniert Diät halten und könnten anschließend wieder weitermachen wie zuvor. Das geht eigentlich immer nach hinten los.

          Trotzdem will ich aber gar nicht behaupten, dass die Methode von Bernhard Ludwig schlecht ist. Zumindest, wenn man diese beiden Nachteile kennt und richtig damit umgeht. Schaffst du es also beispielsweise in den ersten Wochen oder gar Monaten 36/12 zu betreiben und dabei in den Essensphasen wirklich große Mengen Kalorien zu dir zu nehmen, wirst du wahrscheinlich gute Ergebnisse erzielen, ohne dass Stoffwechsel und Muskelmasse übermäßig leiden. Große Mengen meint in dem Fall aber auch große Mengen. 😉 Wenn du dann deine Ziele erreicht hast, kannst du zu einer gemäßigteren Variante übergehen und damit dein Gewicht halten.
          Für mich persönlich überwiegen aber die Risiken die Vorteile dieses Vorgehens. Ich rate immer dazu, erst einmal klein zu starten und dann – wenn die Ergebnisse noch nicht den Erwartungen entsprechen – langsam zu steigern. Das halte ich für die gesündere und nachhaltigere Option.

          Egal für welchen Weg du dich entscheidest, ich wünsche dir ganz viel Erfolg!

          Liebe Grüße,

          Daniel

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  4. lena

    Hallo daniel,
    Ich habe auch grade mit dem kurzzeitfasten (16/8) angefangen. Eine frage habe ich aber noch. Wahrscheinlich erklärt sie sich von selbst aber darf ich auch außerhalb der 8std trinken (wasser, tee)?
    Bitte um schnelle Antwort 🙁
    Liebe grüße,
    Lena

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Lena,

      ja, natürlich darfst du auch während der Fastenphasen kalorienfreie Getränke zu dir nehmen.
      Aus der Frage schließe ich, dass du mit relativ wenig Hintergrund-Info gestartet bist. Von daher wäre meine Empfehlung, mal die Artikel hier auf der Seite zu lesen. Da findest du schon einmal einige zusätzliche Tipps und Tricks, wie du das Kurzzeitfasten einfacher und erfolgreicher gestalten kannst. Das Buch geht dann noch einmal ganz detailliert auf Hintergründe dieser Ernährungsweise, sowie verschiedene Varianten ein. Dazu gibt es neben einigen persönlichen Erfahrungsberichten auch noch ein paar Tipps für eine insgesamt gesündere Lebensweise.

      Viele Grüße,
      Daniel

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  5. Jutta

    Hallo Daniel,

    ich habe mit großer Begeisterung dein Buch gelesen, denn du konntest mir damit meine letzten Zweifel ausräumen und mich weiter motivieren.
    Ich habe schon vor Lesen deines Buches für knapp 4 Wochen mit dem Kurzzeitfasten gestartet, bzw lief das bei mir unter dem Begriff Dinner Cancelling und ich komme immer mind. auf 16 -18 Stunden Essenspause.
    Mit Gewichtsproblemen plage ich mich quasi schon mein Leben lang. Meine erste Diät habe ich im Alter von 14 gestartet und mich dünn gehungert. Das dünne Ich hielt dann auch, mit eiserner Disziplin, bis zum Alter von ca 20 und dann ging es rasant aufwärts. Von da an war es über die Jahre ein ständiges Auf und Ab und durch den Jo Jo Effekt mit Tendenz nach oben. Nachdem ich jahrelang mit „sowenig Kalorien wie möglich“ meine Diäten durchgeführt habe, und wie es eben so ist, irgendwann die Hungerei nicht mehr ertragen konnte, bin ich durch Zufall auf Atkins gestoßen. In der Zeit war Low Carb noch nicht in in Deutschland und ich wurde von allen Seiten gewarnt wie gefährlich es sei ohne Kohlenhydrate zu leben. Meine Blutwerte vor Atkins waren sehr schlecht. Sehr hohe Triglyceride und schlechtes Cholesterin. Nach 3 Monaten Atkins und vielen Kilos weniger, habe ich mir nochmal von meinem Hausarzt die Blutwerte nehmen lassen und entgegen allen Warnungen meiner Umwelt waren sie alle im optimalen Bereich. Von da an war mir klar , dass nicht Fett das Problem ist, sondern Zucker bzw. die einfachen Kohlenhydrate. Aber nie mehr Brot essen, nie mehr Pizza usw. irgendwann bin ich der Versuchung wieder erlegen und das Gewicht ging gnadenlos wieder rauf. Dann habe ich es mit sehr viel Sport probiert, war aber auch nicht die Lösung. Ich weiss nicht, wieviele Diätbücher ich im Laufe der Jahre gelesen habe aber glaub mir es waren sehr sehr viele. Dann bin ich auf Dinner Cancelling gestoßen und wollte mir jetzt noch eine Chance geben, mein Übergewicht zu verlieren und das neue Gewicht auch dauerhaft zu halten. Aus meinen Erfahrungen in der Vergangenheit, habe ich mir dann mein Konzept gebastelt. Morgens Frühstück, mit Vollkornbrot, Putenbrust oder ein Ei und Tomaten oder auch mal einen Apfel oder Birne usw. Mittags normal essen aber Vollwert Reis und möglichst wenige bis keine einfachen Kohlenhydrate. Dabei achte ich immer auf eine ausreichende Eiweißersorgung mit Fisch, Geflügel, Eier oder auch mal einen Proteinshake. Dazu Gemüse und Salat soviel ich will. Ich achte darauf Mittags immer gut satt zu sein, da es meine letzte Mahlzeit ist. Ich esse normalerweise spätestens um 14 Uhr und dann gibt es bis zum nächsten Morgen nichts mehr, d.h, ich halte mind. 16 Stunden Fastenzeit ein. Die ersten Tage waren unheimlich schwer, ich musste lachen, als ich deine Erfahrungen in den ersten Tagen in deinem Buch gelesen habe. So ging es mir auch, ich dachte, ich muss mich gleich übergeben , so schlecht war mir. Das Gehirn verlangte vehement nach Zucker und vor dieser Essensumstellung gabs da keinen Grund zur Klage, da ich rund um die Uhr irgendwas reingestopft habe (auf süß wollte ich deftig, auf deftig süß usw) Aber nach ein paar Tagen war der Spuk vorbei und ich denke, da ich von Anfang an weitgehend auf einfache KH verzichtet habe , ging die Umstellung dann ziemlich schnell und der anfängliche Hunger ließ rasch nach. Jetzt nach knapp 4 Wochen kann ich sagen, dass ich mich zunehmend wohler fühle, es sind auch schon einige Kilos runter. Ich gehe 3 mal die Woche abends ins Fitnessstudio und mache Kraft und Ausdauertraining und es macht mir nichts aus, danach nichts mehr zu essen. Aber wie gesagt die ersten Tage waren wirklich kein Zuckerschlecken. Ich bin dann vorgestern bei Amazon auf dein Buch gestoßen und habe es mir gleich für den Kindle gekauft. Und jetzt hast du meine allerletzten Bedenken ausgeräumt. Meine zwei Bedenken oder auch Ängste waren, erstens , dass man ja immer und so gut wie in jedem Diätratgeber eingeredet bekommt, dass man regelmäßig 3 – 5 Mahlzeiten essen soll und bloß nicht das Abendessen ausfallen lassen soll, da sonst der Stoffwechsel runterfährt. Obwohl ich weiß, dass mehr Wachstumshormon ausgeschüttet wird, wenn man das Abendessen weglässt und damit die Fettverbrennung über Nacht fördert, saß dieses Vorurteil doch noch tief. Meine zweite Angst war, was ist wenn ich irgendwann wieder Appetit auf ungesunde Nahrung bekomme, macht dann ein Stück Kuchen alles wieder zu nichte? Und da kam dein Buch genau zur rechten Zeit. Jetzt weiß ich, es kann auch mal ungesund sein, wenn ich meine Fastenpause einhalte. Und wenn es mal ein Abendessen ist, auch kein Drama, dann verschiebe ich eben einfach meine Fastenpause und fange erst am nächsten Tag Mittags an zu essen. Ich vermeide im Moment die einfachen KH weil es mir so leichter fällt und weil ich auch schnell Ergebnisse sehen will , da ich nicht nur 10 Kilo abnehmen möchte. Aber das System ist so variabel , dass ich es anpassen kann wenn ich möchte. Nochmals Danke für dein tolles Buch und auch die vielen Tips hier.
    Liebe Grüße Jutta

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    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Jutta,

      über deinen Kommentar habe ich mich wirklich riesig gefreut. Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, so ausführlich zu berichten und natürlich auch ein herzliches Dankeschön für dein nettes Lob. Es ist immer besonders schön, wenn ich erfahre, dass mein Buch Menschen motiviert hat und sie hoffentlich auch ein klein wenig dabei unterstützt, ein gesünderes, zufriedenderes Leben zu führen.

      Sehr erfreulich finde ich in deinem Fall, dass du trotz deiner Vorgeschichte mit vielen, teils recht radikalen Diäten, schon gute Ergebnisse mit dem Kurzzeitfasten erzielst. Das ist in so einer Situation leider nicht immer der Fall. Im Gegenzug haben dich dafür ja offenbar die anfänglichen Nebenwirkungen voll erwischt. Ein Glück, dass die nicht allzu lange anhalten. 😉

      Nach allem was du schreibst, bin ich überzeugt, dass du auf einem wirklich sehr guten Weg bist. Du machst die wichtigen Dinge absolut richtig, bist dabei aber auch flexibel und nutzt die Vorteile dieses Konzepts voll aus. Denn einerseits unterstützt du deinen Erfolg zusätzlich durch eine bewusste Ernährung, andererseits nimmst du es aber auch ganz gelassen, wenn hier und da mal eine süße Versuchung auf dem Speiseplan landet. Genau so sollte man es machen.

      Wenn du erst mal einige Monate Übung hast und so zusätzliche Flexibilität hinsichtlich deiner Fastenzeiten mühelos umsetzen kannst, hätte ich noch einen kleinen Optimierungsvorschlag für dich. Aktuell liegt dein Krafttraining ja mitten in einer Fastenphase. Das ist natürlich in Bezug auf den angestrebten Muskelaufbau / -erhalt nicht ganz ideal, da die Muskulatur nach der Belastung dringend Nährstoffe braucht. Für den Moment würde ich es aber an deiner Stelle so beibehalten. Denn bei den guten Erfolgen, die du hast, würde ich erst einmal keine größeren Veränderungen vornehmen. Insbesondere, da du noch sehr am Anfang stehst und es dir nicht mit langen und / oder ständig wechselnden Zyklen schwerer machen solltest als nötig. Aber wie gesagt, in vier bis sechs Monaten, könntest du es durchaus mal mit einer Anpassung probieren, die es dir ermöglicht, nach dem Sport zumindest noch eine große Portion Proteine und Kohlenhydrate zu essen.
      Übrigens wird genau dieses Thema gerade recht ausführlich im Forum diskutiert. Da findest du also bei Interesse noch ein paar zusätzliche Details: http://www.victu.net/thema/zeitpunkt-fuer-sport.22542/

      Auf deinem weiteren Weg wünsche ich dir ganz viel Erfolg und wenn du mal Fragen haben solltest, helfe ich natürlich jederzeit gerne weiter. Aber auch wenn nicht, würde ich mich sehr freuen, bei Gelegenheit mal wieder ein Update von dir zu lesen.

      Liebe Grüße,
      Daniel

      Antworten
  6. Jutta

    Hallo Daniel,

    vielen Dank für deine schnelle Antwort und tollen Tipps. Oh ja die anfänglichen Nebenwirkungen waren heftig, aber es war wohl ein Entzug. Wenn der zucker süchtige Körper gezwungen wird, den brachliegenden Fettstoffwechsel zur Energiegewinnung zu nutzen und das natürlich mehr Arbeit erfordert, ist er natürlich erst mal alles andere als begeistert. Ist ja auch so schön bequem wenn immer wieder Zucker zur Energiegewinnung nachgeliefert wird. Die Entzugserscheinungen kannte ich schon von Atkins, so wusste ich , dass nach ein paar Tagen die schlimmsten Entzugserscheinungen weg sind.
    Ich habe mit großem Interesse deine Ratschläge bzgl des Krafttrainings und das Essen nach einem Training gelesen. Deine Argumente leuchten mir absolut ein und ich werde nach ein paar Monaten versuchen meinen Plan dementsprechend anzupassen und meine Fastenzeit entsprechend umzulegen.
    Im Moment fällt mir das Fasten ab Mittag leichter, auch wenn ich abends Sport mache. Ich esse an den Sporttagen auch Mittags sehr wenige KH , also zb nur Fisch und Gemüse, damit dann abends beim Sport schnell sämtliche Glucose verbrannt wird und es gleich ans Eingemachte, also das Fett geht. Ich nehme vor dem Sport und nach dem Sport noch BCAA und vor dem Schlafengehen noch eine Kapsel mir L-Arginin und L-Ornithin und dann sage ich mir , so lieber Körper jetzt verbrenn das Fett während ich schlafe. So einfach sind die kleinen Freuden des Fastenden ,-) Der Bauch ist schon kleiner geworden und insgesamt sehe ich es, yeah 🙂
    Hätte ich nur früher von dem Kurzzeitfasten gehört, es ist die einfachste und flexibelste Methode Gewicht zu verlieren und noch viel Gutes für die Gesundheit zu tun.
    Liebe Grüße Jutta

    Antworten
  7. Summer

    Hallo Daniel,

    zunächst möchte ich Dir sagen, wie wunderbar ich es finde, dass Du hier so ausführlich auf einzelne Fragen eingehst!!!!

    Daher möchte auch ich eine Frage zum Thema Kurzzeitfasten „loswerden“:

    Mich würde interessieren, wodurch genau der Gewichtsverlust bei der 16/8 Methode hervorgerufen wird. Grundsätzlich gilt doch der Grundsatz, dass eine Abnahme nur dann erfolgen kann, wenn dem Körper weniger Energie zugeführt wird, als dieser verbraucht, oder? Das würde bedeuten, dass der Gewichtsverlust bei der 16/8 Methode auf der Annahme beruht, dass in der 8 stündigen Essensphase weniger Kalorien aufgenommen werden, als es sonst über den Tag verteilt der Fall wäre, oder?
    Anders ausgedrückt – führt das Kurzzeitfasten mit der 16/8 Methode auch dann zu einer Gewichtsreduktion, wenn sich die Summe der täglichen aufgenommenen Kalorien nicht reduziert?

    Ich persönlich habe nämlich keine Probleme damit, in kürzester Zeit sehr viele Kalorien zu mir zu nehmen (leider…). Die 16/8 Methode finde ich zwar äußerst reizvolle, habe aber die Sorge, dass sie bei mir nicht zu der gewünschten Abnahme führen würde, da ich sicher innerhalb der 8 Stunden nicht weniger essen werde, als ich es verteilt über den gesamten Tag tun würde.
    Meinst Du vor diesem Hintergrund, dass die 16/8 Methode für mich überhaupt ratsam ist? Z.B. weil der Stoffwechsel dennoch positiv beeinflusst wird oder der Kalorienverbrauch durch die Fastenphasen sogar steigt?

    Über eine Antwort würde ich mich wirklich sehr freuen 🙂

    Viele Grüße und DANKE,

    Summer

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Summer,

      klar, bei vielen Menschen löst die Umstellung auf feste, begrenzte Essenszeiten auch eine Reduktion der Kalorienmenge aus. Das trägt dann natürlich nicht unerheblich zur Wirksamkeit dieser Ernährungsform bei. Allerdings ist dies definitiv nicht der einzige Aspekt, dem das Kurzzeitfasten seinen gewichtsreduzierenden Effekt verdankt. Tatsächlich ist es so, dass es einen nachweislichen Vorteil beim Körpergewicht mit sich bringt, wenn man die gleiche Kalorienmenge im Rahmen von Fasten- und Essenszyklen zu sich nimmt. In meinem Buch gehe ich auch auf verschiedene Studien ein, die diesen Effekt feststellen konnten.

      Warum das so ist? Da gibt es viel Spekulation und man geht unter anderem davon aus, dass hormonelle Effekte hier eine Rolle spielen. Eine Theorie, die dieses Phänomen wirklich vollständig und schlüssig erklärt gibt es – zumindest nach meinem Kenntnisstand – bislang nicht.

      Viele Grüße,
      Daniel

      Antworten
  8. Summer

    Hallo Daniel,

    vielen Dank für die super schnelle Antwort 🙂

    Im Grunde habe ich auch mit dieser Antwort gerechnet, da Du ja mehrfach betonst, dass die Vorteile des Kurzzeitfastens über das reine Kaloriendefizit hinausgehen. Und natürlich kenne ich bspw. auch die Studie mit den Mäusen, aber letzte Zweifel sind dennoch geblieben 😉

    Deine erneute Bestätigung des gewichtsreduzierenden Effektes des Kurzzeitfastens – unabhängig von den aufgenommenen Kalorien – habe ich jetzt schlussendlich zum Anlass genommen, tatsächlich mit dem Kurzzeitfasten zu starten um die Kilos zu verlieren, die mich seit ein drei Jahren von meiner (zugegebenermaßen sehr schlanken) Wohlfühlfigur trennen – und das ohne auf üppige Mahlzeiten verzichten zu müssen. Die ersten zwei Tage mit je einmal 16/8 und 20/4 habe ich bereits hinter mir…bzw. den 20/4 Tag zumindest fast ;-).
    Grundsätzlich plane ich 5 Tage 16/8 und 2 Tage 20/4 pro Woche umzusetzen. In den letzten zwei Wochen habe ich bereits die 5:2 Methode praktiziert und wollte ursprünglich an den beiden 20/4 Tagen die 500 Kalorien nicht überschreiten, allerdings wurde ich hier bereits heute in meine Grenzen verwiesen. Generell sind lange Fastenzyklen tagsüber für mich eher unproblematisch, aber abends halte ich dann nicht mehr durch und kann mit leerem Magen auch einfach nicht einschlafen, fühle mich morgens schwindelig usw. Also hoffe ich, auch mit zwei ausgeweiteten Fastenzyklen pro Woche à 20 Stunden und ohne Kalorienrestriktion in den Essensphasen, gute Ergebnisse erzielen zu können.
    Motiviert bin ich auf jeden Fall sehr 🙂
    Nur wie genau ich mein Sportprogramm integriere, muss ich mir in der nächsten Zeit noch überlegen. Dass die Mahlzeit NACH dem Sport so wichtig ist, war mir vor Deinen Ausführungen nicht bewusst. Und da ich durch meine überstundenlastige Arbeit – im Marketing… – leider erst sehr spät zum Sport komme, würde ein anschließendes Abendessen definitv sehr spät ausfallen. Aber wie gesagt – erstmal schaue ich, dass ich Routine mit den Fastenzyklen erlange, meinen Sport werde ich dann nachgelagert wieder integrieren.

    Du siehst also – Du hast noch eine motivierte Anhängerin mehr 😉 In diesem Sinne vielen, vielen Dank für die wunderbare Unterstützung, die Du hier mit Deinem Blog und der persönlichen Beratung leistest!!!

    Liebe Grüße,

    Summer

    Antworten
  9. Veranito

    Hallo,
    ich wollte mir Ihre 2 Bücher heute in der Mayerschen bestellen, die kommen da aber nicht dran.
    Über Amazon diesen Ausbeuterverein bestelle ich grundsätzlich nichts.
    Sind Ihre Bücher über normale Buchhandlungen nicht bestellbar?

    Viele Grüße,
    Veranito

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Veranito,

      da Amazon als einziger Teilnehmer auf dem deutschen Buchmarkt auch freien Autoren eine Möglichkeit bietet, ihre Bücher zu fairen Konditionen zu verlegen, gibt es meine Bücher ausschließlich dort zu kaufen.

      Viele Grüße,
      Daniel Roth

      Antworten
  10. Helga

    Lieber Daniel,
    ich bin ganz begeistert von all dem, was ich hier auf Deiner Seite erfahren durfte. Wie du auf jeden einzelnen eingehst, Informationen weitergibst, Mut machst, motivierst und inspirierst, finde ich schlichtweg grandios.
    Ich bin seit nunmehr einem halben Jahr eine 10in2erin, habe bisher 22,6 kg abgenommen, fühle mich fit, gesund, jugendlich, energiegeladen wie seit langem davor nicht mehr. Mit meinen 58 Jahren hätte ich nie daran geglaubt, nochmals in diesem Leben Gewicht reduzieren zu können. Mindestens 500 kg habe ich im Laufe der Jahre bereits abgenommen und – wie es halt so ist – JoJo lässt grüßen, danach meist noch mehr zugenommen.
    Meine arthrotischen Gelenke, ein bereits neues Kniegelenk sowie der Freund meines Sohnes, ein praktizierender 10in2er, haben mich letztendlich zum intermittierenden Fasten gebracht.
    Nun fühle ich allerdings, dass es an der Zeit ist, eine andere Form des Kurzzeitfastens zu beginnen. Dazu muss ich anmerken, dass ich während der 36stündigen Fastenphase ausschließlich während der Nacht Probleme mit der Einhaltung habe. Wie das? fragt sich wohl so mancher. Gerade während der Schlafphase kann das doch nicht möglich sein? Oh doch – es ist möglich, weil ich in der Nacht alle 1,5 bis 2 Stunden zum WC muss und genau dann Heißhunger auf Süßes oder zumindest etwas Bissfestes (zB. Käse, Schinken, Ei) habe. Genau dann – in der Nacht – wenn andere den sogenannten 0er fast hinter sich gebracht haben, beginnt für mich erst die stressigste Phase. Ich denke, es muss eine Art von Essstörung sein, da ich dies in der Nacht, wenn ich „schlaftrunken“ unterwegs bin, nur sehr schwer in den Griff bekomme. Aus diesem Grund fällt mir die 36stündige Fastenzeit zunehmend schwer, weil JEDE Nacht Fastenzeit ist.
    Nun macht mir Mut, was ich hier über 16/8, 20/4, etc. gelesen habe, diese Fastenformen überlege ich schon einige Zeit für mich. Allerdings habe ich ein wenig Angst davor, durch diese Umstellung an Gewicht zuzulegen, da ich in diesem Falle täglich essen sollte. Ist es überhaupt einfach, von 10in2 auf 16/8 oder 20/4 von jetzt auf gleich umzustellen?
    Darüber hinaus habe ich keine Ahnung, wie ich meine Heißhungerattacken in der Nacht in diesem Ernährungsstil unterbringen könnte. Wohl bleibt mir noch der Weg zu einer Ernährungstherapeutin mit Schwerpunkt Essstörung.
    Ich hege große Hoffnung, dass Du lieber Daniel mir ein wenig weiterhelfen kannst.
    Ich freue mich auf deine Antwort.

    Liebe Grüße
    Helga

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Liebe Helga,

      vielen Dank für deine nette Nachricht. Über so ein Lob freue ich mich wirklich sehr! 🙂

      Deine Ergebnisse mit 10in2 sind ja sehr beachtlich. Herzlichen Glückwunsch dazu! Ich denke langfristig macht die Umstellung auf ein System, das etwas einfacher umzusetzen ist, definitiv Sinn. Dabei ist der Wechsel tatsächlich in manchen Fällen etwas ‚holprig‘. Schließlich hast du aktuell extrem ausgedehnte Fastenzyklen, was meist mit einer starken Reduktion der Kalorienzufuhr einhergeht. Wenn du nun in Zukunft täglich bis zu 8 Stunden essen kannst, anstatt nur alle zwei Tage für 12 Stunden, dann ist es natürlich recht wahrscheinlich, dass du in Summe mehr Nahrung zu dir nimmst. Je nachdem, wie ausgeprägt dein Defizit bislang war und wie stark sich die Kalorienaufnahme durch die Umstellung erhöht, kann das deine Abnahme deutlich verlangsamen oder sogar zu einer Zunahme führen. Kurzfristig wirst du in jedem Fall damit rechnen müssen, erst einmal wieder ein paar Kilo zuzulegen. Denn das (wahrscheinlich sehr sinnvolle) Mehr an Nahrung wird von deinem Körper mit großer Sicherheit zum Wiederauffüllen der Muskel-Speicher genutzt, was immer mit einer Einlagerung von Wasser einhergeht, welches sich dann auf der Waage wiederspiegelt. Das ist aber völlig normal und nur wenn du auch nach einer Woche mit den neuen Zyklen noch konstant zunimmst, besteht Handlungsbedarf.

      Deine nächtlichen Hunger-Attacken sind ja wirklich kurios. Hattest du diese schon immer oder hat das erst angefangen, seit du 10in2 machst? So etwas kann natürlich Ausdruck eines zu großen Kaloriendefizits sein, welches bei diesem Konzept leider sehr leicht vorkommen kann. Der sehr schnelle Gewichtsverlust, den du erreicht hast, ist definitiv ein deutliches Indiz in diese Richtung. Damit einher gehen eben auch viele Nachteile, die bei anderen Radikaldiäten auftreten. Aus diesem Grund rate ich in der Regel von dieser Variante des intermittierenden Fastens ab.

      Von daher würde ich dir in jedem Fall einen möglichst zeitnahen Umstieg empfehlen. Dabei kannst du zunächst mit moderaten 18/6 Zyklen anfangen und schauen, wie sich dein Gewicht über einen Zeitraum von 2 Wochen entwickelt.
      Da du die Nächte ja besser mit Schlafen, als mit Essen verbringen solltest, wäre mein Rat, die Essensfenster zunächst einmal in deine regulären Wachzeiten zu legen. Sofern du früher keine oder nur moderate Probleme mit nächtlichem Heißhunger hattest, stehen die Chancen sehr gut, dass sich das mit der Umstellung auf 18/6 wieder deutlich bessert. Aber auch das wird wahrscheinlich mindestens ein bis zwei Wochen dauern. Falls du dann weiterhin das dringende Bedürfnis hast, nachts etwas zu essen, dann ließen sich die Essenszeiten natürlich auch entsprechend einrichten. In dem Fall würdest du dann wahrscheinlich ein Abendessen oder Frühstück plus den ‚Mitternachtssnack‘ zu dir nehmen. Der von dir vorgeschlagene Besuch bei einer Expertin wäre dann aber sicherlich auch eine sehr sinnvolle Maßnahme.

      Kurz und knapp: Eine Umstellung auf moderatere Fastenzyklen macht aus meiner Sicht defnitiv Sinn – besonders vor dem Hintergrund der Symptome, die du beschreibst. Du hast im letzten halben Jahr eine wirklich immense Gewichtsreduktion erzielt. Mach dir also keine Sorgen, wenn es jetzt zwischendurch wieder etwas nach oben geht. Diese ‚Korrektur‘ ist normal und notwendig, damit du auch langfristig deine Ziele erreichen kannst. Starte zunächst mit täglichem 18/6 und beobachte, wie du dich damit fühlst und welchen Einfluss das auf deinen nächtlichen Heißhunger hat. Wenn du nach zwei Wochen erste Erfahrungen hast, melde dich gerne nochmal!

      Viele liebe Grüße und alles Gute,

      Daniel

      Antworten
      1. Helga

        Lieber Daniel,

        vielen herzlichen Dank für deine Zeit, die du mir in Form deiner sehr ausführlichen informativen Antwort geschenkt hast.
        Mein Klimakterium begann vor nunmehr 5 Jahren und damit begannen meine nächtlichen Heißhungerattacken, vor 10in2 allerdings in Form von massiven Naschattacken, was derzeit nur noch sehr eingeschränkt der Fall ist. Käse/Schinken haben Süßes abgelöst.

        Derzeit versuche ich ganz bewusst, an meinen 12stündigen Esstagen einerseits die notwendige Menge an Kalorien zuzuführen, andererseits aber trotzdem den Anteil der Kohlehydraten in entsprechendem Maße zu halten. Im letzten halben Jahr mit 10in2 habe ich viel über Low-carb-Lebensmittel erfahren, vieles probiert und noch mehr bei meiner Ernährung umgestellt.
        Ich werde in den nächsten Tagen eine Entscheidung treffen, wie ich deine tollen Empfehlungen in meinem Tagesablauf umsetzen kann. Wieviel an Kalorien ich allerdings bei der moderateren Methode 18/6 täglich essen sollte, muss ich noch berechnen. Wenn ich an diesen Tagen zuwenig esse, gehe ich davon aus, dass genauso wie bei 10in2 die Gefahr besteht, in den Hungerstoffwechsel abzurutschen.

        Da ich immer noch sehr übergewichtig bin, habe ich natürlich „Schiss“ davor, tatsächlich bei einer Umstellung wieder etwas zuzunehmen… aber… wer nicht wagt auch nicht gewinnt;-).
        Übrigens…. seit ich dir geschrieben habe, hatte ich keine einzige „Nachtattacke“ mehr!!!
        Nochmals daaankeschön, ich berichte wieder

        Liebe Grüße
        Helga

        Antworten
  11. Jay

    Hallo Daniel,
    als „Diätopfer“ bin ich sehr froh und dankbar, dass ich dein Buch gefunden habe.
    Nach langem herumsurfen und lesen auf dieser Seite bin ich total beeindruckt, wie nett und ausführlich und geduldig du jedem Kommentar antwortest.
    Auch das Buch fand ich sehr gut geschrieben, nicht zu wissenschaftlich, aber doch gut fundiert, ohne den gewollt saloppen Stil, den manche Diätautoren an den Tag legen (Strunz – würg).
    Einziges kleines Manko finde ich an der Kindle-Version, dass sie für mich eher unübersichtlich und schwer lesbar war (zuwenig Absätze).

    Da ich Diäten selten länger als 3 oder 4 Wochen durchhalte, war ich schon länger auf der Suche nach einer dauerhaften Ernährungsform, und mit KZF glaube ich sie gefunden zu haben. Es lässt sich ideal in meinen Alltag integrieren, es lässt sich mit meiner veganen Ernährung vereinbaren, und mit dem Tagesablauf (3 Kids, Job…)

    Ich habe direkt mit 18/6 begonnen, war von Anfang an kein großes Problem. Leider hat sich auf der Waage nicht viel getan (halte mich seit 4 Wochen konsequent daran), obwohl ich mit 75kg/165 cm deutliches Übergewicht habe.
    Hier in den Kommentaren und im Forum konnte ich schon einige Ursachen herausfiltern:

    1. Ich esse vegan, und daher wahrscheinlich zu kohlehydratlastig (obwohl ich auch viel Hülsenfrüchte und Gemüse esse)… Kalorien nehme ich bestimmt genug zu mir. Vielleicht zu viele?
    2. Ich mache 4-5x die Woche Sport (Piloxing, Joggen, Jumping (= 1stündiges Workout auf Minitrampolinen), hin und wieder P90X) und zwar meistens abends – also in meiner Fastenzeit. Ich faste von 14:00 mittags bis 8:00 am nächsten Morgen. Ich weiß aber, dass ich nicht mehr gut schlafen kann, wenn ich abends viel esse, und mit vollem Magen trainieren kann ich auch nicht – also weiß ich nicht, wie ich die Essenszeit umlegen könnte. Noch eine andere Frage dazu: wie bald nach dem Training soll man etwas essen, und was/wieviel?
    3. Wahrscheinlich bin ich zu ungeduldig (wie immer).
    Danke schon mal 🙂
    Jay

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Jay,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar und das Lob! Freut mich, dass dir meine Seite und mein Buch gefallen. 🙂

      Das mit der Ungeduld kenne ich nur zu gut. Ich möchte auch immer alles am liebsten sofort und perfekt und tue mich schwer damit, wenn es mal langsamer und eben nur schrittweise voran geht. In der Hinsicht hatte ich Glück, dass das Kurzzeitfasten (nach einem recht unangenehmen Einstieg) ziemlich bald sichtbare Erfolge gebracht hat. Trotzdem kann ich natürlich sehr gut verstehen, wenn jemand, bei dem sich die Ergebnisse nicht gleich auf der Waage zeigen, schnell ungeduldig wird.

      Deine Überlegungen zu den möglichen Ursachen gehen sehr wahrscheinlich schon in die richtige Richtung. Bei über lange Zeit stagnierendem Gewicht tendiere ich meist eher zu der Vermutung, dass es zu wenig Kalorien sind. Da hilft dann oft ein wöchentlicher ‚Refeed-Day“, an dem du einfach 24 Stunden lang alles isst, worauf du Lust hast. Nach zwei Wochen solltest du schon sehen können, ob dein Gewicht dadurch eher nach oben oder langsam nach unten geht.
      Gerade wenn du dich rein vegetarisch und mit viel Gemüse ernährst, überschätzt man schnell mal den Brennwert des Gegessenen. Da kann es auch helfen, einfach mal für eine Woche ein Ernährungsprotokoll anzufertigen. Das bringt dir sicher Klarheit darüber, ob es eher mehr oder weniger sein sollte.

      Beim Sport wäre es natürlich schon ideal, wenn du möglichst direkt im Anschluss Kohlenhydrate und Proteine essen könntest. Hinsichtlich der Menge darf es nach einem intensiven Workout ruhig auch reichlich sein. Allerdings ist auch eine überschaubare Menge besser als nichts. Von daher könntest du vielleicht mal versuchen, ob du deine Essenszeit nicht von mittags bis abends legen kannst, so dass du nach dem Sport noch Zeit für einen kleinen Snack hast. Das heißt natürlich, dass du mittags (und ggf. nochmal nachmittags) reichlich essen musst, um auf genügend Kalorien und Nährstoffe zu kommen.

      Viele Grüße,
      Daniel

      Antworten
  12. Antje

    Hallo Daniel,
    ich hab das Buch auch gelesen und bin jetzt in der 2. Woche….leider gehöre ich wohlauch zu den Leuten, bei denen es nicht funktioniert. Ich hab kein Übergewicht und möchte nur etwas hartnäckiges Bauchfett loswerden, aber mein Körper scheint sich regelrecht daran zu klammern.
    Ich habe genau 600 Gramm abgenommen, dann wieder zu und wieder ab…und da steht die Waage. Auch das Maßband zeigt keine Veränderung…Bin ich zu ungeduldig????

    LG Antje

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Antje,

      nach zwei Wochen ist es tatsächlich noch etwas früh, um Rückschlüsse zu ziehen. Wie fastest du denn bisher? Hast du es schon mal mit einzelnen längeren Zyklen probiert?

      Liebe Grüße und alles Gute,
      Daniel

      Antworten
  13. Brita Kreißig

    Hallo Daniel,
    bin sehr an das Kurzzeitfasten interessiert und möchte gern dieses Buch erhalten.
    An wem muss ich mich wenden? Ich gebe Ihnen mal vorab meine Adresse:
    Brita Kreißig
    Klybeckstr. 9
    79576 Weil am Rhein
    Vielen Dank vorab ! L.G. B. Kreißig

    Antworten
  14. Yvonne

    Hallo,

    ich bin erst jetzt auf das Thema „zeitweises“ Fasten gestoßen und habe auch noch ein paar Fragen.

    Ich habe jetzt schon oft (auf verschiedenen Seiten im Netz) gelesen, dass man die Varianten 16/8 und 5:2 mischen kann. Kann ich das für mich dann so gestalten, dass ich an 5 Tagen in den 8 Stunden „normal esse“ und an 2 Tagen aber auch innerhalb der 8 Stunden weniger bis gar nicht esse? und bei dem Kaffee. Ich mag kein schwarzen Kaffee, brauch aber immer einen um in die Gänge zu kommen, kann ich Stevia reinmachen oder zählt das auch nicht?

    Zum Sport hab ich gelesen, dass es am besten früh vor dem „späten Frühstück“ und 17 Uhr günstig wäre. ich muss aber immer bis 18.00 Uhr arbeiten und bin meist erst danach da und Donnerstag habe ich Zumba und bin sogar erst nach 21 Uhr zuhause. Wie kann ich es einbauen weil auf Arbeit Sport machen ist schlecht. Arbeite zwar derzeit Montags und Mittwochs (und halt WE) nicht, weswegen ich meine 2 Tage auf diese zwei legen würde, aber eventuell ändert es sich auch bald, sodass ich immer bis 18.00 Uhr arbeite.

    Bei meiner jetzigen Situation würde ich es so machen, dass ich 12 Uhr essen müsste (weil da auch die Pause ist) und 20 Uhr das letzte. aber was mach ich mit meinem Donnerstag?

    Vielen Dank. Ist halt noch etwas konfus für Neulinge.

    Yvonne

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Yvonne,

      verschiedene Varianten zu kombinieren ist überhaupt kein Problem. Da kannst du am Besten ein wenig rumprobieren, was für dich am besten passt und die gewünschten Ergebnisse bringt. Ich selbst ändere meine Fastenprofile auch immer wieder, je nachdem, wie es gerade zu meinem Alltag passt und ob ich gerade ein wenig zu- oder abnehmen möchte.

      Prinzipiell würde ich auf alle Süßungsmittel im Kaffee verzichten und es eventuell mit Varianten probieren, die man auch schwarz gut trinken kann. Für mich wären das beispielsweise Espresso oder Cold Brew. Wenn es für dich gar nicht anders geht, musst du einfach mal ausprobieren, ob du auch mit Süßstoff in der Fastenzeit zufriedenstellende Erfolge erzielst.

      Hinsichtlich Sport ist es natürlich ideal, wenn du ihn so legen kannst, dass danach noch eine Mahlzeit möglich ist. Trainingseinheiten gegen Ende eines 16er Zyklus finde ich persönlich besonders sinnvoll. Wenn du nur mit moderater Intensität und ohne Leistungsfokus trainierst, ist es aber auch kein großes Problem, wenn du im Anschluss an das Training nichts mehr essen kannst. Insbesondere dann nicht, wenn du vorher eine ausgewogene Mahlzeit zu dir genommen hast, die dann noch über viele Stunden Nährstoffe zur Regeneration liefert. Wenn du am Donnerstag doch in jedem Fall abends noch etwas essen möchtest, dann mach doch einfach deinen 24er Tag am Freitag. Dann gleicht sich das locker wieder aus.

      Gruß und viel Erfolg,
      Daniel

      Antworten
  15. Lisa

    Hallo Daniel,

    dein Konzept finde ich wirklich super!

    Da ich ziemlich viel Sport mache, habe ich etwas Angst, auf Dauer zu wenig Kalorien zu mir zu nehmen. Dein „Refeed“-Tag klingt da ziemlich verlockend 😉 Sollte man dann danach am besten die gewohnten 16 Stunden fasten und vor dem „Essen nach Lust und Laune“ mal aussetzen oder wie würdest du das dann am besten kombinieren?

    Liebe Grüße
    Lisa

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Lisa!

      nach dem Refeed-Tag kannst du ganz normal wieder in deinen gewohnten Zyklus einsteigen. Entsprechend solltest du idealerweise auch an dem Tag schon so mit dem Essen aufhören, dass dies möglich ist. Wenn du also normalerweise von 20 bis 12 Uhr fastest, würdest du am Refeed-Tag direkt morgens anfangen zu essen, aber trotzdem um 20 Uhr aufhören, um wieder in den Rhythmus zu kommen.
      Allerdings sehe ich gerade dadurch, dass du viel Sport machst, das Risiko von zu wenig Kalorien nicht so kritisch. Einerseits, weil Sportler dazu neigen, die verbrannten Kalorien recht zuverlässig durch größeren Hunger in der Essenszeit zu kombinieren, andererseits, weil du die Folgen einer echten Unterversorgung recht schnell bei der Leistungsfähigkeit merken würdest. Hinzu kommt, dass selbst bei einem großen Defizit der daraus resultierende Muskelverlust durch den Trainingsreiz stark gedämpft wird – zumindest dann, wenn du auch kraftintensiven Sport betreibst.
      Trotzdem hat so ein Refeed-Tag durchaus seinen Charme und wenn du ihn dir hinsichtlich der Gewichtsentwicklung ‚leisten‘ kannst, dann nutze das ruhig auch regelmäßig aus, um mal so richtig zu schlemmen.

      Liebe Grüße und viel Erfolg,
      Daniel

      Antworten
      1. Lisa

        Hallo Daniel,

        vielen lieben Dank für deine schnelle und hilfreiche Antwort! Ich habe leider ohnehin eine WW-Karriere hinter mir, damit mal ziemlich viel für meine Größe etc. verloren und war dann auch untergewichtig. Mittlerweile habe ich aber alles wieder drauf, obwohl ich eben viel Sport mache und auch grundsätzlich auf meine Ernährung achte. Ein paar Kilo weniger könnten es aber dennoch sein und ich habe Angst, wieder zu wenig zu essen und dann meinen Stoffwechsel zu zerstören 😀
        Leider ist es bei mir so, dass ich manchmal immer noch dieses „Jetzt-oder-nie-Denken“ habe und mir dann mal eben etwas mehr „Ungesundes“ gönne. Danach habe ich meistens ein schlechtes Gewissen.. Ich glaube deshalb schaffe ich es auch seit Ewigkeiten nicht, diese 5 Kilo, die ich gerne weniger hätte, loszuwerden. Falls ich das aber so nutzen könnte, meinem Stoffwechsel eher was Gutes zu tun und danach einfach faste und es damit eben nicht gleich alles „ruiniert“, wäre es natürlich umso besser. Am besten wäre es natürlich diese ungeplanten Cheatdays ganz wegzubekommen, aber ich glaube das ist wohl eher Kopfsache..

        Liebe Grüße
        Alisa

        Antworten
  16. Gabi Neukum

    Hallo Daniel,
    ich habe meine Ernährung seit März mit der 16:8 Methode umgestellt und bin fit wie ein Turnschuh.
    Kein Hungergefühl und meine Figur ist top.
    Leider merke ich morgens leichte Konzentrationsstörungen. Dazu muss ich sagen dass ich abends ca 21:00 das letzte mal esse und dann so ca 15:00 ohne Probleme meine Mahlzeiten mit genügend Kalorien zu mir nehme. Meine Trinkmenge ist ca 2-3 Liter Wasser, Tee und schwarzen Kaffee.
    Wie gesagt alles super, jetzt meine Frage:
    Kann ich morgens nach dem aufstehen 1 EL Vitalkost Obst von Ehlers in Wasser gerührt zu mir nehmen?
    Ist das mit der 16:8 Methode und meinem Plan vereinbar?
    Ich würde mich super über eine Antwort freuen und möchte mich auch an dieser Stelle für dieses tolle Buch bedanken.
    Mit vielen, lieben Grüßen,
    Gabi Neukum

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Gabi,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar. Freut mich, dass du mit dem Kurzzeitfasten bisher so zufrieden bist!

      Eigentlich lässt sich so ein kohlenhydrathaltiger Snack nicht mit den Fastenzeiten vereinbaren. Allerdings fastest du ja nicht um des Fastens Willen, sondern, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. So wie du es schreibst, bist du damit ja überaus erfolgreich und sprichst sehr gut auf diese Ernährungsweise an. Von daher könntest du einfach mal ausprobieren, ob die Ergebnisse für dich auch mit dem morgendlichen Snack noch gut genug ausfallen. Dann kann man so einen Kompromiss ja durchaus eingehen. Ansonsten könntest du es auch mal mit einem Teelöffel Kokosöl (geht auch ganz gut im Kaffee) versuchen. Das kann auch gegen die Konzentrationsschwäche helfen, hat aber keinen negativen Einfluss auf Fettstoffwechsel und Insulinspiegel.

      Weiterhin alles Gute und viele Grüße,
      Daniel

      Antworten
  17. Peter

    Hallo Daniel,

    ich habe eine Frage. Was hälst du von dieser Ernährungsform bei Kindern oder Jugendlichen? Bzw. was meinst du in welchem Alter man mit dem Kurzzeitfasten starten kann.

    Gruß Peter

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Peter,

      pauschal ist diese Frage schwer zu beantworten. Gerade bei der Ernährung von Kindern sollte man mit grundlegenden Einschnitten vorsichtig sein, um die ausreichende Versorgung mit wichtigen Nährstoffen nicht zu gefährden. Im Zweifelsfall würde ich so etwas immer mit dem Kinderarzt abklären und dort auch nach ein paar Wochen nochmal zur Kontrolle vorstellig werden.

      Da diese Frage hier in ähnlicher Form schon mal gestellt und von mir beantwortet wurde, verlinke ich dir einfach mal die zugehörigen Kommentare.

      Frage und meine Antwort: http://www.kurzzeitfasten.de/#comment-1173
      Erfahrung nach zwei Wochen praktischer Umsetzung: http://www.kurzzeitfasten.de/forum/#comment-1180

      Viele Grüße,
      Daniel

      Antworten
  18. Ulrich

    Hallo,

    ich habe gerade angefangen dein Buch zu lesen. Ich sag mal du, da ich der ältere bin.
    Ich will damit in 3 Wochen starten. Da ich zur Zeit antriebslos bin und mich so träge fühle
    180/86 (bei mir ist das so ähnlich wie bei dir ca. 8 KG mehr wie zur Sportzeiten mit halber Muskelmasse).
    Deswegen will ich aber eine gute Woche fastenwandern, als Einstig so zu sagen. Ich habe das schon 3 mal gemacht. Und mich beim ersten mal auch richtig wohl Gefühlt. Beim 2 mal nicht so dolle, aber das kam daher, das ich Problme mit meinen Knien hatte. Beim 3 mal habe ich einige fehler gemacht.
    Um den Abbau der Muskelmasse vorzubeugen mach ich natürlich fastenwandern.
    Beim erstenmal, war ich auf Korsika dort sind wir morgens aus dem Haus und abends wieder zurück. Dort habe ich 1 KG pro Tag abgenommen.
    Diesmal stehen nicht so viele KM auf dem Programm. Etwa 10 KM und 3 Std. stehen aus dem Plan des Anbieters. Bin ja auch mittlerweile ca. 15 Jahre älter.
    Jetzt wollte ich von dir mal von wissen ob das deiner Meinung nach reicht um dem Muskelabbau vorzubeugen.

    lg

    Ulrich

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Ulrich,

      das mit dem Du geht natürlich in Ordnung. 🙂

      Die Muskelmasse bei starkem Energiedefizit durch sportliche Betätigung zu schützen, ist grundsätzlich keine schlechte Idee. Allerdings setzt das auch voraus, dass dem Körper mindestens eine Grund-Menge an Bausteinen zur Regeneration der Selbigen zur Verfügung stehen. Besonders Kohlenhydrate und Aminosäuren, also Proteine, sind hier wichtig. Beim kompletten Fasten fehlt dir über mehrere Tage beides und dein Organismus wird unweigerlich auch an die Muskelsubstanz gehen müssen. Fett wird in der Zeit natürlich auch abgebaut, um Energie zur Verfügung zu stellen, was ja auch dein vorrangiges Ziel sein dürfte. Durch das Wandern in der Fastenzeit verstärkst du beide Effekte, da du damit dein Defizit vergrößerst. Wenn du die Muskulatur bestmöglich erhalten möchtest, wäre aus meiner Sicht zumindest eine einmal tägliche Zufuhr von Proteinen und etwas Zucker ideal. In dem Fall sicher am einfachsten über einen Shake mit reichlich Whey-Protein und etwas Traubenzucker (also reine Glukose). Idealerweise relativ zeitnah nach dem Ende der Wanderung, da dann die Insulinsensitivität besonders hoch sein dürfte und die Nährstoffe so bestmöglich in der Muskulatur landen. Ließe sich das in dem Konzept realisieren oder muss es unbedingt ein Komplett-Verzicht sein? Selbst wenn du so einen Shake nur jeden zweiten Tag einbauen könntest, würde ich einen deutlichen Nutzen für den Muskelerhalt erwarten.

      Ansonsten würde ich dir dazu raten, bis zu deiner Fastenwoche noch ein paar kurze aber intensive Ganzkörper-Kraft-Workouts (Kniebeugen, Klimmzüge / Latziehen, Liegestütz) einzubauen und deinen Körper in deren Anschluss mit Proteinen und Kohlenhydraten zu versorgen. So kannst du zumindest noch ein ganz kleines Extra-Depot an Muskelmasse erzielen und setzt natürlich für den Organismus den Impuls, dass die Muskeln tatsächlich gebraucht werden. Das tut das Wandern aus meiner Sicht nur sehr bedingt und hartes Krafttraining in der Fastenphase dürfte mehr schaden als nutzen, da du durch das Training Muskeln physisch beschädigst, die mangels ‚Baumaterial‘ nicht vernünftig repariert werden können. Einige Impulse für ein vorbereitendes Training findest du übrigens hier: http://www.kurzzeitfasten.de/die-10-besten-ubungen/

      Viele Grüße und alles Gute bei deinem Vorhaben,
      Daniel

      Antworten
  19. Ulrich

    Es ist ja mir überlassen was ich zu mir nehme, es geht bei dem fasten nach Buchinger überwiegend darum keine feste Nahrung zu sich zu nehmen, damit der Darm keine Tätigkeit aufnehmen muß. Getränke zum Beispiel Säfte sind ja auch erlaubt wie das bei Poteinshakes ist, werde ich mich mal informieren. Vor allen geht es ja darum, das kein Hungergefühl aufkommt. Was bei Darmtätigkeit passsieren kann falls ich da Richtig informiert bin.
    Ich werde es jedenfalls probieren.

    Vielen Dank nochmal.

    Antworten
  20. Svetlana Henrich

    Hallo Daniel!
    Dein Buch hab ich noch nicht gelesen , aber es ist schon unterwegs.
    Ich mache zur Zeit ein 21 tägige Heilfasten. Bin am Tag 12 . Möchte weiter machen nach deine Methode. Kann ich das machen direkt in der Fastensbrechenzeit. Den die dauert genau so lannge- 21 Tage. Hast du ein paar Tipps für mich?

    Empfehlung für dein Buch hab ich von Alexandera und Lars von „Rohe Energie“ !
    Danke Svet

    Antworten
  21. Mark

    Hallo Daniel,

    ich habe gesehen, dass es ab Juni eine Neuauflage vom Buch geben wird. Ich besitze das Buch noch nicht. Lohnt sich das Warten oder genügt auch die alte Version? Bzw. was sind die Unterschiede?

    Vg Mark

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Mark,

      darf ich fragen, woher du die Info hast, dass im Juni eine Neuauflage erscheinen soll? Denn von so einem konkreten Termin weiß ich noch gar nichts. 😉
      Vor einer guten Woche habe ich mich aber tatsächlich mit einem Verlag geeinigt, der das Buch zukünftig für mich verlegen wird. Ob das wirklich schon ab Juni klappt, weiß ich aber noch gar nicht. Die Änderungen, die ich selbst für diese Verlagsversion gemacht habe, sind sehr überschaubar und machen inhaltlich keinen großen Unterschied – da würde ich sagen, dass sich das Warten eher nicht lohnt. Allerdings kann es natürlich sein, dass die Lektorin noch sinnvolle Verbesserungen vorschlägt (in jedem Fall aber ein paar Komma- und Rechtschreibfehler behebt) und natürlich dürfte der Verlag das Layout nochmal ein wenig hübscher machen. Ob sich vor dem Hintergrund das Warten lohnt, kann ich aktuell leider noch nicht sagen.

      Wenn du noch warten möchtest, aber schon konkrete Fragen hast, kannst du mir diese natürlich gerne schon hier stellen oder du schaust dich mal im Forum um. Da gibt es auch viele Infos für Einsteiger.

      Liebe Grüße,
      Daniel

      Antworten
  22. Jasmin

    Lieber Daniel Roth

    Ich hoffe du antwortest mir auch wenn ich dein Buch noch nicht lesen konnte. Es soll ja endlich auch in der Schweiz herauskommen bei Ex Libris aber leider erst am 12.6. ich habe aber schon viel im Internet gelesen und auch im Beobachter kam ein spannender Artikel. Deshalb habe ich schon angefangen damit. Anders als meinen Vorschreibern fällt es mir aber gar nicht leicht…. ich mache 16/8 und finde das schon hart. Habe immer Hunger und meine grösste Angst ist dass ich meinen Stoffwechsel zerstöre und er in einen Sparmodus gerät und ich dann den tollen Jo-Jo-Effekt habe.. denn ich nehme an man muss dies für den Rest seines Leben durchhalten wenn man Erfolge haben will und nicht wieder zunehmen. Mir leuchtet das Prinzip sehr ein, dass der Körper Ruhe hat, nicht dauernd etwas verdauen muss und die Leber Zeit hat Glykogen abzubauen und auch das insulin gespart werden kann. Aber kommt man wirklich nicht in einen Sparmodus? Und ich habe auch gelesen, dass 16/8 ja am wenigsten nützt, dass man 18/6 oder noch besser 24/0 machen muss usw. Das finde schon krass. Meine zweite Frage ist, wie schätze ich richtig ein, wieviel ich dann in der Essenszeit essen darf, manchmal esse ich da eher zuviel weil ich so Hunger habe und manchmal zu wenig weil ich gar nicht dazukomme (Arbeit usw) 3. ich mache sehr viel Sport 10-15 Stunden Training pro Woche Ausdauer / Kraft / Stabilisation / Koordination / Gleichgewicht usw. die nüchternen Trainings (gestern 10km laufen, heute krafttraining) gingen recht gut obwohl ich es schon merke vom Kreislauf her, dass es anstrengender ist. Aber danach darf ich ja keinen Proteinshake oder Regenerationsdrink nehmen ,wenn noch nicht Essenszeit ist und das finde ich kontraproduktiv, denn eigentlich sollte man den innert 30 Min. nach dem Training nehmen, weil er dann optimal aufgenommen wird.. und ich kann das Training nicht immer genau vor die Essenszeit timen und ausserdem trainiere ich oft zwei Mal Morgens und Abends.. und 4. was ist wenn ich mal Urlaub/Trainingslager habe und da gibt es Halbpension.. das möchte ich dann auch geniessen und das geht niemals auf mit den 8 Stunden? Wie macht man das dann? Sorry die vielen Fragen, aber ich bin wirklich verunsichert. Auf der Waage tut sich gar nichts. Ich muss dazu sagen dass ich 53.5 bin und 1.66 gross, aber einfach noch relativ viel Körperfett am Bauch, Oberschenkel, Po das ich einfach nicht wegbringe und dass ich trotz viel Training sehr wenig essen kann ohne zu zunehmen 🙁 Möchte gerne ca. 50 kg sein, so dass ich etwas „Vorsprung“ habe wenn die Wechseljahre kommen, wo der Stoffwechsel noch mehr herunterfährt und es noch weniger Kalorien verträgt. Wöre wirklich sehr dankbar, wenn du mir helfen könntest. Ganz liebe Grüsse aus der Schweiz von Jasmin

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Jasmin,

      vielen Dank für deine nette Nachricht. Viele deiner Fragen werden in der Tat ausführlich im Buch beantwortet, aber ich versuche natürlich gerne dir hier schon vorab ein paar Infos mit auf den Weg zu geben.

      Hinsichtlich Stoffwechsel musst du dir wirklich keine Sorgen machen. Im Gegenteil! Bis zu einer Fastendauer von 36 Stunden am Stück wurde sogar nachgewiesen, dass dies positiv auf die Stoffwechselrate wirkt. Erst bei Nahrungsverzicht, der deutlich über diese Zeitspanne hinausgeht, schaltet der Körper auf Sparverbrauch. Mit 16 Stunden hast du also wirklich nichts zu befürchten (auch wenn es einem am Anfang manchmal so vorkommt). 😉 Schau zu dem Thema auch mal hier: http://www.kurzzeitfasten.de/die-10-grosten-mythen-des-kurzzeitfastens/

      Du hast aber dennoch Recht, wenn du ‚befürchtest‘, dass du diese Ernährung für immer beibehalten musst. Genau das ist ja das Problem bei fast allen Diäten: sie werden kurz und unter hohem Verzicht eingehalten, um ein paar Kilo zu verlieren. Anschließend wird wieder ganz normal gegessen, weil die Diät auf Dauer einfach nicht praktikabel ist. Die Sache ist aber natürlich die, dass jemand, der bei einer bestimmten Ernährung bisher zugenommen hat, das auch in Zukunft immer tun wird. Denn eine Diät oder auch das Kurzzeitfasten ist ja keine Maßnahme, die im Körper dauerhaft einen Hebel umlegt, wodurch man dann plötzlich mehr essen kann ohne zuzunehmen. Die Wahrheit ist an der Stelle sehr einfach, wenn auch im ersten Moment etwas ernüchternd: Jemand, der ohne Einschränkung dazu neigt zuzunehmen, wird immer eine Einschränkung brauchen, um es nicht zu tun. Aber gerade das ist der große Charme beim Kurzzeitfasten: Nach etwas Eingewöhnung ist die Einschränkung sehr gering und der Nutzen vergleichsweise hoch, da er über die reine Energieeinsparung hinausgeht. Im Buch wirst du dann auch noch sehr ausführlich lesen können, wie die Anpassung ans Fasten über die Zeit verläuft und, dass es mit zunehmender Übung immer einfacher wird. Glaub mir, auch ich habe am Anfang sehr unter den 16 Stunden gelitten – aber das liest du demnächst eh alles noch im Detail. 🙂

      Auch mit der Aussage, dass 16 Stunden weniger effektiv sind als längere Zyklen, hast du natürlich Recht. Aber die Frage ist doch, ob das überhaupt ein Problem ist. Du möchtest gerademal 3,5kg abnehmen und dieses Gewicht dann halten. Mal angenommen, mit 20/4 schaffst du das in einem Monat und mit 16/8 dauert es zwei oder drei. Wäre das ein Problem? Zum Halten wirst du ja ohnehin nur genau soviel fasten, wie zum Erreichen dieses Ziels nötig ist – vermutlich irgendwas im Bereich von 14 bis 16 Stunden täglich oder eben sporadisch, aber dafür länger. So oder so musst du definitiv nicht länger als 16 Stunden fasten, wenn diese Zeitspanne zu deiner Nahrungsaufnahme und deinen Zielen passt. Nur wenn du merkst, dass du mit 16 Stunden nicht die gewünschten Erfolge erzielst, muss man natürlich längere Zyklen in Erwägung ziehen. Aber auch das nicht gleich täglich, sondern vielleicht an ein oder zwei Tagen pro Woche – eben so, dass es zum Erreichen der Ziele reicht.

      Hinsichtlich Sport hängt die Wichtigkeit der Nährstoffzufuhr sehr von der Intensität des Trainings und den eigenen Ambitionen ab. Wenn du sehr leistungsorientiert trainierst oder bei sehr hoher Intensität mit entsprechend starker Schädigung der Muskulatur, dann ist eine schnelle Zufuhr von Nährstoffen (Zucker ist da kurzfristig fast wichtiger als Protein) natürlich sehr wichtig für eine optimale Regeneration und somit den erwünschten Leistungszuwachs. Wer eher in die Kategorie „Freizeitsportler“ fällt, profitiert zwar ebenfalls – auch weil die zugeführten Kalorien leichter in die Muskulatur anstatt ins Fettdepot wandern – hat aber zumindest keine so hohe Notwendigkeit nach dem Training Nährstoffe zuzuführen. An deiner Stelle würde ich mal schauen, ob es vielleicht Trainingseinheiten gibt, die in die eine oder andere Kategorie fallen und dann nur an einigen ausgewählten Tagen das Fasten verkürzen. Wenn du beispielsweise Tage hast, an denen du relativ gemütlich 10km joggen gehst, dann würde ich dafür das Fasten nicht unterbrechen, sondern dies lieber an Tagen von hartem Kraft- oder Intervalltraining tun. Wenn du dadurch insgesamt zu viele Fastenstunden verlierst, versuche das einfach an anderen Tagen auszugleichen, indem du auch mal 18 oder 20 Stunden anpeilst. Auch dazu wirst du im Buch noch viele (hoffentlich) hilfreiche Tipps finden.

      Zu deiner Frage mit dem Trainingslager würde ich dir zwei Artikel hier aus dem Blog empfehlen: http://www.kurzzeitfasten.de/kurzzeitfasten-im-urlaub-teil-1/ und http://www.kurzzeitfasten.de/kurzzeitfasten-im-urlaub-teil-2/

      Um deine Fastenzeiten, aber auch deine Erfolge etwas einfacher nachverfolgen zu können, was gerade am Anfang sehr helfen kann, empfehle ich dir die 6 Wochen Challenge.

      Ich hoffe das hilft dir fürs Erste weiter. Wenn noch Punkte unklar sind, frag gerne nochmal nach. Ansonsten freue ich mich natürlich auch sehr darüber, dass ich über den Riva Verlag ab Juni die Möglichkeit habe, den gesamten Buchhandel im deutschsprachigen Raum zu erreichen. In diesem Sinne sende ich ganz herzliche Grüße in die schöne Schweiz und hoffe, dass dir das Buch gefällt und du mit der Methode – trotz anfänglicher Schwierigkeiten – gute Erfolge erzielen kannst.

      Liebe Grüße,
      Daniel

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  23. Jasmin

    Lieber Daniel
    Vielen Dank für deine superschnelle und ausführliche Antwort… das Buch habe ich leider immer noch nicht aber habe mich bis heute weitergequält… also 16 Stunden genügen mir wirklich mir ist dann oft sehr übel und ich leider unter Schwindel… ich faste meist ab 19 Uhr abends und esse ab 12:30 wieder, manchmal ist es auch 19:30 oder 20:00 mit entsprechender Verschiebung. Meine erste Sporteinheit findet dann so zwischen 9 und 11.15 statt, entweder laufen oder Circuittraining, Hot-iron, BodyART international, DeepWork usw. das ist von dem her gut, weil danach bald die Essensphase beginnt und ich meistens meien 2. Einheit abends noch in der Essphase machen kann und es danach noch zum etwas essen reicht. Ich habe überhaupt kein Problem mit Kaffee, denn ich finde ihn richtig ecklig und mochte ihn noch nie. Aber mein Lieblings-Regenerationsgetränk nach Sport ist eine Ovomaltine.. weiss gar nicht ob ihr das in Deutschland kennt? hat leider auch Zucker drin, darum wirst du das wahrscheinlich nicht gut finden. Aber ich finde es besser als teure Shakes zu kaufen. Habe kein Geld dafür. Und ich vertrage Milch sehr gut… habe jetzt auch noch besser geschaut was ich in den 6 bis 8 Stunden esse und es ist wirklich nicht zuviel auch kaum noch Süsses und der Erfolg ist nun seit fast 3 Wochen gleich NULL! eher im Gegenteil schwanke dauernd zwischen 54.5 und 53.5 und nehme kein Gramm ab. Auch wenn ich morgens arbeiten muss, wird es recht hart ohne Nahrung, denn ich muss auch körperlich arbeiten und da fühle ich mich dann manchmal richtig schwach. Leider habe ich ja mit 166cm und 53.5 auch kaum noch viele Kalorien im Grundumsatz zugute trotz 1 bis 2 Mal Sport täglich… Alk trinke ich sehr selten. Nur mal Erdinger Alkoholfrei ist auch gut für die Regeneration oder mal ein Glas Rotwein. Also leider bleiben die Erfolge bisher immer noch aus und ich habe sehr Hunger. 🙁

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    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Jasmin,

      Ovomaltine kenne ich. Habe ich als Kind immer gratis bekommen, weil unser Vermieter beim Mutterkonzern als Vertriebler gearbeitet hat. 🙂 Nach dem Sport spricht da auch überhaupt nichts gegen. Die Kohlenhydrate sind super für deine Regeneration und im Vergleich zu reinem Traubenzucker (oder normalem Kakao) sind auch noch ein paar Vitamine und Mineralien dabei. Natürlich wäre es ideal, wenn du das nach dem Training noch mit Proteinen ergänzt. Das kann natürlich in Form von Pulver (z.B. Whey) sein, muss es aber nicht. Zwei gekochte Eier oder – wenn du etwas Aufwand betreiben möchtest – etwas Hähnchen sind auch wunderbar.

      Ich hoffe, dass du dich inzwischen nicht mehr ganz so sehr quälen musst. Aber wenn jemand besonders sensibel auf den Nahrungsverzicht reagiert, kann das schon ein paar Wochen bis Monate dauern, bis das flaue Gefühl im Magen, die Übelkeit oder die Kreislaufprobleme komplett ausbleiben. Mir ging es da wirklich ganz genauso und ich kann nur sagen: dran bleiben lohnt sich. Es wird irgendwann schlagartig deutlich besser. Ganz besonders dann, wenn du auch mal ein paar Stunden länger fasten kannst, zum Beispiel am Wochenende. Das trainiert den Stoffwechsel besonders intensiv und du machst schneller Fortschritte. Dann sollte es eigentlich auch recht bald mit dem Gewicht nach unten gehen.

      Liebe Grüße und alles Gute,
      Daniel

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  24. Jasmin

    Hallo Daniel

    Bitte verzeih mir, wenn ich dir nochmals schreibe und dir auf die Nerven gehe, aber mittlerweile bin ich völlig verzweifelt. Ich scheine die grosse Ausnahme von der Regel zu sein, denn bei mir funktioniert es einfach nicht!!!! Ich habe alle deine Ratschläge befolgt und auch öfters mal 18/6 gefastet und 2 Mal sogar 24/0 ohne jeden Erfolg im Gegenteil!! Nun mache ich es seit 5 Wochen und habe nur zugenommen und nie auch nur ein Gramm ab. Es schwankte die ganze Zeit zwischen 53.5 und 54.5 und heute sogar 54.9!! absoluter Horror. Dein Buch ist mittlerweile angekommen und wurde von mir voll Begeisterung in einem Zug durchgelesen.. und nein was unter: Hlfe ich nehme zu steht, trifft auf mich nicht zu. Im Gegenteil ich hatte eher weniger Hunger und konnte in dieser kurzen Zeit gar nicht so viel essen wie ich sonst gegessen habe (und darauf beruht ja wahrscheinlich der ganze Effekt.. dass man trotzdem weniger isst) Als Beispiel einen Mustertag: 7:30 15km Laufen in 5:30/km nüchtern (letztes Mal gegessen gestern um 18:30) danach nichts gegessen bis 16h vorbei waren.. nur Ingwertee getrunken (ich bringe Grüntee nicht hinunter) dann ein Smoothie mit Bananen, Erdbeeren, Orangen (3dl) ein stück Laugenbrot, Zmittag Salat, Broccoli, Tomatensauce, Zvieri: Ragusa und einige Güezi (wie war das mit man darf von allem essen???) danach 60′ Krafttraining mit Langhanteln und eigenem Körpergewicht und dann ein Apfel und einige Kirschen und Himbeeren und etwas Müesli thats it. und nach diesem gut 2 1/2 std Sport und diesem Essen heute morgen um 7.30 54.9!! Was läuft hier falsch? ich mache sehr ambitioniert Sport vor allem Laufen aber ergänzt mit Krafttraining, STabi, Koordination, Dehnen usw. Velo also ein sinnvoller MIx zwischen 6 und 12 Stunden pro Woche ich hielt mich genaustens an die Regeln des Kurzzeitfastens und ich nehme nur zu??? Das flaue Gefühl ist weniger geworden da hast du recht, aber immer noch vorhanden. Immer hoffte ich dass es jetzt dann endlich mit dem Gewicht nach unten geht, aber dem ist nicht so.. Ich bin wirklich sehr enttäuscht. Dabei fand ich dein Buch super… aber so ist das für mich nicht lebenslang praktizierbar. Auch aus dem Grund, dass du anfangs „versprichst“ man dürfe alles essen und müsse nie mehr Kalorien zählen und dass dann je weiter man in deinem Buch liest, immer mehr relativiert wird und man am Schluss genau wieder so weit ist, dass man doch keine Pizza, Pommes oder süsses essen darf!!! und ich esse jeden Tag etwas Süsses , z.B. ein Eis, 50 Gr Schoggi oder Kuchen oder Kekse.. ich mag nicht immer nur Salat, Früchte und Gemüse essen.. diese 4 bis 5 Portionen sind bei mir schon integriert aber ich hoffte wirklich ich dürfte dann auch mal das andere essen.. nun tönt es aber in deinem Buch so, dass man das doch nicht sollte… wenn ich wenigstens einen Erfolg sehen würde, dann gäbe das auch Ansporn. Aber so ist es einfach zuviel Leiden für viel zu wenig Genuss. Dazu kommt, dass es einfach schwierig ist, es mit ambitionierten Sport zu kombinieren. Die langen und langsamen Einheiten und auch das Krafttraining kann ich mittlerweile schon nüchtern machen, aber vor den harten Intervallen muss ich einfach etwas essen, sonst kippe ich um und kann das Tempo gar nicht erreichen. bin wirklich sehr enttäuscht und traurig. Fazit nach 5 Wochen: viel Verzicht, viel Hunger, Gewicht plus 1.5kg statt abgenommen, sehr sehr schlechte Laune… und viele Versprechen die sich nicht erfüllt haben. Aber da du das ja jetzt schon ein paar Jahre? durchziehst, kannst du mir ja vielleicht doch noch irgendwie helfen? Auch wie man es besser mit Leistungssport kombinieren könnte? Und ich hatte wirklich nicht mehr gegessen also vorher im alten System und hatte auch keine Heisshunger-Attaken, im Gegenteil ich war schneller satt! und das ist ja wohl der Trick, dass man dadurch einfach weniger isst und dann abnehmen sollte?
    Verzweifelte Grüsse
    Jasmin

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    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Jasmin,

      du musst dich wirklich nicht entschuldigen, dass du nochmal schreibst und nachfragst. Genau das soll ja das Ziel dieses Blogs sein, bzw. dazu fordere ich ja auch immer wieder auf. Du gehst mir also keineswegs auf die Nerven! 🙂 Aber nun zu deinem eigentlichen Problem: Deinen Frust kann ich voll und ganz verstehen. So wie das klingt machst du ja wirklich alles richtig, hast sogar sehr viel Sport dabei und ich kann auch beim besten Willen keinen Fehler in deiner Ernährung finden. Man könnte natürlich die Menge an Obst durchaus ein wenig reduzieren. Gar nicht wegen der Kalorien, sondern weil große Mengen Fruktose auch ganz schön die Leber belasten können.

      Bei deiner Kombination aus Ernährung und Sport kann ich mir ehrlich gesagt beim besten Willen keine (reale) Zunahme vorstellen. Daher wäre meine Theorie eher, dass du momentan ziemlich stark Fett gegen Wasser einttauscht. Alleine die steigenden Temperaturen der letzten 5 Wochen können da ein spürbarer Faktor sein. Hinzu kommt, dass du im Gegensatz zu früher nüchtern trainierst (hat sich zusätzlich evtl. auch dein Pensum erhöht?). Dadurch kann es sein, dass du mehr Mytochondrien und Glykogenspeicher in den Muskeln aufbaust, die auch zu messbar mehr Wasser im Körper führen. Das heißt, es kann durchaus sein, dass deine Waage dir momentan Ergebnisse ‚vortäuscht‘, die mit der Realität wenig bis gar nichts zu tun haben. Hast du zufällig mal vor Beginn des Fastens die Umfänge an Bauch und Beinen gemessen? Oder einen Kaliper benutzt? Falls nicht, würde ich damit unbedingt mal anfangen, denn es kann gut sein, dass du im Moment gleichzeitig schlanker und schwerer wirst. Denn egal wie schlecht du eventuell tatsächlich auf das Kurzzeitfasten ansprichst (was ich aber für den Moment noch gar nicht glaube), halte ich es für schlicht ausgeschlossen, dass du nach dem gestrigen Tag fast ein halbes Kilo real zugenommen hast. Hingegen einen halben oder ganzen Liter mehr Wasser in der Muskulatur – gerade nach so einem Workout bei den aktuellen Temperaturen – wäre keineswegs überraschend.

      Hinsichtlich der Einschränkungen beim Kurzzeitfasten sehe ich es nicht so negativ wie du: Bedenke, dass mein Buch sich insbesondere auch an Menschen richtet, die durch massive Störungen im Essverhalten stark übergewichtig sind. Da halte ich es für sehr wichtig darauf hinzuweisen, dass man es trotz aller Effekte des Kurzzeitfastens bei der Energiezufuhr nicht völlig übertreiben darf. Im Normalfall ist aber von Schoki bis Pizza tatsächlich alles drin und zwar de facto in größerer Menge, als es ohne Fastenzyklen möglich wäre. Gleichzeitig hast du natürlich recht, dass die Abnahme bei diesem Konzept auch darüber erzielt wird, dass man aufgrund des stark eingeschränkten Essensfensters meist auch weniger isst. Direkte Effekte des Fastens und geringere Energiezufuhr sind aber sich ergänzende Effekte und letzteres ist keineswegs die alleinige Ursache für die Abnahme. Das zeigen ja gerade jene Studien, bei denen die Kalorienmenge kontrolliert und konstant gehalten wurde. An deiner Stelle würde ich das Problem mit dem gefühlten Verzicht und dem Hunger darüber lösen, dass ich mindestens an einem hochintensiven Trainingstag einfach alles essen würde, worauf ich Lust habe. Wie gesagt: ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei dir an der Kalorienmenge hängt. Entsprechend sehe ich so einen Tag (oder auch zwei) pro Woche unkritisch.

      Deine Herangehensweise, dass du bei intensiven Sporteinheiten vorher etwas isst und vor langsameren Einheiten fastest, ist genau richtig. Dass du nüchtern nicht die gleiche Leistung in harten Intervallen abrufen kannst, bzw. schnell einbrichst hat auch überhaupt nichts damit zu tun, ob jemand besonders gut oder schlecht auf das Konzept reagierst. Das ist einfach biologisch unausweichlich: für hochintensive Leistung brauchst du Glukose / Glykogen – ganz egal wie gut deine Fettverbrennung auch sein mag. Entsprechend musst du vor solchen Einheiten entweder Abstriche beim Fasten machen (richtige Wahl beim Fokus auf Leistung) oder eben bei deiner Leistungsfähigkeit (richtige Wahl, wenn es ausschließlich ums Abnehmen ginge). Das ist aber auch überhaupt kein Problem. Du musst ja nicht zwangsläufig an 7 Tagen die Woche auf volle 16 Stunden kommen. Erst recht nicht, wenn du Tage mit 18, 20 oder gar 24 Stunden hast.

      Wie gesagt: Deine Gewichtsentwicklung passt für mich vorn und hinten nicht zu deiner Umsetzung. Das muss aus meiner Sicht andere Ursachen haben und Wasser wäre für mich die naheliegendste. Hier würde ich auf andere, bzw. zusätzliche Messgrößen umsteigen, um diesen Faktor besser berücksichtigen zu können. Neben den genannten beiden Optionen wäre eine Körperfettwaage die dritte Alternative, die aber gleichzeitig teuer und vergleichsweise ungenau ist.
      Ansonsten ist die einzige minimale inhaltliche Anpassung, die mir einfallen würde, der sehr hohe Obstkonsum. Das würde ich persönlich noch ein wenig in Richtung Gemüse oder Proteine verschieben. Aber das allein kann bei deinen sonstigen Parametern wirklich nicht besonders viel ausmachen.

      Hilft dir das fürs Erste weiter?

      Gruß,
      Daniel

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  25. Jasmin

    Lieber Daniel
    Hey das überrascht mich jetzt aber wirklich, dass du mir so nett und so schnell zurück schreibst… hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht… das erstaunt mich wirklich sehr sehr positiv. Dir scheint es nicht nur darum zu gehen dein Buch zu verkaufen (welches ja nicht einmal teuer war und du vermutlich gar nicht viel daran verdienst) nein du scheinst wirklich sehr überzeugt zu sein von deinem Konzept und willst den Menschen weiterhelfen. Das gibt es heute doch fast nicht mehr. Alle wollen doch etwas verkaufen. Bei dir gibt es aber keine Wundermittel und Diätpillen zu kaufen bei denen ausser dem Portemonnaie nichts abnimmt. Das finde ich eben so super. Du empfiehlst nicht dieses oder jenes Wundermittel, ausser Grüntee der ja nachweislich gesund ist (ich aber den Geschmack einfach nicht mag) Trinke sehr viel Wasser und Ingwertee jeden Tag und vor anstrengenden Trainings mal eine Cola zero ( ich weiss das ist nicht gesund, aber es ist meine einzige Koffeinquelle denn ich kann auch Kaffee nicht ausstehen. Wegen dem Obstkonsum hast du natürlich recht und von daher ist dieser Mustertag auch nicht ganz repräsentativ, denn ich esse nicht immer soviel Obst. Nur ist jetzt gerade Saison für Beeren und die mag ich ganz besonders und auch Melonen, Nektarinen usw. das verschiebt sich dann wieder saisonal wenn es nur noch Aepfel und Orangen gibt 🙁 dann gibt es automatisch mehr Gemüse und Salat… dieser ist mir einfach im Moment etwas „verleidet“. Mein gestriger Tag: nüchtern auf den Niesen speed-gewandert in 2h 24 statt angegebener 5 Std. nur gegen Schluss etwas Cola und ab 13h dann ein Stück Laugenbrot mit Kernen weil es mir schwindelig wurde (hatte aber da auch schon 17 1/2 h) habe es schon gemerkt dass die Energie in meinen Beinen fehlt, aber war trotzdem toll. Danach Wasser und eine grosse Portion Pommes… abends dann nur noch eine Nektarine und ein Stück Melone. Ich hatte gar nicht mehr Hunger. Gewicht: 54.5 🙁 ich komme nicht mal mehr auf meine 53.5 runter geschweige denn auf die gewünschten 50kg. Das mit dem Wasser kam mir auch in den Sinn (merke ich immer auch bei meinen Einsprungtagen, da lagere ich irgendwie ein Kilo Wasser ein und spüre das auch, weiss gar nicht warum das so ist? und auch vor der Mens habe ich viel Wasser) und darum habe ich am letzten Samstag jetzt mal mit dem Messband Bauch und Beine gemessen (leider habe ich keine Anfangswerte von vor 5 Wochen,das wäre jetzt interessant gewesen!) Optisch sehe ich jedoch gar keine Veränderung, dabei würde ich doch so gerne meinen Fettanteil verkleinern und das erhoffte ich mir schon etwas vom KZF, dass es mal an die hartnäckigen Fettreserven ginge… Werde jedenfalls dranbleiben und dann in einem Monat nochmals messen. Werde weiterhin so streng bleiben da es ja mit dem Gewicht einfach gar nicht runtergeht und trotz viel Sport irgendwie immer noch alles „schwabbelig“ statt muskulös wirkt. Andere Läuferinnnen auf ähnlicher Leistungsstufe haben nicht so viel sichtbares Fett wie ich 🙁 und haben viel schmalere Beine und Taille. Wie gesagt ich trainiere jeden Tag 1 bis 2 Mal ausser einem Ruhetag pro Woche denn ich liebe Bewegung und Sport. Darauf will ich auch in Zukunft nicht verzichten. Zudem bewege ich mich ja auch imHaushalt und bei der Arbeit (Pflege) noch. Werde vermutlich mal am Freitag eine Körperfettmessung machen lassen… weiss zwar nicht wie genau und aussagekräftig dass dann ist, aber es interessiert mich nun einfach. Und am Montag werde ich endlich meine Blutwerte erhalten. (leider auch da keinen Vergleich von vor 5 Wochen, denn ich habe vorher noch nie ein Blutbild machen lassen.. vielleicht hätte ich wenigstens da eine Verbesserung gesehen.. das hätte mich dann auch ermutigt und motiviert.
    Aber du hast mir jetzt auch wieder Mut gemacht indem du mir so schnell zurück geschrieben hast und mein Post nicht einfach im anonymen Internet „verloren“ ging, weil du keine Lust mehr hast zu anworten.. von wo nimmst du überhaupt all die Zeit? Ich bin ja sicher nicht die Einzige, die dir schreibt : Jedenfalls von ganzem Herzen DANKE für all deine Hilfe… und ich hoffe ich werde wieder von dir hören.
    Beste Grüsse Jasmin

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    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Jasmin,

      danke für den netten Kommentar. Freut mich sehr, dass du das so positiv bewertest! Da macht es natürlich doppelt Freude sich zu engagieren. 🙂

      Beim Thema Grüntee kann ich dir nur empfehlen, nochmal einen neuen Anlauf zu starten. Denn mir ging es genau wie dir: ich hatte immer wieder gelesen, dass der so super gesund sein soll und viele Leute ihn sogar richtig gerne trinken. Also damals ab in den Supermarkt und ne Packung gekauft; heißes Wasser drüber, kurz warten und… absolut furchtbar! Bitter, ekelig, kaum zu trinken. Inzwischen habe ich da einiges dazugelernt: wenn du mal an einem Teeladen vorbei kommst (sonst im Internet bei Gschwendner, Teekontor oder einfach Amazon), kauf dir mal 50g von einem guten Sencha, Shincha oder Gyokuro und mach das Wasser nur 50, maximal 60 Grad heiß bei ca. 2 Minuten Ziehzeit. Du wirst das Getränk absolut nicht wiedererkennen: blumig, fruchtig, überhaupt nicht bitter und einfach lecker. Zumindest nach meinem Geschmack – mag natürlich auch Menschen geben, die auch das nicht mögen.
      Hinsichtlich Koffeinquelle habe ich neulich was ganz cooles entdeckt: http://amzn.to/2sAhOWc Leider momentan nicht lieferbar (ich warte selbst schon einige Wochen auf meine zweite Lieferung davon), aber vielleicht findest du es ja auch mal woanders. Was mir an dieser ‚Cola‘ gefällt, ist der besonders hohe Koffeingehalt und die Tatsache, dass es offiziell ein Milchprodukt und somit pfandfrei ist. Man kann die Dose also mitnehmen und dann nach dem Austrinken entsorgen – gerade beim Sport will man die ja nicht die ganze Zeit mit sich herumtragen. Trotz der Deklaration schmeckt das Getränk so gar nicht nach Milch / Molke, sondern wirklich wie Cola.
      Cola Zero hat halt das Problem mit den Süßstoffen und da ist der gesundheitliche Aspekt ja das Eine (und da gehen die Fachmeinungen auch sehr auseinander), aber gerade beim Abnehmen kann das laut einer sehr spannenden israelischen Studie einen erstaunlich negativen Effekt haben. Leider ist die Studie im Ganzen nicht mehr kostenlos verfügbar (ich hatte sie damals noch komplett online gefunden, aber dummerweise nicht gespeichert), aber hier gibt es zumindest eine kurze Zusammenfassung: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60139/Suessstoffe-Studie-belegt-Stoerung-von-Darmflora-und-Glukosestoffwechsel Das erstaunliche war, dass die Forscher durch Transfer dieser Bakterien tatsächlich Übergewicht und Diabetes induzieren konnten! Gelegentlich mal ne Dose Cola Zero wird da wahrscheinlich keinen gigantischen Effekt haben, aber bei zum Beispiel täglichem Konsum kann das dann schon anders aussehen.

      Auch nach deiner heutigen Tagesbeschreibung kann ich mir schlicht nicht erklären, wie dein Gewichtsentwicklung zustande kommt. Gerade so eine intensive Wandertour in nüchternem Zustand müsste richtig gute Effekte bringen – nicht gleich am nächsten Morgen, aber langfristig. Nur so als Idee, die mir gerade in den Kopf kommt: wie sieht es mit deiner Proteinaufnahme aus? Gestern scheint die ja sehr gering gewesen zu sein, aber das war vermutlich nicht repräsentativ.

      Bezüglich Wassereinlagerung: In meiner Beschreibung ging es konkret um die Wassermenge in den Muskelzellen. Wassereinlagerungen im Gewebe, die man oft auch sehen kann bzw. in Form von Schwellungen z.B. in Händen, Füßen oder Waden spürt, ist nochmal etwas anderes. Die Körperfettanalyse kann schon ganz aufschlussreich sein. Wichtig ist nur, dass du nicht nur eine Messung machst, sondern nach ein paar Wochen nochmal mit exakt gleichen Voraussetzungen misst. Denn dann ist es egal, ob die absoluten Werte etwas von der Realität abweichen und du kannst zumindest einen Trend sehen. Dabei solltest du darauf achten, dass du deine Hydration möglichst bei beiden Messungen identisch hältst. Ich würde so vorgehen, dass du am Abend vorher zwei Liter trinkst, dann am Morgen nochmal einen Liter (wirklich abmessen, damit es vergleichbar ist) und dann kurz vor der Messung nochmal zur Toilette gehst. Auch würde ich am Tag vorher keinen Sport machen, denn das kann die Ergebnisse auch verfälschen. Auch solltest du auf dem Weg zur Messung die gleichen Schuhe tragen, denn wenn du mal in Sandalen und mal in dicken Wanderschuhen hingehst, kann allein die Feuchtigkeit der Füße die Messung massiv beeinflussen (das sieht man super, wenn man mal vor und nach dem Duschen auf die Fettwaage steigt). Du siehst: so eine Körperfettmessung ist unglaublich sensibel für externe Einflüsse. Deshalb finde ich das als objektives Kriterium so schwierig. Aber je besser man diese Faktoren gleichschalten kann, desto aussagekräftiger werden Vergleichsmessungen.

      Was mir gerade noch einfällt: Wenn das für dich machbar ist, dann versuch doch mal eine Woche (noch besser wären zwei) nur maximal drei Sporteinheiten zu machen. Such dir deine Lieblingseinheiten aus und streich einfach mal alles andere vom Wochenplan. Ansonsten änderst du gar nichts. Kann nämlich auch gut sein, dass du bei so hohem Pensum in einem Übertrainingszustand bist und dein Gewebe überhaupt keine Chance hat, sich zu regenerieren. Das kann dann auch zu chronischen Entzündungen / Schwellungen in der Muskulatur führen und sich auf der Waage bemerkbar machen. Wenn du nicht gerade auf einem Niveau agierst, auf dem du an Meisterschaften teilnimmst, wäre ein etwas geringeres Pensum vielleicht auch langfristig nicht verkehrt – aber das könntest du nach so einem kurzen Test entscheiden.

      Ich bin in jedem Fall sehr gespannt was die nächsten Wochen sowie deine kommenden Untersuchungen so ergeben. Von daher würde ich mich sehr freuen, wenn du dich bei Gelegenheit nochmal meldest.

      Liebe Grüße und alles Gute,
      Daniel

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  26. Jasmin

    Lieber Daniel
    Nun ist der 28. Juli 2017 und ich schreibe dir wie gewünscht nochmals von meinen Erfahrungen… die leider negativ sind, ich habe mir alles aufgeschrieben: 16.5. begonnen 53.5kg, nach 26 Tagen am 10.6.17 53.5kg noch nichts passiert, etwas ab etwas auf immer wieder 53.5 / nach 46 Tagen am 30.6. 54.4kg Zunahme 1kg statt Abnahme und heute 28.7. nach 74 Tagen 55.8kg ! mich traf fast der Schlag als ich heute Morgen auf die Waage stand.. war es vor den Ferien wenigstens noch konstant zwischen 53.5 und 54.5 und auch nach den Ferien freute ich mich schon denn es waren 53.2 allerdings nach 18h Fasten und 22km laufen so geht es nun wieder rasant bergauf obwohl ich mich genaustens an die Fastenzeiten halte, ich faste jeden Tag mind 16h oft auch 18h und ich esse während der Essenszeit nicht mehr Kalorien als vorher eher weniger.. aber du hast ja auch geschrieben, dass man nicht weniger essen müsse als vorher, es also nicht darum ginge in der Essenszeit auch noch weniger als sonst zu essen. Mittlerweile bin ich völlig verzweifelt denn es scheint bei mir einfach nicht zu funktionieren!! Statt 3.5kg abzunehmen und dann mein Zielgewicht von 50kg zu halten, muss ich nun 5.8kg abnehmen und ich weiss nicht wie. Ich fürchte es ist genau das passiert, was mir am logischsten erscheint: mein Körper hat einfach gelernt mit noch weniger Energie zu haushalten und hat meinen Stoffwechsel noch mehr runtergefahren so dass ich jetzt noch viel weniger brauche als sonst schon um die gleichen Leistungen zu erbringen. Dies merke ich auch daran, dass ich trotz langer nüchtern-Phasen immer noch genug Energie zum laufen habe oder fürs Krafttraining. Das alles ist sehr schade, denn eigentlich fühle ich mich mit dieser Ernährungsform sehr wohl. Ich habe nicht mehr dauernd Hunger, muss mich nicht immer ums Essen kümmern und daran denken.. es macht nichts, wenn es mal länger nichts gibt und ich habe genug Energie für Sport. Ich habe in den 74Tagen nicht eine Ausnahme gemacht, ausser jeweils Mittwoch wenn Intervalltraining um 12 Uhr ist, (seit 5 Wochen) da sind es dann nur 14h weil ich um 10h einen gekochten Apfel und etwas Müesli mit Mandeln esse. Aber daran kann es ja wohl kaum liegen. Ich esse genau so wie vorher nicht super gesund aber auch nicht ungesund habe meine 4 bis 5 Portionen Grünzeug und esse auch jeden Tag etwas Süsses, mal ein Eis, oder M & M’s, Kekse oder Schoggi.. genau wie vorher auch..
    gestern zB. 16 1/2h fasten, gegen Ende Sport: 30′ Rumpfstabi-Bauchmuskeltraining, 60′ krafttraining alle Muskelgruppen und 30′ lockeres Laufen zum Schluss, Gewicht gestern Morgen 55.0 (was an sich schon viel zu hoch ist und unerklärlich, da ich am Tag davor: 1 Ovo, 1 Apfel, 1 port. Müesli mit Mandeln, Salat, kl. Portion Quinoa mit Gemüse, 2 Brötli und 3dl Bier getrunken hatte(vielleicht ist es ja der böse Alk? ich trinke aber höchstens 1 bis 2 mal im Monat 3dl Bier oder wein) heute 55.8!!! um 11Uhr nach 15 Stunden fasten.. es ist echt zum verzweifeln!! nun dachte ich schon ich hätte endlich die perfekte Methode der Ernährung für mich gefunden, müsse nicht mehr immer Kalorien zählen und es ging mir gut dabei.. nur es scheint schlichtweg nicht zu funktionieren. Ich nehme einfach nicht ab. Und das ist für mich inakzeptabel! Also muss ich wohl wieder genaustens auf die Kalorien achten und etwas anderes suchen. Den Sport zu reduzieren wie du vorschlägst, kommt für mich absolut nicht in Frage und ist auch höchst unlogisch! ich mache schon viel weniger als vorher, da ich erst im Wiederaufbau nach einer Verletzung bin (vor dem Kurzzeitfasten, und sogar da konnte ich das Gewicht einigermassen halten mit Spinning und Krafttraining, laufen konnte ich nicht) und bin deshalb ganz sicher nicht in einem Uebertraining! Und ich kann den Sport auch nicht reduzieren, weil ich in einem Team bin und wir Wettkämpfe bestreiten für die ich trainieren muss. .Also mein Fazit: alles ist eine Illusion, aus der Traum vom freien Essen ohne Kalorien zu zählen, und ich habe ganz bestimmt nicht übertrieben.. es funktioniert einfach nicht. 🙁 ich habe ganz bestimmt nicht mehr gegessen als vor dem Kurzzeitfasten, wie gesagt eher weniger, weil ich schon früher satt war. Was für mich auch wieder ein Indiz ist, dass mein Körper einfach meinen Stoffwechsel noch mehr runtergefahren hat. Ich habe mit meinen vielen nüchternen Trainings also nur eines erreicht: einen super effizienten Fettstoffwechsel der jetzt noch weniger braucht.. das nützt mir höchstens für meine Ultraläufe etwas, die ich aber momentan nicht mache… ich will schlicht und einfach abnehmen auf 50kg und stattdessen wiege ich nun 55.8kg das ist einfach zum k…..
    sehr gefrustete Grüsse
    jasmin

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    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Jasmin,

      danke, dass du dir nochmal die Zeit genommen hast zu berichten. Das Ergebnis ist natürlich alles andere als erfreulich. 🙁

      Ich muss sagen, dass ich an der Stelle auch ziemlich ratlos bin. Grundsätzlich kann ich mir nicht vorstellen, dass dein Stoffwechsel durch das Fasten signifikant herunterfährt. Das widerspräche nicht nur der deutlich überwiegenden Studienlage, sondern passt auch überhaupt nicht zu deiner Beschreibung. Würde der Stoffwechsel tatsächlich herunterfahren, würdest du frieren, wärst antriebslos, müde und schlapp. Du schreibst ja selbst, dass du – auch beim Sport – recht viel Energie hast. Was du beschreibst ist aus meiner Sicht ein effizienterer Fettstoffwechsel, aber das bedeutet ja keineswegs, dass dadurch der Energiebedarf sinkt. Er kann lediglich besser aus Körperreserven bedient werden.
      Aber gut, die Zunahme spricht in deinem Fall eine recht eindeutige Sprache und wenn du tatsächlich nicht mehr Energie zuführst als vorher und auch nicht weniger trainierst, dann bliebe ja nur die Erklärung, dass dein Energiehaushalt nicht nur relativ (also von Zucker- zu Fettverbrennung), sondern auch absolut gesehen deutlich effizienter geworden ist.

      Man könnte das Ganze natürlich mal über ein oder zwei Wochen mit wirklich exakt abgemessenen Kalorienmengen prüfen, aber das wäre wohl eine sehr akademische Übung. Denn selbst wenn du am Ende merkst, dass du doch mehr Kalorien zu dir nimmst, als gedacht, ändert es ja nichts daran, dass das Konzept so nicht für dich funktioniert. Denn weiter fasten und dabei noch weniger essen dürfte wohl nicht gerade dein Ziel sein. An deiner Stelle würde ich mich also einfach mal mit alternativen Konzepten, z.B. Low-Carb, Paleo, Dukan, Punkte zählen etc. auseinandersetzen und schauen, was davon dauerhaft etwas für dich sein könnte. Vielleicht findest du darüber ja eine Methode, die bei dir mehr Erfolg verspricht.

      Tut mir sehr leid, dass das Kurzzeitfasten trotz intensiver Versuche bei dir leider nicht die erhoffte Wirkung gebracht hat. Umso mehr wünsche ich dir für die Zukunft alles Gute und ganz viel Erfolg, die 50kg doch noch zu erreichen!

      Liebe Grüße,
      Daniel

      Antworten
  27. Jens

    Hallo Daniel,
    ich habe gerade die Geschichte von Jasmin gelesen und spontan schoss mir der Gedanke in den Kopf,
    ob Intervallfasten in der Form 5 zu 2, wie ich es seit 6 Monaten mit viel Erfolg mache, für Jasmin nicht geeigneter wäre?
    Jasmin möchte nur wenig Gewicht reduzieren, aber das möglichst als Bauchfett und dabei intensiv trainieren.
    Studien belegen, dass bei 5 zu 2 Ernährung insbesondere viszerales Bauchfett abgebaut wird.
    Es gibt keine generelle Begrenzung der Essenszeiten – auch nicht an Tagen mit wenig kcal-, Jasmin könnte also ihre Nahrungsaufnahme optimal an ihr Berufsleben und Training anpassen.
    Tage mit wenig kcal können flexibel in jeder Woche neu festgelegt werden, Hauptsache sie werden gemacht, auch hier gibt es sehr viel mehr Flexibilität für Jasmin um die Ernährungsform an ihr Leben anzupassen.
    Was meinst Du dazu Daniel?

    Liebe Grüße
    Jens (der von 5zu2.wordpress.com) 🙂

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hi Jens,

      vielen Dank für den guten Hinweis. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das nochmal eine mögliche Option für Jasmin wäre. Ich werde sie per Mail nochmal auf deinen Post hinweisen.

      Den Hinweis auf deine Seite über Facebook habe ich übrigens nicht vergessen! Ich bin nur noch nicht dazu gekommen. Habe ich aber definitiv noch vor, bzw. werde das gleich mal schnell machen.

      Viele Grüße,
      Daniel

      Antworten
      1. Jens

        Moin Daniel,

        würde mich freuen, wenn Jasmin mit 5 zu 2 Erfolg hätte!!!

        Mach Dir keinen Stress mit dem Hinweis auf Facebook – kommt doch auf einen Tag nicht an.

        Viele Grüße
        Jens

        Antworten
      2. Jens

        Hallo Daniel,

        danke für den Hinweis auf meinen Blog auf Deiner Facebook-Seite!
        Hat mir in dieser kurzen Zeit schon 12 Besucher auf meinen Blog gebracht: 🙂

        Viele Grüße
        Jens

        Antworten
  28. Caro

    Hallo!

    Ich lese mich gerade durch die vielen Fragen, Antworten, Tipps,… da ich mich erst seit 3 Wochen mit demThema Kurzzeitfasten beschäftige. Bei mir ist es so, dass ich um 12 Uhr mittags das erste mal esse und um 19 Uhr das letzte mal. Ich habe das Gefühl, dass ich abgenommen habe, der Bauch flacher ist, aber meine Waage sieht dies anders und zeitgt 2 Kilo mehr an, als vor dem Fasten. Ich mache keinen Sport, bewege mich aber untertags durch meine Kids viel. Ich esse nicht mehr als vor dem Fasten, habe meine Ernährung auch nicht umgestellt. Also alles gleich, aber die Fastenzeit von 17 Stunden immer eingehalten. Mein Bauch knurrt morgens und vormittags öfters, ist dies normal??? Wie lange dauert es, bis sich mein Körper endlich umstellt bzw. bis ich endlich ein paar Kilos abnehme? Am Wochenende finde ich es sehr schwer das Kurzzeitfasten einzuhalten. Dürfte eine Ausnahme, wie zB Samstag Abends mal essen gehen, etwas trinken und Sonntags frühstücken,…. gemacht werden, oder würde ich alles wieder durcheinander bringen? Wäre sehr froh um eine Rezession!!!! Vielen Dank!!!!

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Caro,

      hast du mal mit einem Maßband nachgemessen? Ich würde mal die Werte von Bauch, Hüfte und Oberschenkeln aufschreiben und diese regelmäßig kontrollieren.
      Grundsätzlich ist eine Zunahme von 2 Kilo bei gleicher Ernährung natürlich sehr merkwürdig. Insbesondere, da du durch das Fasten ja eigentlich eine vorteilhaftere Stoffwechselsituation haben solltest. Wie hat sich dein Gewicht denn in diesen drei Wochen entwickelt? Wie häufig wiegst du? Hast du einen konstanten Anstieg oder starke Schwankungen?

      Dass zwischendurch der Bauch knurrt, ist normal. Das fällt dir vermutlich deshalb so stark auf, weil der Magen bisher nur selten wirklich leer war. Ist aber nur Luft im Magen und er zieht sich zusammen, dann erzeugt das die Geräusche: http://www.apotheken-umschau.de/Magen/Woher-kommt-Magenknurren-229347.html

      Ausnahmen kannst du normalerweise ruhig auch haben. Allerdings ist es natürlich etwas schwieriger, wenn das Gewicht ansteigt. Das dürften die Ausnahmen nicht unbedingt besser machen. 😉 Aber du kannst es mal versuchen und wenn es die Möglichkeit gibt, dann versuche das einfach an anderen Tagen durch ein paar zusätzliche Fastenstunden auszugleichen. Wenn nicht, sollte es aber eigentlich bei 17 Stunden unter der Woche kein Problem sein, wenn es am Wochenende mal nur 12 oder 14 sind. Wie gesagt: eigentlich… Wenn du ohnehin in der aktuellen Konstellation zunimmst, ist das natürlich etwas heikler. Ich würde mal abwarten, was die Messung von Umfängen (oder der Sitz deiner Hosen) ergibt und möglichst täglich wiegen, um zufällig nur das ein oder andere Ende einer Schwankung zu erfassen.

      Interessant wäre noch: Was ist denn dein aktuelles Gewicht? Davon hängt natürlich auch ab, wie viel diese 2kg im Verhältnis überhaupt bedeuten.

      Liebe Grüße,
      Daniel

      Antworten
      1. Caro

        Hallo Daniel,

        vielen Dank für deine Antwort. Ich habe mir soeben dein Buch bestellt und bin schon sehr gespannt dies zu lesen. Zu meinen Daten ich bin 157 cm (klein) und wiege derzeit 62,1 Kilo. Vor dem Fasten habe ich 60,3 Kilo gewogen, die ersten 3 Tage habe ich 20-30 Gramm pro Tag abgenommen, ich war total fasziniert und voller Freude. Danach ging es bergauf, obwohl ich absolut nichts anders gemacht habe. Ich stehe jeden Tag auf die Waage, die zeigt eben immer ein paar Gramm mehr an. Jetzt bin ich in der 4. Fastenwoche. Ich habe angefangen meine Maße aufzuschreiben, kann dazu aber noch nichts sagen. Ich esse und trinke nach 19:00 Uhr nichts mehr, am Vormittag ca. 1-2 Espresso, wenn überhaupt einen halben Liter Wasser (mehr Wasser zu trinken, ist und war immer schon sehr schwer). Kann es eventuell daran liegen, dass ich so oder so zu wenig trinke??? Leider ist es auch so, dass ich eine totale Schoki Esserin bin, aber nicht mehr als vor dem Fasten. Ich hoffe, dass ich endlich ein paar Kilos abnehme, komme nämlich mit dem Fasten total gut klar.

        Vielen Dank!!!!

        Liebe Grüße,
        Caro

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        1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

          Hallo Caro,

          das mit dem Trinken würde ich nicht so kritisch sehen. Schau dir dazu auch mal diese Veröffentlichung an: http://www.dr-moosburger.at/pub/pub020.pdf

          Drücke die Daumen, dass du beim Gewicht zeitnah die Trendwende hinbekommst. Die Schwankung nach oben erscheint mir für die Kürze der Zeit in jedem Fall zu hoch für eine „echte“ Zunahme – zumindest, wenn du in etwa gegessen hast wie vorher. Sowas kann auch mal am Zyklus, Wetter, Sportpensum etc. liegen. Da hätte ich also die Hoffnung, dass es auch ziemlich schnell wieder runter geht. Ansonsten bieten dir die Umfänge demnächst eine gute zusätzliche Referenz.

          Viel Erfolg und alle Gute,
          Daniel

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