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Sie möchten Ihre Erfahrungen mit Gleichgesinnten teilen? Oder Sie suchen Rat, wie Sie bestimmte Herausforderungen meistern, Fastenphasen ideal in unterschiedlichste Lebensumstände integrieren oder aber noch erfolgreicher Gewicht verlieren können?

Dann finden Sie im neuen Kurzzeitfasten-Bereich des Abnehm Forums www.abnehmen-aktuell.de/* ab sofort die Möglichkeit, all Ihre Fragen loszuwerden oder von Ihren Erlebnissen und Erfolgen zu berichten. Die einmalige Anmeldung im Forum ist innerhalb weniger Sekunden erledigt und benötigt nicht mehr Informationen als ein Kommentar hier im Blog.

Natürlich werde ich auch selbst im Forum aktiv sein und Ihnen bei der Beantwortung Ihrer Fragen behilflich sein. Ich freue mich darauf, mit Ihnen zu diskutieren und Ihre Erfahrungen zu lesen!

 

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121 Gedanken zu „Forum

  1. Anonymes Mäuschen

    Erst mal Danke für so ein tolles Buch. Natürlich musste ich sofort mit 16/8 beginnen- und es läuft recht gut.
    Während der Fastenzeit ist ja nichts erlaubt. Da ich aber aufhörender Raucher bin wollte ich nachfragen wie es mit den Nikotinkaugummis ist? Ich stehe früh um 6.00 Uhr auf und darf erst ab ca. 11.00 Uhr essen. Leider schaffe ich es bis dahin nicht ohne einen Kaugummi. Über eine Antwort würde ich mich freuen.

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Anonymes Mäuschen *g*

      das mit den Nikotin-Kaugummis sollte nicht übermäßig viel ausmachen. Der Nutzen überwiegt in dem Fall im Vergleich zur Zigarette auch sicherlich. 😉

      Viel Erfolg bei deinem ‚Rauchfrei-Projekt‘!

      Gruß,
      Daniel

      Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Gitti,

      eigentlich bin ich sehr bemüht, immer alle Fragen meiner Leser zu beantworten. Bisher dachte ich auch, dass mir das, trotz der wenigen Zeit, die mir dazu bleibt, immer gelungen ist.
      Kann es sein, dass mir deine Frage doch durch die Lappen gegangen ist? Ich kann sie aber auch gerade nicht finden. Bei inzwischen mehr als 400 Kommentaren auf meiner Seite, wird es leider zunehmen schwerer, den Überblick zu behalten und allen Fragenden gerecht zu werden.
      Könntest du deine Frage vielleicht noch einmal wiederholen? Grundsätzlich kann ich aber wirklich nur empfehlen, für allgemeine Anliegen auch das Forum zu nutzen. Dort bekommst du nämlich auch von anderen erfahrenen Kurzzeitfastern Antwort und das wahrscheinlich meist auch noch sehr schnell.

      Viele Grüße,

      Daniel

      Antworten
      1. Gitti

        Hallo Daniel,

        schön, doch noch von dir zu hören! Danke!

        Meine Frage lautete, ob der Körper beim Kurzzeitfasten nicht evtl. die Fettreserven speichert, um in der nächsten Fastenzeit von 16 Stunden auf etwas zurückgreifen zu können?

        Meine Freunde haben diese Frage aufgeworfen, da es bei anderen Diäten immer heißt, man solle auf alle Fälle gut frühstücken und den ganzen Tag über in kleineren Portionen essen, sonst „merkt“ sich der Körper, dass er für längere Zeit nichts bekommt und hält an seinen Reserven fest.

        Wie siehst du das?

        Viele Grüße
        Gitti

        Antworten
        1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

          Hallo Gitti,

          als ich die Frage gelesen habe, war ich ja ein wenig beruhigt. Denn ich habe die Antwort beim ersten Mal doch nicht vergessen. 😉 Diese habe ich nämlich am 03.03. erstellt. Schau nochmal unter deinen alten Kommentar. Aber auch hier zeigt sich: Das Forum ist für Fragen und Antworten wesentlich übersichtlicher.

          So, hier nun aber nochmal die Antwort eingefügt:

          Hallo Frau Walter!

          Die Bedenken Ihrer Freunde sind natürlich naheliegend. Schließlich kennt man den Effekt, dass der Körper sich an seine Fettreserven klammert und den Stoffwechsel absenkt, ja sehr gut von den sogenannten Radikal-Diäten. Oft geht damit nicht nur ein ungesunder Muskelabbau, sondern auch der gefürchtete Jo Jo Effekt einher. Aus evolutionärer Sicht ist dieser Vorgang ja auch sehr sinnvoll, denn bei einer anhaltenden Hungerperiode hat derjenige die besten Chancen, der mit den verfügbaren Ressourcen am sparsamsten umgehen und diese anschließend am effizientesten wieder ersetzen kann.
          Wenn also das die wenig erfreulichen Ergebnisse von Hunger sind, dann scheint es nur logisch, dass genau diese Gefahren auch beim Kurzzeitfasten lauern.

          Aber auch hier kann man sich der Wahrheit zunächst einmal aus entwicklungsbiologischer Sicht nähern. Unseren Vorfahren standen weder Supermarkt noch Kühlschrank zur Verfügung. Zwar wurden sicher auch damals schon Vorräte angelegt, aber aus diesen wurde sehr wahrscheinlich nicht regelmäßig der Großteil des täglichen Bedarfs gedeckt. Stattdessen gingen unsere Urahnen bei Hunger auf die Suche, beziehungsweise auf die Jagd nach Nahrung. In der Natur können wir heute noch an vielen Beispielen sehen, dass dabei einem Erfolg oft eine Phase des Hungers voraus geht. Würde der Körper in diesen kurzen Mangelphasen bereits auf Sparflamme schalten und im großen Stil Muskeln abbauen, würde das die Chancen erfolgreich Nahrung zu beschaffen und somit zu überleben, deutlich verschlechtern.
          Soweit zunächst einmal die zugegenermaßen hypothetische Theorie. Doch auch die Wissenschaft stützt diese Überlegung, denn in Studien hat sich tatsächlich gezeigt, dass im Rahmen kurzer Fastenphasen von etwa 30 bis 60 Stunden der Stoffwechsel eben nicht absinkt. Ebenso gibt es Untersuchungen die nachweisen konnten, dass der mit dem Gewichtsverlust einhergehende Muskelabbau beim Kurzzeitfasten geringer ausfällt, als bei einer normalen Reduktionsdiät. Voraussetzung dafür ist aber, dass Sie in den Essensphasen ausreichend Energie zu sich nehmen, um langfristig in etwa Ihren Bedarf zu decken. Ein wenig darunter ist sicher kein Problem, aber wer durch die Fastenzyklen deutlich weniger isst, als sein Körper eigentlich bräuchte, riskiert selbstverständlich die gleichen negativen Effekte, die auch mit radikalen Diäten einhergehen.

          Wer neu mit dem Kurzzeitfasten anfängt, wird erfahrungsgemäß aus dem Freundes- und Bekanntenkreis mit vielen Mythen und Vorurteilen konfrontiert. Von daher ist der folgende Artikel (der auch noch detaillierter auf obiges Thema eingeht) vielleicht ebenfalls ganz interessant für Sie: http://www.kurzzeitfasten.de/die-10-grosten-mythen-des-kurzzeitfastens/

          Viele Grüße und weiterhin alles Gute,

          Daniel Roth

          Antworten
          1. Gitti

            Hallo Daniel,

            super, dass du mir deine Antwort nochmal zur Verfügung stellst!
            Sorry, hab wohl im falschen Bereich deiner Homepage danach gesucht.

            Vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort.
            Ich bleibe auf alle Fälle dran am Kurzzeitfasten, weil ich der Meinung bin, dass es mir gut tut und ich wahrscheinlich noch öfter solchen Vorurteilen begegnen werde.

            Herzliche Grüße
            Gitti

  2. Sandy

    Hallo Daniel,
    wie du villt.‘ noch weißt habe ich mit der Kombi WW-Kurzzeitfasten relativ gut abgenommen. Allerdings habe ich mittlerweile fast alles wieder drauf. Stress auf Arbeit &‘ das zusätzliche Fernstudium kompensiere ich mit Süssem..jetzt brauche ich mal wieder einen Tritt in den Allerwertesten!
    Liebe Grüße Sandy

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Sandy,

      mit dem ‚Tritt in den Allerwertesten‘ ist das so eine Sache… Das mag kurzfristig immer mal wieder funktionieren, aber um auch langfristig Erfolg zu haben, muss die Motivation zur Veränderung aus dir selbst kommen. Dabei kann es sehr hilfreich sein, dir einmal aufzuschreiben, was du an der aktuellen Situation ändern möchtest und wie du dir die persönliche Zukunft vorstellst. Dabei solltest du möglichst eine ganze Bandbreite an Erfolgsparametern festlegen, nicht nur das Körpergewicht. Ebensogut kann es ein Ziel sein, X Stockwerke hochlaufen zu können, ohne außer Atem zu sein, in die Lieblingsjeans von leztztem Sommer zu passen, bei der nächsten Blutuntersuchung Triglyceridwerte im Normalbereich zu haben oder es zu schaffen 22 Stunden zu fasten und dann noch 2 Stunden spazieren gehen zu können.
      Je mehr Erfolgskriterien du für dich definierst (und aufschreibst!), desto mehr Erfolge wirst du feiern, was natürlich die beste Motivation überhaupt ist.

      Übrigens: Studien haben gezeigt, alleine die Handlung des Niederschreibens hat bereits einen messbaren positiven Einfluss auf das zukünftige Ergebnis. Wenn du also schon dabei bist, schreib auch gleich auf, wie du vom heutigen Zustand an dein Ziel kommen möchtest. Beispielsweise, indem du an mindestens X Tagen in der Woche deine Fastenzeiten einhältst, zusätzlich an X Tagen im Monat auch mal länger fastest oder eine Sport-Einheit einlegst, etc.
      Auch kannst du dir konkrete Pläne aufschreiben, wie du alternativ mit Stressituationen umgehen kannst, beispielsweise, indem du dir bei Anspannung eine schöne Kanne Tee kochst oder dir 10 Minuten Zeit nimmst, einmal um den Block zu gehen. Und zu guterletzt kannst du dir noch Kompensationen dafür aufschreiben, was du tun kannst, wenn du eben doch mal zu den Süßigkeiten greifst. Verbieten musst du dir das schließlich nicht, aber je nach Menge braucht es eben einen Ausgleich. Das können längere Fastenzyklen, aber ebensogut eine intensive Sport-Einheit, zum Beispiel 15 bis 20 Minuten Intervalltraining (Sprints und Gehen im Wechsel), sein.

      Kurzum: Ohne eigene Motivation geht nichts. Mache dir klar, warum du etwas ändern willst und was dein langfristiges und vor allem auch dein mittelfristiges Ziel, beispielsweise in 2 Monaten ist. Schreibe möglichst viel auf – sowohl deine Ziele, als auch deine Strategien, diese zu erreichen.

      Vielleicht wäre auch das hier etwas für dich: http://www.kurzzeitfasten.de/6-wochen-challenge/

      Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg,

      Daniel

      Antworten
  3. Markus

    Hallo Daniel,
    ich habe dein Buch mit großem Interesse gelesen und mir kommt die Idee recht stimmig vor. Möchte das KZF auf jeden Fall ausprobieren und 5-10kg Fett (wiege jetzt 85kg bei 186cm) abnehmen.

    Ich habe aber eine praktische Frage: Du betonst, dass nach dem Sport unbedingt etwas gegessen werden sollte. Ich betreibe 2-3 mal pro Woche abends Judo (eher anaerobes Training, teils Ausdauer, teils Kraft), das Training endet aber erst um halb zehn. Wenn ich danach noch esse (Heimweg plus kochen plus essen bis ca 22:30), muss ich mit vollem Magen ins Bett und kann am nächsten Tag erst um 14:30h wieder essen, was schon recht spät ist.

    Daher meine Frage: Wie wichtig ist das Essen nach dem Sport wirklich? Kann man darauf echt nicht verzichten? Natürlich möchte ich aber keinen Muskelabbau erleiden.

    Danke!
    Markus

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Markus,

      vielen Dank für deinen Kommentar.

      Nach dem Training auf eine Nahrungszufuhr zu verzichten, hat leider den Nachteil, dass du bei der Regeneration deutlich hinter deinen Möglichkeiten zurück bleibst. Das wirkt sich dann natürlich auch auf die Fortschritte aus, die du durch das Training erzielst. Du musst dich keineswegs vollfressen. Eine kleine Portion Kohlenhydrate und Proteine (diese könntest du auch als sehr leicht verdaulichen Shake zuführen) ist aber definitiv sinnvoll, wenn es dir beim Sport auch um die Verbesserung deiner Leistungen geht.
      Während des Trainings werden Muskelfasern zerstört und abgebaut. Diesen sogenannten Katabolen Effekt gleicht der Körper durch anabole (aufbauende) Prozesse im Anschluss an das Training aus. Dazu sind aber eben Energie und ‚Baustoffe‘ erforderlich.

      Falls es mit den 16 Stunden Fastenzyklen im Anschluss an die Sporttage gar nicht klappt, kannst du auch durchaus mal schauen, ob dir nicht 4 bis 5 volle Fastentage pro Woche bereits für ein gutes Ergebnis reichen.

      Viele Grüße,
      Daniel

      Antworten
      1. Christin

        Hi Daniel – bezieht sich die Auskunft vor allem auf das Krafttraining ider sollte man auch nach dem morgendlichen Power Walking etwas essen? Das würde dazu führen, dass ich schon geggen 8/9 Uhr essen müsste, obwohl ich grundsätzlich eigentlich morgens faste und erst ab 11/12 Uhr etwas esse.

        Und wie schnell nach dem Training sollte man dem Körper das Essen zuführen?

        Danke

        Antworten
        1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

          Hallo Christin,

          nach Power Walking musst du nicht unbedingt essen. Bei der vergleichsweise niedrigen Intensität halten sich die Schäden im Gewebe sehr in Grenzen und der Energiebedarf während der Belastung kann ebenfalls zu einem guten Teil über den Fettstoffwechsel bereitgestellt werden. Es reicht, wenn du dann ab 11 oder 12 Uhr etwas isst, bevorzugt eine gute Mischung aus Kohlenhydraten und Eiweiß.

          Gruß,
          Daniel

          Antworten
  4. Änni

    Hallo Daniel,

    ich habe früher beim Abnehmen immer ziemlich viel Kaugummi gekaut, um mich abzulenken etc.
    Ich glaube, du hast in deinem Buch geschrieben, dass das nicht förderlich ist, weil es das Hungergefühl sogar steigern kann und dass man besser absolut gar nichts, auch keine zuckerfreien Bonbons etc. während der Fastenphase zu sich nehmen soll.

    In dem Forum hab ich bislang nicht viel dazu gefunden. Hast du damit selbst Erfahrungen gemacht oder von anderen gehört, dass Kaugummikauen einen hungriger macht, als wenn man total nüchtern bleibt? Und woran könnte das liegen?

    Viele Grüße und danke im Voraus

    Änni

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Änni,

      wenn ich mich nicht ganz falsch erinnere (habe mein Buch gerade nicht zur Hand), dann hatte ich mich auf Bonbons und Kaugummis mit Kalorien bezogen, von denen ich aufgrund eben jener in der Fastenzeit abrate.
      Auf das Hungergefühl haben Kaugummis, soweit ich weiß, keinen nachgewiesenen negativen Effekt. Eine kleine Studie, die ich mal gelesen habe, hatte sogar einen leicht positiven Effekt feststellen können. Insbesondere beim Appetit auf Süßes.

      Wenn die Kaugummis für dich wichtig sind, dann iss sie ruhig auch weiterhin. Die Kalorienaufnahme ist in dem Fall sehr überschaubar. Das sollte sich nicht großartig auf deinen Erfolg auswirken. Ich persönlich würde auf Varianten mit Aspartam verzichten. Das steht nämlich durchaus im Verdacht für zusätzlichen Hunger zu sorgen (von diversen weiteren ‚Verdächtigungen‘ mal ganz zu schweigen).

      Liebe Grüße und alles Gute,
      Daniel

      Antworten
  5. Hannelore

    Hallo,
    ich muss doch mal fragen: Wieso sollte der Körper anders reagieren, wenn man das Frühstück auf den Nachmittag verschiebt? Ist es nicht egal, WANN man isst? Wichtig ist doch die Gesamt-Kalorienbilanz…. oder habe ich etwas Entscheidendes übersehen? Welchen Vorteil hat es, das gesamte Essen auf den Nachmittag zu verlegen?
    Vielen Dank für die Antwort.

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Hannelore,

      die kurze Antwort ist: ja, auch wenn die Grundaussage darüber, dass die Energiebilanz sehr entscheidend ist, natürlich stimmt, wird bei ausschließlicher Betrachtung dieses Faktors tatsächlich einiges übersehen.
      Die entscheidenden Effekte des Kurzzeitfastens beruhen auch nicht darauf, dass man einfach später frühstückt, sondern auf der daraus resultierenden Phase des Fastens. Wer also bis 0 Uhr noch Nahrung zu sich nimmt, wird durch ein ‚Verschieben‘ des Frühstücks keine Vorteile (jenseits eventuell eingesparter Kalorien) erzielen.

      Welche Reaktionen kurze Phasen des Nahrungsverzichts im Körper auslösen und diverse Studien, die diese Vorgänge dokumentieren, finden sich in den hier veröffentlichten Artikeln und in umfangreicher Form in meinem Buch. Dabei ist die Erkenntnis, dass diese Fastenphasen einen Einfluss auf Speicherung und Abbau von Körperfett haben, nur ein Aspekt von vielen. Ich persönlich fand die gesundheitlichen Effekte, die so eine simple Änderung in den Ernährungsgewohnheiten auslösen kann, eigentlich noch viel erstaunlicher. 🙂

      Viele Grüße,
      Daniel

      Antworten
      1. Hannelore

        Hallo Daniel,
        Vielen Dank für die Antwort. Ich bin gerade dabei, das 16/8 auszuprobieren. Das Abendessen gibt es um 19 Uhr, die nächste Mahlzeit gibt es um 11:30 in def Kantine. Bis dahin muss ich schon mit dem knurrenden Magen kämpfen, aber bis jetzt bleibe ich standhaft. Beim Mittagessen verzichte ich auf Kartoffeln, Nudeln, Reis, das hatte ich auch vorher schon gemacht. Allerdings habe ich meist nach dem Mittagessen noch etwas Hunger, so dass ein Bestandteil des Frühstückes noch her muss ( joghurt oder Obst). Ich hoffe, wenn ich das 2 Wochen (ohne Wochenende) durchhalte, dass sich dann vielleicht schon ein Ergebnis zeigt. Ich möchte gern abnehmen, habe schon viel ausprobiert. Die grössten Erfolge hatte ich mit Low-Carb.
        Grösse 1,63 Gewicht 88kg. Mässig Sport.

        Antworten
  6. Chris

    Hallo Daniel,

    am 23.08. habe ich mit dem Programm begonnen und somit ist heute Tag 6.

    Den 1. Tag begann ich mit 16/8 – seitdem 18/6. Ich fühle mich super und ein wenig Wasser hat sich auch schon verabschiedet. Wir haben keine digitale Waage (bekomme heute eine) u. es sind ungef. 1 kg. Wobei ich auch mehr vom Messen, als vom Wiegen halte. Denn die Waage ist manchmal ein ganz schöner Terrorkrümel!

    Hab‘ vielen Dank für deine super Challange-Tabelle!

    Alles Gute dir und liebe Grüße
    Chris

    Antworten
  7. Roland Fleckinger

    Hallo Daniel,
    vielen Dank für Dein Buch. Es beinhaltet genau das, was mir gefehlt hat. Ich wusste, dass es gut ist, gelegentlich den Hunger etwas auszuhalten, auch weil dann – ähnlich wie bei der besonders im Alter so wichtigen regelmäßigen Bewegung – eine intensive Reinigung der Körperzellen in Gang gesetzt wird.
    Deinen Vorschlag, das Kurzzeitfasten dauerhaft in den Lebensstil zu integrieren, kommt mir sehr entgegen und gestern hat somit für mich ein neuer Lebensabschnitt zunächst mit der Variante 8/16 begonnen. Ich freue mich schon darauf, zur gegebenen Zeit, zum erlesenen Kreis der Essens-Erleuchteten zu gehören.
    Ich bin 69 Jahre alt, ernähre mich seit einigen Jahren am liebsten von rohem Gemüse, Wildkräutern, Obst und Nüssen und mein wichtigstes Hobby sind Wanderungen auf Fern- und Pilgerwegen sowie im Hochgebirge. Ich mache mir schon Gedanken darüber, wie ich dabei Deine flexiblen Empfehlungen einbinde.
    Es wäre zu schön – außer vielleicht für unsere Gesundheitsindustrie – wenn sich diese Ernährungsart allgemein durchsetzen könnte.
    Roland

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Roland,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar. Ich drücke dir die Daumen, dass du einen erfolgreichen Start ins Kurzzeitfasten hast und wünsche dir weiterhin alles Gute!

      Gruß,
      Daniel

      Antworten
  8. Christina

    Lieber Daniel,
    ich betreibe seit Jahren das Dinner Cancelling und selbst einen Blog über Anti-Aging-Themen. Die Kalorienrestriktion ist und bleibt die wirksamste Weise, den Körper fit zu halten. Dein Buch hat mir seeehr gut gefallen, endlich hat sich jemand gründlich mit diesem total spannenden Thema beschäftigt. So habe ich es auch auf meinem Blog weiterempfohlen. Ich habe gedacht, ein anderer Blogbeitrag von mir könnte wiederum dich interessieren: http://www.chi-statt-botox.com/…/wie-du-ueber-nacht-deine-…/

    Antworten
  9. Katrin

    Hallo Daniel,
    ich mache das KZF nun seit 2 Wochen und es klappt ganz gut das letzte um 20 Uhr zu essen und dann erst wieder gegen 12 Uhr mittags.
    Allerdings muss ich sagen, dass am Wochenende Ausnahmen mache. Ich liebe es am Sa/So zu frühstücken. Außerdem ist man auch schonmal eingeladen und isst dann spät und trinkt Wein.
    Wenn ich damit zurecht komme, kann ich das so weitermachen? Denn in der Woche werden die 16/8 Zeiten streng eingehalten.
    Oder „stören“ diese Ausnahmen die Stoffwechselumstellung und ich fange jeden Montag wieder bei 0 an?
    Vielen Dank für einen Tipp!
    VG Katrin

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Katrin,

      prinzipiell kannst du das ruhig so machen und brauchst keine Sorge zu haben, immer wieder bei 0 anzufangen. Ebenso, wie man nicht jeden Tag Sport treiben muss, damit der Körper sich anpasst, muss man auch nicht täglich fasten, damit sich der Stoffwechsel verändert.
      Am Ende musst du einfach mal schauen, ob du trotz der Ausnahmen einen Effekt erzielst, mit dem du zufrieden bist, oder ob du doch anpassen musst. Beispielsweise, indem du unter der Woche mal einen längeren Zyklus als ‚Ausgleich‘ einbaust.

      Gruß und alles Gute,
      Daniel

      Antworten
  10. Tanja

    Hallo Daniel,

    Ich bin durch einen Freundin auf die 5:2 Diät aufmerksam geworden. Laut diverser Zeitschriften in denen ich Artikel über diese Diät gefunden habe wurde das Prinzip wie folgt erklärt: an 5 Tagen in der Woche isst man normal und an 2 Tagen in der Woche wird gefastet. Allerdings sieht das Fasten dabei so aus, dass man 500 kcal zu sich nehmen darf, welche man aufteilen kann, wie man möchte. Meine Fastentage sind Montag und Mittwoch. An diesen Tagen nehme ich kleines Frühstück zu mir und esse abends eine Portion Suppe gegessen und komme so auch wirklich nur auf ca. 450 kcal. In der Zwischenzeit trinke ich viel ungesüssten Tee, Wasser und eine Tasse klare Instant-Brühe. ich habe diese Tage nun schon seit Oktober letzten Jahres in meinen Alltag eingebaut (mit Ausnahme 2 x zwischen Weihnachten und Neujahr) und komme damit gut klar, habe aber ab ca. 16h immer noch etwas mit Schwindel und Kopfschmerzen zu kämpfen bevor ich meine Suppe esse.
    Eigentlich wollte ich, wie in den Artikeln versprochen, auf diese Art und Weise abnehmen (2 kg) und dann auf 1 Tag Woche umstellen um mein Gewicht zu halten. Am Anfang habe ich gedacht, dass es durch die starken Gewichtsschwankungen die ich durch die Fastentage habe nicht so leicht erkennbar ist, ob ich Gewicht verliere oder nicht, inzwischen muss ich leider feststellen, dass ich mein Gewicht auch mit Naschen und Restaurantbesuchen problemlos halte aber eben nicht abnehme. Nun habe ich mir dein Buch gekauft und bestürzt festgestellt, dass beim Kurzzeitfasten in den Fastenstunden komplett auf Nahrung verzichtet wird. Durch Schichtdienst und meine Alltagssituation ist das tägliche Fasten für mich nicht wirklich gut umsetzbar. Ich würde daher lieber beim Tageweise Fasten bleiben. Nun meine Fragen:
    – sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die positiven Auswirkungen des Kurzzeitfastens hinfällig, wenn man wie ich 2 x am Tag 500 Kcal zu sich nimmt?
    – kann die Kalorieneinnahme der Grund sein, dass das Fasten nicht mit einer Gewichtsabnahme einhergeht.
    Kannst du mir einen Rat geben, wie ich es schaffen,meine 2 kg dauerhaft zu verlieren. Ich wiege derzeit 60kg bei einer Körpergröße von 1,73m und bin eigentlich recht zufrieden. Allerdings würde ich an Beinen, Hüften und Po gern ein wenig Umfang verlieren. Ich treibe etwas Sport (2 x pro Woche 1 Std) und arbeite in einem Büro, wo ich (leider) 5 Std. am Stück im Sitzen arbeite.
    Über der Beantwortung meiner Fragen würde ich mich sehr freuen. Bis dahin
    Liebe Grüße
    Tanja

    Antworten
  11. Annette

    Hallo Daniel,
    Ich lese mich gerade durch ihr Buch. Ich bin schon ganz neugierig darauf das Kurzzeitfasten auszuprobieren. Ich habe in den letzten 1 1/2 Jahren ca. 12 kg zugenommen, habe aufgehört zu rauchen, und muss Hormone wg. der Wechseljahre nehmen. Mache seid ca. 3 Monaten trennkost, was mir sehr gut gefällt nur leider wirkt sich das nicht positiv auf das Gewicht aus. Also bin ganz gespannt ob das Kurzzeitfasten bei mir Erfolg bringt. Nun aber zu meiner Frage. Darf ich Grünen oder weißen Tee mit Süßstoff süßen ? und darf ich mein Wasser mit etwas z.b. Fanta oder Sprite light mischen?? Lg Annette

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Annette,

      von beidem würde ich dringend abraten. Süßstoffe wurden in einer kürzlich veröffentlichten israelischen Studie als klare Dickmacher identifiziert. Sie verändern die Darmflora so negativ, dass dies nicht nur zu höherer Kalorienaufnahme bei gleicher Nahrungszufuhr (und somit Gewichtszunahme) führte, sondern auch einen starken Anstieg des Diabetes-Risikos zur Folge hatte. Von daher mein ganz dringender Rat: Finger weg von Süßstoffen!

      Fanta oder Sprite im Wasser ist zwar sicher nicht so gesundheitsschädlich, aber empfehlen würde ich es auch nicht. Einerseits wird dadurch die Fettverbrennung effektiv ausgehebelt, da ja permanent Zucker (wenn auch kleine Mengen) nachgeliefert wird und andererseits würde ich davon ausgehen, dass der Einfluss auf den Insulinspiegel zu mehr Hunger führt, was die Fastenphase unangenehmer werden lässt, als nötig.
      Wenn es gar nicht anders geht, würde ich eher einen Spritzer frische Zitrone ins Wasser machen. Noch besser wäre es aber, wirklich gute grüne und weiße Tees zu kaufen und diese gut zuzubereiten. Dann braucht es aus meiner Erfahrung weder Zucker noch Süßstoffe, um ein wirklich leckeres Getränk zu bekommen.

      Liebe Grüße,
      Daniel

      Antworten
      1. Annette

        Hallo Daniel,
        Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich weiß im Prinzip das Süßstoff nicht so gesund ist aber ich hab echt Probleme den Tee so ganz ohne Süßungsmittel runter zu bekommen. So ähnlich geht’s mir mit NUR Wasser. Ich nehm immer nur ca. 100 ml auf 1 Liter oder gibt es da außer Zitrone was anderes für den Geschmack ?
        Lg Annette

        Antworten
        1. Nina

          Hallo Annette, ich verfeinere mein Leitungswasser immer mit Zitrone und Ingwer. Sind beides Abnehmturbos und sehr gesund. Mach dir ne Kanne schon abends vorher, dann haben ingwer und Zitrone ihre wertvollen Inhaltsstoffe an das Wasser abgegeben. Schmeckt echt lecker.
          Zum Thema Zucker.: Ich benutze, wenn es nicht anders geht, Kokosblütenzucker. Du kannst ausprobieren das als Alternative (in kleinen Mengen) in deinen Tee zu tun. Kein Süssstoff, kein Industriezucker. Liebe grüsse

          Antworten
  12. Doris

    Hallo,
    Ich bin neu hier und möchte euren Rat. Ich ernähre mich seit Januar nach der 16/8 Methode. Also 16 Stunden Fasten und 8 Stunden essen. Am Anfang habe ich ca 3 kg abgenommen aber seit Wochen stagniert mein Gewicht. Ich bin 1,65 groß, wiege 67 kg und bin 63 Jahre alt. Ich ernähre mich in der Essenszeit mit ca 1300 Kalorien. Esse ich zu wenig oder woran liegt es, das ich nicht weiter abnehme? Sport mache ich nicht.
    4 kg sollten schon noch runter……

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Doris,

      um möglichst umfassendes Feedback von der Community zu bekommen, würde ich dir empfehlen, deine Fragen direkt im Forum unter http://www.victu.net zu stellen.
      An dieser Stelle kann ich dir aber natürlich auch weiterhelfen und empfehle dir mal diesen Artikel zu lesen: http://www.kurzzeitfasten.de/richtige-kalorienmenge-beim-kurzzeitfasten/
      Das passt eigentlich sehr gut zu dem, was du schilderst. Wenn du dann noch Fragen hast, melde dich gerne nochmal oder nutze, wie schon vorgeschlagen, das eigentliche Forum.

      Liebe Grüße,
      Daniel

      Antworten
  13. isa

    Hallo Daniel,
    seit ca. 12 Wochen betreibe ich ziemlich motiviert Kurzzeitfasten nach Deinem 18/6 Prinzip. Grundsätzlich komme ich auch gut damit klar und fühle mich erstaunlich wohl.
    Allerdings nehme ich überhaupt nicht ab! Ich trinke jede Menge grünen Tee in der Fastenzeit, ernähre mich aber in den restlichen sechs Stunden normal bis üppig, inklusive Süßkram, Kohlenhydrate etc. ohne weitere Rücksicht auf die Kalorien (so hatte ich das auch verstanden…) Sport mache ich auch, ich fahre mit dem Rad zur Arbeit (ca. 15 km pro Tag) und mache Yoga. Jetzt bin ich insgesamt doch recht frustriert, weil ich eigentlich mit der Methode drei bis fünf Kilo loswerden wollte.
    Hast Du vielleicht noch einen Tipp für mich?
    Danke!

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Isa,

      es klingt so, als scheidet ein zu großes Kaloriendefizit bei dir als Ursache aus. Zumal in diesem Fall zumindest am Anfang ein deutlicher Gewichtsverlust zu verzeichnen gewesen wäre.
      In dem Fall kann ich dir eigentlich nur empfehlen, doch mal etwas stärker auf die Mengen / Kaloriengehalte beim Essen zu achten und / oder dein Sportprogramm um hochintensive Aspekte (Kraft- oder Intervalltraining) zu erweitern.

      Liebe Grüße,
      Daniel

      Antworten
  14. Jolene

    Lieber Daniel,

    ich bin auch sehr begeistert von deinem Buch. Ich wollte ab heute mit dem Kurzzeitfasten 16/8 beginnen, fahre jedoch in der ersten Augustwoche in den Urlaub. Dort wird es wahrscheinlich nicht klappen mit dem Fasten. Macht es trotzdem Sinn jetzt damit zu starten oder soll ich erst danach anfangen?

    Vielen lieben Dank für deine Hilfe.

    Antworten
  15. Alex

    Hi Daniel !

    Erstmal möchte ich ein großes Dankeschön loswerden. Ich habe dein Buch praktisch in einem Zug durchgelesen und die Tage darauf direkt nochmal.

    Ich möchte meine Story kurzfassen und hätte eine Frage an dich, um „auf Nummer sicher zu gehen“.

    Die letzten Monate hatte ich viel im Studio trainiert, Bank etc., aber auch Zirkel und habe, mit entsprechend hoher Nahrungszufuhr schnell viel Muskeln aufgebaut. Hierfür musste ich aber wirklich weit über die Sättigung hinaus essen und dementsprechend schnell kam auch Bauchfett dazu. Irgendwann war ich bei fast 90 Kilo und war aus meiner Komfortzone heraus. Direkt fing ich an mit Kurzzeitfasten und habe auch schnell Erfolge erzielt. In 2 Monaten 6 Kilo runter, man sieht sogar schon die oberen 2 Reihen der Bauchmuskeln. Auch fühle ich mich fitter und esse bewusster in kleineren Portionen.

    Mit dem Fettschwund ist natürlich auch ein leichter Kraft und Muskelverlust einhergegangen, der aber nicht weiter dramatisch ist. Jetzt bin ich an dem Punkt, an dem ich gerne den Fettanteil halten würde, aber langsam noch step by step ein wenig Muskulatur „zurückholen“würde 🙂

    Ich trainiere 3 mal die Woche, Montag, Mittwoch, Freitag, um 10 Uhr bis 12. Mein Essfenster ist von 12-20 Uhr. An Trainingstagen versuche ich mir direkt nach dem Training Kohlenhydrate zuzuführen (Beispielsweise Reis mit Gemüse und Hähnchen) sowie einen Shake, und leicht überkalorisch zu essen, an Trainingsfreien Tagen eher weniger. Sollte ich also an Trainingstagen die besagten BCAA´s alle 2 Stunden bis zum Training einnehmen ? Am Wochenende bin ich mit dem Kurzzeitfasten nicht ganz so streng, aber wie gesagt, es funktioniert tip top.

    Hättest du vielleicht auch eine „Markenempfehlung“ für BCAA´s die unbedenklich sind ? Dies gerne auch per Mail.

    Vielen Dank für dein Buch und deine Zeit und Liebe Grüße,
    Alex

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Alex,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar. Toll zu lesen, dass du mit dem Kurzzeitfasten so gute Erfolge hast.

      Ich persönlich nehme BCAAs eigentlich nur in zwei Situationen: Wenn ich am Ende einer Fastenphase trainiere oder wenn ich am Tag nach einem besonders harten Workout das Gefühl habe, dass ich meine Regeneration zusätzlich ein wenig unterstützen sollte. In ersterem Fall nehme ich die BCAAs aber wirklich erst ca. 30 Minuten vor dem Training, dann aber 12 bis 15g. Ich denke nicht, dass es erforderlich ist, bereits viele Stunden vor dem Training mit der Zufuhr zu starten.
      Bei Nahrungsergänzung halte ich es persönlich so, dass ich mir Produkte suche, die wirklich nur das enthalten, worauf es mir ankommt. Das heißt, ich bin überhaupt kein Fan von Multivitamin-Präparaten, Pre-Workout Formulas, Whey + X oder super speziellen Kreatin-Kombinationen. Ganz einfach, weil es wenig bis keine glaubwürdigen Nachweise gibt, dass diese Kombiprodukte besser wirken, wohl aber diverse Studien, die zeigen, dass viele Nahrungsergänzungen (zum Beispiel B-Vitamine) in Form von Tabletten nicht die erhofften positiven Eigenschaften zeigen, die eine natürliche Aufnahme bringt, sondern im Gegenteil, sich sogar als schädlich erweisen können.
      Wenn ich also vor dem Workout meine Leistungsfähigkeit ein wenig mit Koffein und EGCG steigern möchte, dann trinke ich eine Tasse kräftigen, grünen Tee. Möchte ich eine Kreatinkur machen, wähle ich reines Monohydrat und beim Protein nehme ich 97%iges Isolat ohne Geschmacksstoffe oder sonstige Zusätze. Ich denke, bei Nahrungsergänzung ist weniger oft mehr und eine Reduktion auf das Wesentliche sorgt dafür, dass du auch wirklich weißt, was du zu dir nimmst.
      Lange Rede kurzer Sinn: Auch bei den BCAAs würde ich dir ein Produkt empfehlen, welches eben nur genau diese Aminosäuren enthält und sonst nichts. Die meisten Hersteller mischen noch Vitamin B6 drunter und reine BCAA-Produkte sind erstaunlich selten. Ich habe gute Erfahrungen mit MyProtein.de gemacht. Die Auswahl ist riesig und du zahlst keinen Aufschlag, nur damit eine bekannte Marke draufsteht. Übrigens gibt es dort diese Woche mein erwähntes Lieblings-Whey mit kräftigem Rabatt: http://de.myprotein.com/our-range/weekly-deal.list
      Aus meiner Sicht ist das auch ein ganz guter und wesentlich günstigerer Ersatz für BCAAs, da es zwar auch andere Aminosäuren, aber keinerlei Kohlenhydrate enthält.
      Falls du dort bestellst, freue ich mich natürlich, wenn du meinen Empfehlungscode verwendest: MP26186170

      Viele Grüße und weiterhin alles Gute,
      Daniel

      Antworten
  16. Tiffany

    Hallo Daniel.
    Ich mache nun seit fast 2 Wochen kurzzeitfasten und fühle mich auch gut dabei. Nur auf der Waage ist keine Abnahme zu verzeichnen was mich sehr demotiviert.
    Ich bin 28, 1,67m groß und wiege 54,5 kg. Mein Wunschgewicht sind 52,5 , dann wäre mein Bauchspeck wieder Weg und ich sah das kurzzeitfasten als idealen Weg dies zu erreichen. Ich mache schon lange Low carb und sogar mal die anabole Diät mit der ich dieses Ziel sogar erreichte. Allerdings ist das für mich keine dauerhafte Ernährungsform, da man auf so viel verzichten muss und am gesellschaftlichen Leben nicht mehr wirklich teilhaben kann 😉

    Ich esse täglich von 12 – 17 Uhr und halte an meiner Low carb Ernährung fest, allerdings nicht sehr streng. Außerdem jogge ich 3mal die Woche ca 8km und mache auch Krafttraining. 3mal die Woche. Ich kann diese 2kg wirklich nur durch die passende Ernährung abnehmen… Hast du noch einen Tipp für mich ? soll ich den Fastenzyklus vielleicht mal ändern und von 10-15 Uhr essen? 2 Wochen ohne Abnahme ist wirklich deprimierend….

    Danke und viele grüße

    Antworten
  17. Chris S.

    Vorab mal Danke für das Buch. Ich habe es zügig gelesen und es ist gut und verständlich geschrieben.

    Meine Erfahrungen: Ich hab die erste Woche mit 14/10 gestartet, zweite Woche 15/9 und seit der dritten Woche nun 16/8. Mein Zeitfenster fürs Essen habe ich auf 12 bis 20 Uhr gelegt.

    Die erste Woche war ungewöhnlich, das Hungergefühl war deutlich. Das hat sich in der zweiten Woche gelegt und der Übergang in die letzte Phase war problemlos. Beim Essen habe ich mich nicht großartig eingeschränkt obwohl ich im Hinterkopf immer die gesunden Alternativen abgewogen habe. Trotzdem gab’s auch Pizza, Kebap oder fetteres Fleisch. Durch die Umstellung merke ich aber, dass ich schneller satt werde und das Sättigungsgefühl länger anhält.

    Probleme habe ich mit dem Verzicht auf Kaffee. Ich habe Arbeitstage wo ich um 3 Uhr in der früh aufstehe. Die Zeit bis 12 Uhr kann dann schon lange werden. Wasser trinken hilft hier und es ist nicht so, dass man sich bis zur ersten Mahlzeit quält. Ich habe ich auch ab und an geschummelt und mal einen Kaffee mit etwas Milch getrunken. Es hat auch etwas gedauert, dass sich die Gedanken nicht nur ums Essen drehen. Mittlerweile fallen die Fastenzeiten leicht und oft dehne ich die auf 18 oder 19 Stunden aus, einfach weil ich keinen Hunger verspüre. Dabei habe ich aber nicht das Gefühl auf etwas verzichten zu müssen.

    Das Ergebnis: Am 1. Jänner 92,9 kg bei 176 cm. Furchtbar! Heute in der früh 87,6 kg. Mein Ziel war unter 80 kg zu kommen. Mittlerweile bin ich aber so weit, dass ich mit dieser Form der Ernährung sehr gut zurecht komme und das beibehalten werde.

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Chris,

      vielen Dank für die interessanten Erfahrungen. Das klingt ja super und ich gratuliere dir sehr herzlich zu den Erfolgen!

      Weiterhin alles Gute auf dem Weg zu den angepeilten 80kg!

      Gruß,
      Daniel

      Antworten
  18. Heitmeir Silvia

    Hallo Daniel,

    ich mühe mich jetzt seit ca. 4 Wochen mit der 18/6 Methode ab und es passiert nichts. Bin 55 Jahre, 159cm groß und 60 kg schwer, mein Grundumsatz liegt bei 1030kcal/Tag (bei Ernährungsmediziner im Klinikum rdI München bestimmt). Jezt habe ich in der Fastenzeit fast keinen Alkohol und keine Süßigkeiten gegessen und trotzdem geht nix. Ich würde gerne 2-3 kg abnehemn, mache auch Sport 2-3mal /Woche Ausdauer für je 1Std.. Hab auch schon Metformin probiert – nix (von Ernährungsmediziner). Was gibts noch zu tun, bin rat- und mutlos Mittlerweile. Ich fand diese Methode so super, weil ich bei anderen Fastenmethoden immer Hunger hatte und schnell aufgegben habe. beste Grüße Silvia

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Silvia,

      hast du schon mal deine Nahrungsaufnahme protokolliert? Auf wieviel kcal kommst du so im Schnitt? Am Ende ist es ja immer die Kalorienbilanz (Aufnahme minus Gesamtbedarf), die über Zu- oder Abnahme entscheidet. Das Kurzzeitfasten beeinflusst diese Bilanz positiv – schon deshalb, weil in der kürzeren Zeit meist etwas weniger gegessen wird. Außerdem gibt es Hinweise, dass diese Ernährungsform anregend auf den Stoffwechsel wirkt und evetnuell die Menge an Energie, die aus der Nahrung aufgenommen werden kann, etwas geringer ausfällt.

      Hast du es schon mal mit etwas längeren Fastenzyklen versucht? Und wie sind deine weiteren Erfahrungen der letzten Tage?

      Gruß,
      Daniel

      Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo und vielen Dank für den interessanten Link. Ich habe den einkopierten Text aus dem Kommentar entfernt, um da keine Schwierigkeiten hinsichtlich Urheberrecht zu bekommen. Über den Link sind die Inhalte aber erreichbar. Außerdem habe ich den Beitrag noch über meine Facebook-Seite geteilt. 🙂

      Viele Grüße und alles Gute,
      Daniel

      Antworten
  19. Anna

    Sehr geehrter Herr Roth,

    Ihr Buch ist super, vielen Dank dafür! Habe bereits 4 Kilo verloren in 2 Monaten. 🙂

    Ich habe eine Frage bezüglich Tabletten/Nahrungsergänzungsmittel. Ich nehme Vitamintabletten, zusätzliches Magnesium und auch L-Carnitin Kapseln ein, meistens morgens, in meiner Fastenzeit.
    Ist das okay oder gilt das als „Essen“? Soll ich es lieber in meine 8-Stunden-Essenszeit setzen?

    Ganz liebe Grüße und weiter so, das Prinzip ist genial!! 🙂

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Anna,

      Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel in der Fastenzeit sind kein Problem. Wobei ich gerade bei Vitaminen und Magnesium keinen Grund sehe, warum diese nicht mit der ersten Mahlzeit eingenommen werden könnten. Von L-Carnitin rate ich grundsätzlich ab. Schauen Sie dazu doch mal in meinen entsprechenden Blog Beitrag: http://www.kurzzeitfasten.de/l-carnitin-als-fatburner/

      Viele Grüße und alles Gute,
      Daniel

      Antworten
  20. Margit Schäfer

    Hallo Daniel,

    ich bin im Internet über dein Buch „gestolpert“ und habe es mit grossem Interesse gelesen.
    Vorab möchte ich erwähnen, dass ich „fastenerfahren“ bin, also seit zwei Jahren jeweils im Frühjahr und auch im Herbst eine Fastenwoche nach der Buchinger-Methode einlege, in der ich diszipliniert und konsequent nur Tee´s, Saft und natürlich jede Menge Wasser zu mir nehme. Diese Wochen tun mir sehr gut, der Körper entgiftet, nach den ersten Tagen stellt sich ein Wohlgefühl ein, auch das Gewicht verringert sich (zumindest bis ich wieder „normal“ esse, dann komme ich wieder auf mein altes Gewicht zurück was auch ok ist, denn vordergründig ist für mich das Wohlbefinden).
    Ich bin weiblich, 47 Jahre alt, wiege momentan 70kg bei einer Größe von ca. 1,65. Meinen Körperbau bezeichne ich als kräftig und muskulös. Ich würde gern 5 kg dauerhaft abnehmen.
    Da ich nun schon öfter über einen längeren Zeitraum gefastet hatte, bin ich sofort mit der 16/8 Methode eingestiegen (das war Ende Februar) und hatte bei der Umsetzung keinerlei Probleme.
    Ich muss dazu sagen, dass ich eine Woche vorher meine Frühjahrs-Fastenwoche samt Aufbautagen beendet hatte und in dieser einen Woche wieder normal aß. Auch unterbrach ich zwischendrin das Kurzzeitfasten für zwei-drei Tage (Urlaub, Osters ect.). Seit ca. drei Wochen aber führe ich das KZF konsequent durch, auch mal 24/24. Nur leider klettert die Anzeige meiner Waage stetig nach oben…
    Meine Frage: kann es sein, dass ich meinem Körper zu wenig Zeit gelassen hab, nach meiner Frühjahrs-Fasten-Woche in den Normal-Modus zurückzuschalten und er jetzt beim KZF erstmal alles ansetzt? Auf jeden Fall möchte ich weitermachen…!
    Ich würde mich freuen, von dir zu hören.

    Viele Grüsse, Margit

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Margit,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar.
      Nach dem längeren Fasten ist es natürlich normal, dass sich die Speicher des Körpers wieder füllen und entpsrechend auch Wasser eingelagert wird, was schnell zu mehr Gewicht führt. Das muss keineswegs bedeuten, dass du wieder Fett zugenommen hast. Was mich wundert ist, dass dein Gewicht nun weiterhin und trotz langer Fastenzyklen steigt. Das kann entweder daran liegen, dass du so große Energiemengen zu dir nimmst, dass das Fasten dadurch überkompensiert wird oder es handelt sich um Schwankungen im Wasserhaushalt. Um das herauszufinden, würde ich einfach mal noch ein paar Tage abwarten und regelmäßig das Gewicht messen. Sollte es tatsächlich auch in den nächsten Tagen noch zu einem Anstieg kommen, melde dich gerne nochmal. Dann können wir nochmal näher in deine Nahrungsaufnahme schauen.

      Viele Grüße und alles Gute,
      Daniel

      Antworten
      1. Margit S.

        Hallo Daniel,
        vielen Dank für deine schnelle Antwort!
        Ich werde es weiter beobachten und hoffe, das es sich irgendwann einpendelt…

        Gruß, Margit

        Antworten
  21. Magdalena

    Hallo Daniel,
    ich habe diese Frage schon einmal im Abnehmen Aktuell Forum gestellt, würde aber gerne auch Deine persönliche Meinung dazu hören.
    Wie viele Tage lang kann ich 24 Std. (also nacheinander) fasten? Ist das schädlich? Nehme ich dann automatisch wieder zu, wenn ich dann auf 18/6 oder 20/4 umsteige? Wie viel sollte ich nach ende der 24Std. essen?
    Ich würde mich sehr freuen, von Dir zu hören.
    Mit lieben Grüßen
    Magdalena

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Magdalene,

      es gibt auch viele Kurzzeitfaster, die permanent 24er Fasten- mit 24er Essenszyklen abwechseln. Da spricht prinzipiell nichts dagegen, solange man am Essenstag einigermaßen die gesparten Kalorien, vor allem aber die Nährstoffe (also ausreichend Protein, gesunde Fette sowie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente) kompensiert. Das ist bei so langen Fastenzyklen natürlich nicht ganz so einfach und stellt somit höhere Ansprüche an die Qualität der Nahrungsauswahl.

      Wenn du später wieder umsteigst, nimmst du nicht automatisch wieder zu, sehr wohl aber, wenn deine Energieaufnahme über deinem Bedarf liegt – natürlich unter Berücksichtigung der positiven Effekte, die das Fasten auf diesen Saldo ausübt. Dabei solltest du bedenken, dass eine Reduktion des Körpergewichts natürlich auch mit einer entsprechenden Reduktion des Kalorienbedarfs einhergeht. Das heißt, eine Nahrungsmenge, die heute zu einer stabilen Gewicht führt, würde nach einer Abnahme dazu führen, dass du wieder bis zu diesem Gleichgewicht zunimmst.

      Viele Grüße,
      Daniel

      Antworten
  22. Christina

    Hallo Daniel, ich treibe 6 x die Woche Sport (Kraftsport und gehe laufen), bereite mich gerade auf meinen ersten Marathon vor. Ich bin grundsätzlich schlank, aber bei einem Marathon stört jedes Gramm. 🙂 Somit versuchte ich durch Eiweißdiät und Low Carb Körperfett zu reduzieren, ging paar Wochen ganz gut, dann machte der Kopf nicht mehr mit und ich schummelte immer mal wieder. Ergebnis nicht zugenommen, aber auch nicht ab. Dieser Verzicht hat mich einfach blockiert und wenn der Kopf nicht möchte geht alles andere auch nicht. Durch einen Trainer hatte ich vor einem halben Jahr mal von IF gehört und das sofort abgestempelt..der Körper baut Muskeln ab, nur Hunger…die ganzen Vorurteile kamen hoch. Vor gut drei Wochen beschloß ich dann doch mal grob drüber zu lesen und startete danach sofort am nächsten Tag mit 16/8. Die ersten drei Tage waren etwas schwierig da ich früh an Essen dachte, aber am vierten Tag wurde es schon viel besser (ich esse von 13-21). Da ich min. einmal die Woche auf Arbeit laufe (eine Strecke 6,5km), hatte ich bedenken wie das mein Körper nüchtern mit machen würde. Früh laufen und dann mittags erst essen und ich war sehr erstaunt…keine flauer Magen oder gesteigertes Hungergefühl. Ich war sehr überrascht. Ich bin den ersten Lauf auf Arbeit langsamer angegangen, da ich nicht wusste was passiert. Nach nun drei Wochen renne ich schneller als früher auf Arbeit, mache sogar teilweise meine Intervalltrainings und langen Läufe nüchtern, habe Energie wie schon lange nicht mehr und renne mit einem Lachen. Vor drei Tagen begann ich dann in Deinem Buch zu lesen, war dann wohl doch recht schnell bei Stufe 4 angekommen. 😉 Tolles Buch und bestätigt alle meine Beobachtungen, ich fühle mich so gut wie noch nie. Ich esse gesund, aber gönne mir immer wieder was und esse das was ich möchte, nicht nach einem Plan (habe ich monatelang durch). Während der Fastenphase nehme ich BCAAs ein, da die Angst vor Muskelabbau nicht ganz weg ist. 🙂 Krafttraining mache ich nicht nüchtern, da bekommt es mir besser wenn ich vorher etwas gegessen habe, dass ist zumindest meine Erfahrung. Nach drei Wochen kann ich sagen, ich kam noch nie mit etwas so gut klar, die Ergebnisse sind für mich sehr gut (65–>63,2kg), laufe zu sportlichen Höchstleistungen auf, Kopf frei und ich kann wieder genießen. Für mich wird das IF wohl eine Lebenseinstellung werden..ich berichte nochmal nach meinem Marathon. Danke für dieses tolle Buch, wenn ich die gesundheitliche Aspekte lese..motiviert mich das noch mehr. LG Christina

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Christina,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Das ist ein wirklich toller und motivierender Erfahrungsbericht und ich freue mich sehr, dass du mit dem Kurzzeitfasten so gute Ergebnisse erzielst. Mir ging es damals sehr ähnlich und ich habe auch nach nur wenigen nüchternen Trainingseinheiten eine echte Leistungssteigerung beim Laufen verzeichnen können. Dabei fand ich gerade die mentale ‚Klarheit‘, die du beschreibst, bei langen Läufen ganz erstaunlich und motivierend. Auch meine Erfahrungen beim Krafttraining decken sich sehr mit deinen: nüchtern trainieren geht zwar mit etwas Übung auch ganz gut, aber da fehlte es mir dann auch an den letzten Reserven im hochintensiven Bereich. Zwar mache ich trotzdem noch Workouts nüchtern, aber das ist dann mehr, um den Stoffwechsel auf dem Level ein wenig zu fordern und in dem Wissen, dass es am Ende oft 1 bis 2 Wiederholungen weniger werden, als nach einer guten Pre-Workout Mahlzeit.

      Bezüglich deiner kleinen ‚Schummelei‘ mit den BCAAs: Geschenkt. Das hat nur marginale Auswirkungen auf das Ergebnis, das ja ganz offensichtlich für dich trotzdem mehr als zufriedenstellend ausfällt. Da ist das gute Gefühl, dass die Muskeln weiterhin bestens versorgt sind wahrscheinlich mehr wert, als 100g mehr Abnahme pro Woche.

      Ich wünsche dir in jedem Fall weiterhin alles Gute bei deiner Vorbereitung zum Marathon und würde mich natürlich freuen, anschließend nochmal von dir zu hören.

      Liebe Grüße,
      Daniel

      Antworten
      1. Christina

        Hallo Daniel,

        Ich habe jetzt ein dreiviertel Jahr Muskelaufbau gemacht, da nehme ich die 100g weniger in der Woche gern in Kauf, hauptsache die Muckis bleiben…ab gewissen Alter wird es schwieriger mit dem Aufbau! 😀 Nach meiner Fastenphase starte ich immer mit einem Proteinshake und ich bekomme da richtig Hitzewallungen..man merkt wie der Stoffwechsel anfängt zu arbeiten. Während der Fastenphase trinke ich grünen Tee und mittlerweile schwarzen Kaffee….klappt super. Das härtest war eigentlich für mich, dass ich meinen Kaffee früh ohne Milch trinken musste, aber man gewöhnt sich dran. Heute versuche ich das erste Mal 20 Stunden zu Fasten, da mein Training erst 20 Uhr heute abend ist..bin gespannt! 🙂 Das einzige wo ich mir unschlüssig bin, ist die Nahrungsaufnahme vor Wettkämpfen, da müsste ich das Fasten unterbrechen für einen Tag. Nüchter Wettkampf glaube ich ist keine gute Idee!? Hast Du da Erfahrungen? VG Christina

        Antworten
  23. Maria

    Hallo Daniel,
    jetzt hab ich doch auch mal eine Frage. Spielt eher die 16-stündige Pause eine Rolle oder dass ich innerhalb von 8 Stunden esse? Ich meine das so:
    Tag 1: 12 Uhr Frühstück, 20 Uhr Abendbrot
    Tag 2: 7 Uhr Frühstück, 15 Uhr Abendbrot
    Tag 3: 10 Uhr Frühstück, 18 Uhr Abendbrot
    Also, verstehst Du, was ich meine? Vielleicht hab ich auch einen Denkfehler. Und die 2. Frage wäre: Gibt es einen Unterschied, ob ich eher das Frühstück weglasse oder das Abendbrot? Ist da ein Zyklus „günstiger“ für den Körper?
    Danke schonmal im Voraus für Deine Antwort!

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Maria,

      es kommt vor allem auf die 16 Stunden Pause an. Das kannst du allerdings recht flexibel variieren. In deinem Fall hast du zwar beim Übergang von Tag 1 auf Tag 2 nur 13 Stunden Fastenphase, am nächsten Tag gleichst du das aber mit 19 Stunden recht gut aus. Allerdings hast du dann unterm Strich einen Fastentag, der die nur sehr wenig bringt (wenn überhaupt) und einen, der dafür ein wenig mehr Effekt liefert. Ob das für dich genausogut funktioniert, wie tägliche Mindestdauern von 16 Stunden, müsstest du mal ausprobieren.

      Gruß,
      Daniel

      Antworten
      1. Maria

        Hi Daniel,
        erstmal Danke für Deine Antwort. Kannst Du mir noch die Frage beantworten, was besser wäre für den „gesundheitlichen Effekt“, wenn man das Frühstück oder Abendessen weglässt?

        Wenn ich das in Deinem Buch richtig verstanden habe, hast Du Deinen „Essenszeitraum“ richtig ausgenutzt mit essen 🙂 Heißt das, man könnte theoretisch durchweg essen oder sollte man da auch nochmal Pausen einhalten bzw. nur Hauptmahlzeiten zu sich nehmen?

        Vielen Dank schon mal für Deine Antwort, das hilft sehr…

        Antworten
        1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

          Hallo Maria,

          hinsichtlich der Frage, ob man besser das Frühstück oder das Abendessen ausfallen lassen sollte, gehen die Meinungen weit auseinander und es gibt zu beiden Ansätzen schlüssige Begründungen. Nach allem, was ich zum Thema bisher gelesen habe, halte ich es – rein vom Ergebnis – für geringfügig besser, das Abendessen ausfallen zu lassen. Allerdings glaube ich nicht, dass der Vorteil so groß ist, dass es dafür lohnt, sich für die Umsetzung über Gebühr zu belasten. Wenn aber beide Optionen für dich gleichermaßen realisierbar sind, dann würde ich es zunächst mal mit einem Essensfenster von morgens bis nachmittags versuchen.

          Ich achte in meinem Essenszeitraum nicht auf zusätzliche Pausen, sondern esse wann und was ich möchte. Das heißt aber natürlich nicht, dass man mengenmäßig vollkommen uneingeschränkt essen kann. Hier müssen Energieaufnahme und Fastenzeiten in einem Verhältnis stehen, bei dem eine Abnahme (oder je nach Ziel ein Halten des Gewichts) weiterhin möglich ist. Grundsätzlich gilt dabei: je länger die Fastenzeit, desto weniger Einschränkungen sind während des Essensfensters nötig.

          Viele Grüße,
          Daniel

          Antworten
  24. Margarethe

    Hallo,
    seit 2 Wochen habe ich ein stark übergewichtiges neunjähriges Mädchen bei mir in Sommerpflege (Eltern berufstätig).
    Ich habe mich lange gefragt, wie ich das Kurzzeitfasten in unseren gemeinsamen Tagesablauf einbauen könnte, da ich ja auch nicht weiß, wieviel und ob so ein Kindchen überhaupt fasten darf/sollte, um gesund zu bleiben bzw. zu werden.
    Nun ist meine Freude übergroß, von Methode und Erfolg kurz zu berichten. Ich habe mich für die einfache Variante entschieden: „Du sagst mir, wann du hungrig bist!“ Ich frage sie am Morgen nicht, ob sie nun frühstücken möchte, noch biete ich ihr Jause oder Abendessen an. Ihr Verhalten hat mich sehr nachdenklich gestimmt, denn sie lebt von sich aus genau nach dem Prinzip 16/8, ohne je Entbehrungen zu leiden oder großen Hunger zu verspüren. Sie hat bisher kein einziges Mal nach Süßem gefragt (und daher auch nicht bekommen). So denke ich, dass ihr das Fasten auch nicht schadet.
    Der Erfolg spricht für sich, denn 1,5 kg Gewichtsverlust in 2 Wochen können sich sehen lassen. Übler Körpergeruch und fettige Haare haben sich in dieser kurzen Zeit enorm gebessert, ich nehme an, weil ihr Körper nun endlich eine adäquate und andere Form der Entgiftung gefunden hat. Außerdem hatte sie zuvor kaum getrunken, was für Kinder doch eher untypisch ist. Nun greift sie schon immer wieder von selbst zum Wasserglas. Inzwischen hat auch die Mutter zu fasten begonnen, und ich hoffe, sehr, dass sie sich zu Hause gegenseitig unterstützen werden und eine gesunde Lebensform finden.

    Vielen Dank für das hervorragende Buch, es ist ein wahrer Segen, vielleicht hilft mein Beitrag auch Müttern in ähnlicher Situation,
    Margarethe

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Margarethe,

      vielen Dank für das erneute Update. Das ist ja wirklich toll, wie gut und unkompliziert das bei euch klappt. Ich drücke die Daumen, dass es für die Kleine zu Hause auch weiterhin so gut läuft.

      Liebe Grüße,
      Daniel

      Antworten
  25. Anja

    Hallo Daniel,

    ich habe Dein Buch gelesen und war begeistert. Endlich eine Fastenmethode, die auch für Berufstätige mit Nachdienst umsetzbar ist.
    Nun praktiziere ich die 16/8- Methode seit einer Woche (faste zwischen 20 Uhr und 12 Uhr mittgags) und es ist nach 14 Stunden etwas anstrengend, aber es klappt.
    Nun noch drei Fragen, die ich nirgends, auch nicht im Forum gefunden habe:

    darf ich in den Fastenstunden Brottrunk (100 ml) trinken?
    Darf ich zuckerfreies Kaugummi essen?
    und…darf ich in den Fastenstunden Flohsamenschalen zu mir nehmen (natürlich mit viel Wasser)?
    Oder schaden die wenigen Kalorien in den erwähnten Lebensmitteln dem Erfolg?

    Vielen Dank für eine Antwort im voraus.

    Viele Grüße
    Anja

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Anja,

      danke für deinen netten Kommentar! Es freut mich, dass du bisher einen guten Einstieg in das Konzept hast.
      Grundsätzlich haben all die von dir genannten Beispiele so gut wie keine Kalorien und könnten somit auch in der Fastenzeit konsumiert werden. Allerdings impliziert deine Frage auch schon den Grund, warum ich so dringend zu absolutem Verzicht auf Nahrung rate: eine Ausnahme führt zur nächsten und während ein Kaugummi, ein Glas Brottrunk oder ein Esslöffel Flohsamen nicht sonderlich ins Gewicht fallen, wird es bei der Kombination der Drei doch allmählich relevant. Erfahrungsgemäß folgt dann schnell noch „nur eine klare Brühe“, „nur ein kleiner Joghurt“ und so weiter. Was spricht denn dagegen, den Brottrunk und die Flohsamen in der Essenszeit zu konsumieren? Bei den Kaugummis kann ich aber durchaus verstehen, dass diese auch mal in der Fastenphase ganz nützlich sein können. Dabei sollte es aber idealerweise auch bleiben. Wenn du Lust auf etwas Geschmack hast, kann ich dir grünen Tee wärmstens empfehlen.

      Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg,
      Daniel

      Antworten
  26. Dominik

    Hallo Daniel,

    ich habe gestern Dein Buch bestellt und habe es leider noch nicht in den Händen. Dennoch brennt mir bereits jetzt eine Frage unter den Nägeln:

    Ich denke, ich werde mich in der Woche sehr gut disziplinieren können und die 16/8 Formel gut umsetzen können. Da werde ich mein passendes Festerlein schon finden. Mein Problem ist aber, dass ich am Wochenende viel unterwegs bin, sei es mit Freunden oder einfach nur mal zur Kneipe. Das wirft meinen „Ess-Korridor“ natürlich total über den Haufen, wenn ich mal bis 01.00/02.00h unterwegs bin.

    Kann man sagen, dass die ganze Woche für die Katz ist, wenn man es am Wochenende lockerer angehen lässt? Es ist z.B. so, dass freitags mit den Kollegen gemeinsam gefrühstückt wird und ich gegen 16h normalerweise noch eine Kleinigkeit esse. Das war es dann für den Tag. Das Bier am Abend „zerstört“ dann doch sicher alles, oder? Samstags könnte natürlich das gleiche Problem auftauchen… 🙂

    Oder ist es so, dass selbst die restlichen 5 Tage einen Erfolg zeigen werden? Noch bin ich jung und möchte ein bisschen unterwegs sein, mich allerdings auch gerne ein wenig zügeln, ohne meinen Körper zu sehr zu „verwirren“.

    Vielleicht hast Du ja einen kleinen Rat für mich.

    Viele Grüße, Dominik

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Dominik,

      nein, dadurch ist keineswegs die ganze Woche des Fastens ‚ruiniert‘. Jeder Tag, an dem du eine negative Kalorienbilanz – also weniger Aufnahme als du verbrauchst – erzielst, bringt dir natürlich auch etwas für die Abnahme. Auch bei den gesundheitlichen Effekten kannst du natürlich auch mit kleineren Unterbrechungen noch viel erreichen. Ich glaube, deine Fragen werden ganz gut in diesem Artikel beantwortet: http://www.kurzzeitfasten.de/einhalten-der-zeiten-beim-kurzzeitfasten/

      Viele Grüße und alles Gute,

      Daniel

      Antworten
  27. Maria

    Hi Daniel,
    eine grundlegende Frage hätte ich noch (einfach zum Verständnis): Zunächst einmal mache ich „Dein“ KZF jetzt ca. 5 Monate und es läuft wirklich gut. Danke also an dieser Stelle nochmal für Dein Buch und Deine Antworten im Forum 🙂
    Mir ist nun aufgefallen, dass ich nicht unbedingt weniger esse als vorher. Ich hab das Fasten auch nicht hauptsächlich wegen Gewichtsverlust angefangen, sondern auch wegen der gesundheitlichen Effekte (hierbei ist zu bemerken, dass ich vorher aber nicht „ungesund“ war; meine Blutwerte etc. waren alle i.O.).
    Nun meine Frage: Gilt generell, dass ein Kaloriendefizit all diese gesundheitlichen Vorteile bringt oder eben die lange Essenspause? Denn dann könnte ich mich ja einfach darauf konzentrieren, schlank zu bleiben ohne vielleicht auf die Pausen zu achten?
    Danke schon mal für Deine Antwort und einen schönen Abend noch 🙂

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Maria,

      sowohl als auch. In Studien konnte sowohl für ein reines Kaloriendefizit, als auch für längere Fastenzyklen ohne Kaloriendefizit nachgewiesen werden, dass positive gesundheitliche Effekte auftreten. Du musst also nicht weniger essen oder abnehmen, damit sich das Kurzzeitfasten gesundheitlich für dich lohnen kann.

      Viele Grüße,
      Daniel

      Antworten
  28. Sylvia

    Hallo Daniel,
    tausend Dank für deine Wissen, lese immer wieder deine Kommentare, genial wie du dir für deine Mitfaster Zeit nimmst.
    Bin auch eher aus Zufall auf das Intermittierende Fasten gestoßen und praktiziere das nun seit 3 Monaten, anfangs 16/8, seit 8 Wochen 18/6.
    Einmal in der Woche machen ich noch einen 24 Fastentag. Nun meine 1. Frage: Faste ich mit diesem Prinzip zu viel?
    Gewichtsabnahme stagniert nämlich etwas. Habe mich nun auch noch mit dem Thema Bulletproof Coffee auseinandergesetzt. Öl ist bestellt, werde morgen starten. Da schließt meine 2. Frage an: Wie sind deine Erfahrungen damit? Macht das Sinn?
    Freue mich schon auf deine Antwort.
    Mit lieben Grüßen.

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Sylvia,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar!

      Wenn dein Gewicht über einen längeren Zeitraum stagniert, bedeutet das, dass deine Energieaufnahme ziemlich gut zu deinem Bedarf passt. Das ist mit Blick auf deine doch recht langen Fastenzeiten schon etwas überraschend, denn mit nur 6 mal 6 Essensstunden die Woche und Lebensmitteln mittlerer Energiedichte ist das – je nach Bedarf – schon eine gewisse Herausforderung. Wie würdest du denn dein Essverhalten bzw. deine Nahrungsauswahl beschreiben? Und darf ich fragen wie groß, schwer und alt du bist? Das erlaubt dann zumindest eine grobe Einschätzung zu deinem täglichen Energiebedarf.

      Beim Bulletproof Coffee bin ich etwas zwiegespalten. Einerseits mehren sich tatsächlich die Hinweise darauf, dass die Fette aus Kokosöl und hochwertiger (!), also aus Weidehaltung gewonnener Butter positive Wirkungen haben können. Allerdings finde ich die Dosierung etwas fragwürdig – schon alleine vor dem Hintergrund der Kalorienmenge, die so ein Kaffee liefert. Auch aus gesundheitlicher Sicht bin ich noch nicht überzeugt, dass so hohe Dosen gesättigte Fette und Laurinsäure tatsächlich noch gesund sind. Wie gesagt: Grundsätzlich hat sich da in der Forschung einiges getan und diese Fette scheinen deutlich besser zu sein, als ihr Ruf. Aber wie so oft macht die Dosis das Gift und die ist beim Bulletproof Kaffee nach Originalrezept schon ziemlich hoch. Weniger könnte das vielleicht mehr sein… Auch mit Blick auf deine Kalorienbilanz, würde ich an deiner Stelle erstmal mit moderaten Varianten experimentieren. Dann kann diese Kaffee-Variante durchaus Sinn machen.

      Liebe Grüße und alles Gute,
      Daniel

      Antworten
  29. Sylvia

    Hallo Daniel,
    lieben Dank für deine schnelle Antwort.
    Ich bin 40 Jahre alt, 1,65 m groß und wiege inzwischen noch 65 kg.
    Bin mit 72 kg gestartet und kann es nicht glauben, wie leicht es mir fällt, zu fasten.
    Muss aber natürlich auch immer wieder beruflich bedingt Fastenpausen einlegen, dann mache ich eben danach weiter.
    Den Bulletproof Coffee trinke ich inzwischen seit 2 Wochen, allerdings wie du auch geschrieben hast, jeweils nur 1 Teelöffel Butter und MCT Öl.
    Ich essen ansonsten nicht anders als vor dem Fasten, nur eben ohne Frühstück und den Snacks ab 20.00 Uhr vorm Fernseher. 😉
    Den zusätzlichen Fastentag habe ich inzwischen auch eingestellt.
    Wollte bis Weihnachten mein Wunschgewicht haben, was ich nicht schaffe und nun bin ich auch wieder entspannter, der Druck ist raus, klappt es halt dann erst zum Frühling hin.
    Ich muss es nochmals sagen, ich finde es wirklich prima, wie du es schaffst, dich auf die Fragen einzulassen, und ich muss dir wirklich Danke sagen, ohne dich und dein Buch wäre ich nie auf die Idee gekommen, abzunehmen. Du schreibst toll und verständlich und man fühlt sich nicht allein gelassen.
    Lieben Dank dir!!!

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Sylvia,

      vielen Dank für das nette Kompliment! Es freut mich wirklich sehr, dass du mit dem Ernährungskonzept so zufrieden bist und meine Arbeit für dich hilfreich war.
      Ich denke auch, dass du dir hinsichtlich der weiteren Abnahme keinen Stress machen musst. Du hast ja bereits einiges erreicht und solange der Trend auf der Waage weiterhin langsam aber sicher nach unten geht, musst du ja im Prinzip einfach nur abwarten. Gerade das finde ich so angenehm am Kurzzeitfasten: Es ist kein harter Verzicht auf bestimmte Lebensmittel und auch kein drastischer Einschnitt bei den Mengen – zumindest empfindet man es nicht so, da man ja in den Essenszeiten sehr normal essen kann. Dadurch fällt sehr vielen Menschen diese Ernährung vergleichsweise leicht und man hat nicht wie bei vielen Diäten den Wunsch es endlich hinter sich zu haben, um dann wieder ’normal‘ essen zu dürfen. Das Problem dabei ist eben, dass genau dieses ’normale‘ Essen einem in der Vergangenheit ein Übergewicht beschert hat und das auch im Anschluss an die Diät wieder tun wird. So entsteht der ständige Wechsel aus Diäten und Gewichtsanstieg, welcher wieder durch temporäre Diäten kompensiert wird. Ein Zustand, mit dem sich die wenigsten Dauerhaft wohl fühlen, denn es ist schon deprimierend, wenn man den hart erarbeiteten Erfolg immer und immer wieder schwinden sieht und bis zur nächsten Diät meist sogar mehr Kilos auf die Waage bringt, als vor der letzten. :-/

      In diesem Sinne: Einfach den generellen Kurs beibehalten, Ausnahmen durch Job, Feiern etc. ruhig zulassen, aber auch immer wieder für Ausgleich sorgen, wenn sich diese Ausnahmen negativ auf den Erfolg auswirken.

      Ich wünsche dir eine schöne und entspannte Vorweihnachtszeit und weiterhin alles Gute!

      Gruß,
      Daniel

      Antworten
  30. Sabrina

    Hallo Herr Roth,

    Ich möchte Ihnen einmal danke sagen!
    Kurz zu mir: 27 J. 170 gross 75 Kilo schwer. 2013 wog ich 122 Kilo und habe innerhalb von 3 Jahren über 50 abgenommen.. Seit dem halte ich mein Gewicht ohne Probleme… Seit 4 Monaten mache ich 3x die Woche kraft und 1x ausdauertraining…. Es hat sich in der Zeit nichts getan… Habe eher zugenommen… Nach einiger Zeit wurde ich müde.. Hatte keine kraft.. Hatte das Gefühl von Grippe mir tat alles einfach weh.. Was habe ich getan? Zu wenig viel zu wenig gegessen und nach einem intensiven training nur eiweiss und keine kh aus angst gegessen! Mein Gewicht ging weiter nach oben und mir wurde schlecht immer kalt etc. Ich möchte unbedingt auf 68 Kilo kommen.. Sport ist mir wichtig und mittlerweile esse ich Regelmässig.. Ich mache seit 2 t die 16/8 Methode.. Heute zb habe ich um 11 eine halbe grapefruit einen Apfel und eine Scheibe Brot als 1 gegessen.. Später hafer rei mit Obst und nüsse und abends Gemüse quark Fleisch und Brot als nachtisch gab es etwas schoki.. Ich fühle mich wieder so müde.. Warum? Habe ich etwa zu wenig gegessen es sind ca 1700 kcal und wenn ich trainiere verbrenne ich am Tag um die 3000 ansonsten 2500 (muskelmasse gestiegen)

    Meine Fragen an Sie und ich bitte so sehr um antworten:

    Darf ich auch 14 Stunden fasten? Womit beende ich das fasten? Was wünscht sich der Körper? Darf ich in den 8 Stunden auch mehrmals essen? Sonntags gehe ich nüchtern auf den crosstrainer und rudere eine runde danach esse ich gegen 11.. Ist das gut so?

    Zum krafttraining.. Ich mache es immer abends nach der Arbeit so gegen 17.15.. Soll ich danach noch normal essen ? Also kohlenhydrate zb Gemüse Reis fisch etc? Oder nur nüchtern trainieren?

    Denken Sie das 16/8 oder 14/10 für den Stoffwechsel gut ist? Gerade durch meine Abnahme lag ich jahrelang bei 1500 kcal und glauben Sie mir ich hatte Angst zu esssen! Durch den Sport habe ich angefangen normal wie jeder Mensch zu essen.. Ich bin schlicht weg durch die Hölle gegangen… Ich möchte aber unbedingt noch 5 bis 7 Kilo abnehmen… Was empfehlen Sie mir? Ich will meinen Körper nicht durcheinander bringen.. Heute zb hatte ich das Gefühl zu wenig gegessen zu haben ich fühle mich um 16 Uhr so schlapp hab einen Apfel gegessen und dann ging es mir super… Was ist das? Ich möchte einfach die Angst vor dem essen los werden daher denke ich ist die 16/8 Methode am besten… empfehlen Sie aber auch zb am Wochenende auch mal viel zu essen und alles was man will um dem stoffwechsel zu sagen: hey du bekommst genug alles ist gut! Und darf ich auch mittags zb zum fasten Ende ab und an ein Stück Kuchen essen vorallem wenn ich trainiere da ich beim trsining um die 800 kcal verbrenne..

    Entschuldigen Sie meine lange Nachricht…

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Sabrina,

      vielen Dank für Ihren netten Kommentar.

      Mit Blick auf die von Ihnen geschilderten Symptome würde ich empfehlen, die Ursachen nicht nur bei der Ernährung zu suchen, sondern auch mal bei einem Arzt die gängigsten Gründe wie Schilddrüsen-Unterfunktion oder Vitamin-D Mangel abzuklären. Wenn beides in Ordnung ist (entgegen dem was viele Ärzte sagen, halte ich auch im Winter einen Vitamin D Spiegel um die 60ng/ml Blut für erstrebenswert), wäre ein Kaloriendefizit in der Tat eine mögliche Erklärung. Allerdings müsste bei einem signifikanten Dezifit, welches so deutliche Nebenwirkungen hervorruft, unweigerlich eine weitere Abnahme erfolgen – zumindest mal mittelfristig.

      Natürlich können Sie statt mit 16/8 auch erst einmal mit 14/10 starten. Ob Ihnen das hinsichtlich der Effektivität ausreicht, müssten Sie dann mal beobachten. Grundsätzlich würde ich aber ein Minimum von 16 Stunden empfehlen – allerdings nicht notwendigerweise vom ersten Tag an. Sie können ruhig erst einmal kleiner anfangen. Im Essensfenster dürfen Sie natürlich auch mehrmals essen. Was Ihnen als erste Mahlzeit am Besten bekommt, müssten Sie mal ausprobieren. Bei vielen Menschen ist eine ausgewogene Mischkost die perfekte Wahl. Manche reagieren aber auch etwas empfindlich auf die erste Mahlzeit und starten besser mit einer kleinen Portion leichtverdaulicher Nahrung, also einfache Kohlenhydrate, dafür weniger Eiweiß, Fett und Ballaststoffe. Bei Menschen mit empfindlicher Verdauung sollte die erste Mahlzeit auch nur eine kleine Portion darstellen, dafür können dann später weitere bzw. eine größere Mahlzeit folgen.

      Nach einem harten Workout lohnt es sich in der Regel noch etwas zu essen. Wer auf dem Level „Freizeitsportler“ trainiert, für den ist das zwar nicht zwingend erforderlich, sofern Sie es aber von den Zeiten her einrichten können, ist eine Mahlzeit nach dem Sport die bessere Wahl. Ob Sie lieber nüchtern trainieren oder besser vorher etwas essen, hat viel mit persönlicher Vorliebe zu tun. Beides bietet Vor- und Nachteile, die sich unterm Strich aber einigermaßen ausgleichen.

      Wer unter der Woche ein starkes Energiedefizit einfährt, kann am Wochenende ruhig einen Refeed-Tag einlegen. Wenn man sich unter der Woche relativ nah am tatsächlichen Tagesbedarf ernährt, dann kann so ein Tag natürlich in Summe zu einem Kalorienüberschuss führen. Das hängt also von der allgemeinen Ernährung und der Dauer der Fastenzyklen ab.

      Viele Grüße,

      Daniel Roth

      Antworten
  31. Sabrina

    Sehr geehrter Herr Roth,

    vielen Dank für Ihre Nachricht, dass bedeutet mir wirklich sehr viel.
    Ich war bzgl. meiner Anzeichen beim Arzt und sofort sagte er mir: Schilddrüse, Eisen, Vitamin D.
    Wurde dann in eine Klinik geschickt, dort wurde ich von dem Chefarzt untersucht.
    Schilddrüse: Super + Blutwerte perfekt, Eisen/Ferritin: 34 (also sehr niedrig), Vitamin D: MANGEL und zwar lag mein wert bei 11.

    Nehme morgens immer eine Zinktablette, 1x die Woche Vitamin D hochdosiert (20.000), Abends meistens Eisen (hochdosiert, aber jeden 2 3 Tag). Gestern nahm ich Eisen und zwar hochdosiert und heute gehts mir super! Hatte meine letzte Mahlzeit gestern um 18:30 Uhr.. Heute um halb 11 (1x grünen smoothie + Naturj. mit Zuckerfreiem Müsli), gleich gibts leckeren Salat mit Bohnen Eiern Käse, dazu laugenbrezel und zwischendurch Äpfel und Nüsse, nach der Arbeit wird trainiert und danach warm gegessen, so versuche ich jetzt meinem Körper alles zu geben. Durch meine starke Abnahme kenne ich mich mit Ernährung und den Nährwerten bestens aus, aber wie Się sehen, ist die Angst vor „schlechtem Essen“ – schlecht gibt es nicht – größer!

    Ich fühle mich heute Pudelwohl, obwohl ich nur 5 Stunden geschlafen habe.

    Also meinen Się, dass ich am Wochenende „normal“ Essen kann/soll? also quasi, alles was ich mag?

    Darf man denn auch Abends z.B. nach dem Essen was süßes Essen? Denn durch die 16h fasten dürfte dem nichts im Wege stehen, oder?

    Kann der Körper in eine Art. JoJo-Falle fallen, wenn ich am Wochenende keine 16h faste, oder mal an 1 Tag 5x, am 2 3x, am 3 5x, esse?
    Gerät der Körper durcheinander und denkt sich: Huch, was macht się mit mir? Oder ist es dem Körper egal, wieviele Mahlzeiten ich zu mir nehme, Hauptsache ich fahre einen „leichten“ Defiziz, oder eben nicht..?

    Wie reagiert der Körper eigentlich drauf, wenn ich am Wochenende Burger, Abends Chips und Schokolade esse, obwohl ich unter der Woche 16h faste?
    Tut das unserem Körper gut?

    Vielen Dank + Viele Grüße

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Sabrina,

      da lag ich mit meiner Vermutung ja gar nicht schlecht. 11ng/ml ist wirklich sehr niedrig und würde die Symptome zumindest mal ziemlich gut erklären. Bezüglich der Dosierung noch ein Hinweis: Ja, die 20.000er Dekristol sollen nur 1x pro Woche eingenommen werden. In der Praxis ist das aber ziemlicher Mist und basiert auf Empfehlungen, die von den meisten Experten als deutlich überholt betrachtet werden. Ich habe Ihre „Eckdaten“ mal kurz in die Standard-Formeln zur Berechnung von Aufbau- und Erhaltungsdosen eingetragen. Um von 11ng/ml auf 60ng/ml zu kommen, bräuchten Sie bei einem Körpergewicht von 70kg ca. 490.000 IE Vitamin D3. Das sind also knapp 25 Dekristol. Alleine die monatliche Erhaltungsdosis für Sie läge rechnerisch bei 120.000 IE. Natürlich macht es keinen Sinn die alle auf einmal zu nehmen, aber ich habe damals bei einem Ausgangswert von 17ng/ml und einem Ziel von 90ng/ml in den ersten Tagen 4 bis 5 Dekristol am Tag genommen. Dazu täglich eine hochdosierte Vitamin K2 (http://amzn.to/2iA4lrU), um den Calcium-Spiegel im Blut zu regulieren. Parallel dazu habe ich alle drei Monate meine Vitamin D3 und Calcium Werte im Blut bestimmen lassen und erstere mit den rechnerischen Werten verglichen. Das hat ziemlich gut gepasst.
      Das ist natürlich keine Empfehlung zur exakten Nachahmung – da würde ich ggf. nochmal mit einem versierten Mediziner sprechen, der auch eine vollständige Anamnese durchführen kann. Ich kann Ihnen aber in jedem Fall ein paar gute Bücher zum Thema ans Herz legen. Eines, das zwar etwas reißerisch daher kommt, dafür aber sehr motivierend ist und die wichtigsten Infos leicht verständlich vermittelt: http://amzn.to/2iXFyiz eines, das sehr wissenschaftlich und sachlich, aber vielleicht manchem zu trocken ist: http://amzn.to/2iA1qiQ und noch eines, das ziemlich gut dazwischen liegt: http://amzn.to/2jds5mp Ich fand alle drei gut, aber mit jedem davon bekommen Sie bereits alle wichtigen Infos.
      In den 16 Stunden dürfen Sie natürlich auch was Süßes essen. Es sollte natürlich nicht so viel sein, dass es Ihre Kalorienbilanz völlig aus der Bahn wirft, aber grundsätzlich ist alles erlaubt. Ihren Körper dürfen Sie bei den Fastenzyklen ruhig immer wieder überraschen. Unser Organismus ist auf unregelmäßige Mahlzeiten bestens eingestellt. Schließlich gibt es Kühlschränke und Supermärkte erst seit einem (im evolutionären Kontext) Wimpernschlag. Davor gab es Essen, wenn gerade etwas gefunden oder erlegt wurde. Am Ende zählt die Kalorienbilanz und diese können Sie durch die Fastenzyklen zusätzlich positiv beeinflussen.

      Viele Grüße,
      Daniel

      Antworten
      1. Sabrina

        Sie sind ein Schatz! Das Sie sich die Zeit nehmen, mir so viel zu schreiben, dass ist wirklich unglaublich nett von Ihnen! Ihnen geht es glaube ich garnicht mal so sehr um *Erfolg* , sondern eher darum, Menschen zu helfen UND jeder hier ist bestimmt der gleichen Meinung.
        War heute trainieren und habe gemerkt: mir wird etwas schwindelig.. zuhause gab es Lachs Paprika quark und Reis und zum nachtisch apfel mit erdnussbutter und ich muss sagen: ich fühle mich legendär.

        MIr tut es ihm nachhinein so leid, dass ich meinen Körper so gequält habe und essen als Feind gesehen habe.. Ich lag Monatelang im starken Defizit und jedes mal bei der Messung war mein fett mehr.. jedes mal und ich ging runter mit den kcal immer mehr und mehr.. Bis mein Ernährungsberster fragte: was essen Sie ganz genau? Zählen Sie mir alles auf.. Er guckte mich an und sagte: Ihr Körper ist im NotZustand. Alles was Sie essen lagert er sofort in fett ein.. Aus angst.. Ich habe nie nüsse oder Avocado gegessen und glauben Sie mir Herr Roth.. Seit Wochen esse ich nüsse aber nur in Massen esse viel Lachs etc. Ich habe keinen haarausfall mehr, meine Nägel wachsen so schnell und fest nach und meine Haut sieht so straff und frisch aus… Ich habe alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann.. Heute sprach ich meinen Trainer auf die 16/8 Methode an und er ist begeistert und macht es auch ab und an.. Er sagt.. Du wirst zu 100 prozent damit abnehmen und kannst eigentlich essen was du willst .. vorallem am Wochenende ruhig mal abends auf der Couch essen was du willst…

        SiE meinten in den 8 Stunden kann ich essen was ich mag, da Sie 16 Stunden geschrieben haben? Und was meinen Sie damit..Das ich in dem fastenzyklzs auch süsses essen kann… Also zb Samstag Abend?

        Darf ich eigentlich auch abends meine eisen Tabletten konsumieren oder müssen diese in den 8 Stunden genommen werden ? Und gewöhnt sich der Körper an die 16 8 Methode und irgendwann wenn man zb 12 10 14 10 oder sonst was macht… passiert dann was ?

        Antworten
        1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

          Hallo Sabrina,

          nichts zu danken. Freut mich, dass Ihnen meine Infos weiterhelfen. 🙂

          Ihre Ernährung klingt inhaltlich sehr gut und solange Sie bei den Gesamtkalorien einigermaßen im Rahmen bleiben, können Sie von den gesunden Fetten in jedem Fall profitieren. Aber das haben Sie ja längst festgestellt. 😉

          Sie haben natürlich Recht hinsichtlich der 8 bzw. 16 Stunden: in den 8 Stunden gibt es keine festen Vorgaben und Sie dürfen ruhig etwas Süßes essen. Die Aussage „Ihren Körper dürfen Sie bei den Fastenzyklen ruhig immer wieder überraschen“ war so gemeint, dass Sie ohne Probleme auch unterschiedlich lange Zyklen machen können. Ich würde mal vermuten, dass die meisten Kurzzeitfaster so vorgehen. Mal gibt es Tage, da klappt es nicht ganz mit der geplanten Fastenzeit, dafür wird an einem anderen Tag mal etwas länger auf Essen verzichtet. Abwechslung schadet weder psychisch noch physiologisch.

          Die Eisentabletten können Sie ruhig auch in der Fastenzeit nehmen. Der Kaloriengehalt dürfte sehr, sehr gering sein. Allerdings spricht doch auch nichts dagegen, sie in der Essensphase zu nehmen, oder?

          Der Körper „gewöhnt“ sich natürlich an das Fasten, in dem Sinne, dass es mit der Zeit immer leichter fällt. Natürlich ist es auch so, dass wenn Sie mit 16 Fastenstunden ein gutes Energiegleichgewicht gefunden haben, um Ihr Gewicht zu halten, Sie sich bei weniger Fastenstunden (und gleicher bzw. dadurch höherer Kalorienaufnahme) wieder auf einem höheren Gewichtslevel einpendeln würden. Das ist aber völlig normal. Übrigens kommt man mehr und mehr von der früheren Vermutung ab, dass starke Diäten zu einem Absinken des Stoffwechsels führen. Mit Ausnahmen weniger Einzelfälle, deuten die Studien ingesamt recht klar darauf hin, dass der Stoffwechsel erwartbar im Verhältnis zum Körpergewicht absinkt. Wenn Sie also 60 statt 70kg wiegen, dann benötigen Sie natürlich auch weniger Energie, um dieses Level zu halten. Wer 60kg wiegt, aber wieder so isst, wie er es bei 70kg getan hat, wird mittelfristig auch wieder bei 70kg landen. Ich würde auf Basis der aktuellen Forschunglage (bzw. dessen was mir daraus bekannt ist) nicht soweit gehen zu sagen, dass es keinen Diät-induzierten Jojo-Effekt gibt. Denn hier spielen auch hormonelle Prozesse eine Rolle. Aber den durch Diäten „ruinierten“ Stoffwechsel gibt es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht.

          Viele Grüße und viel Erfolg,
          Daniel

          Antworten
  32. Sabrina

    Hallo Herr Roth,

    habe heute Ihr Buch erhalten und freue mich so sehr! 🙂

    Habe mir das Inhaltsverzeichnis durchgelesen & finde die Themen, die Się ansprechen, einfach super! 🙂

    P.s. heute gehts mir noch besser, habe aber aufgrund meines gestrigen Trainings, 15 Std. gefastet. 🙂

    Liebe Grüße

    Antworten
  33. Sabrina

    Hallo,

    Habe Ihr Buch stundenlang gelesen, ist ist so interessant und hilfreich. Nur was ich mich frage… Warum kommen da Themen wie: wie geht es nach dem fasten weiter, wenn man sein wunschgewicht hat? Kann man einfach so von heute auf morgen Start 16 h nur noch 12 h oder mal 6 7 h fasten und wieder essen weil man es zb will ? Oder auch.. schreiben Sie im Buch man sollte nichts während der Fastenzeit essen… Aber am Wochenende zb auch mal abends was zu essen oder sich was zu gönnen, dass tut doch gut oder? Genau diese Themen würden mich interessieren…

    Wenn ich mach 3 4 5 Wochen von 16 h Auf 12 h fasten gehe… Was dann ? Speichert der Körper sich die 16 h?
    Kommt der stoffwechsel durcheinander und denkt sich:sie gibt mir nichts… Jetzt wieder was…Was soll ich damit?

    So in etwa…

    DANKE SCHONMAL

    Antworten
  34. Nina

    Hallo Daniel,

    ich habe mir dein Buch vor ca. 4 Wochen gekauft und auch gleich mit dem 16/8 Fasten begonnen. in der Woche ist es überhaupt kein Problem (bis auf den Kaffee, der mir sehr fehlt). Ich versuche um 12 Uhr zu essen, meist wird es aber eher 13 oder 14 Uhr, und abends esse ich meist so gegen 19 Uhr, damit ich um 20 Uhr wieder mit dem 16 Stunden beginnen kann.
    Mein Problem ist das Wochenende. Mein Freund und ich stehen am Wochenende früh auf (zwischen 6 und 8 Uhr) frühstücken und gehen dann wieder ganz gemütlich ins Bett. Somit halte ich die 16 Stunden von Freitag auf Samstag schon mal nicht ein. Gegessen wird am Wochenende auch eher spät, sodass ich dort keinen richtigen Rhythmus finden kann. Hast du eine Idee, wie ich das Wochenende besser planen könnte ohne auf das Frühstück zu verzichten?
    Meine zweite Frage: ist Sport wirklich soo wichtig? Ich laufe auf der Arbeit sehr viel und bin mittlerweile nicht mehr so der Freund von Fitness Studios. Ich bin in der Woche den ganzen Tag unterwegs, da habe ich abends keine Lust mehr ins Studio zu gehen. Ich wollte es mal mit Yoga versuchen oder mit dem 8 Minuten täglich Programm. Hast du da Erfahrungen?

    Vielen Dank im Voraus.

    MfG Nina

    PS: Die Antwort zu dem Beitrag von Sabrina interessiert mich auch sehr 🙂

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hi Nina,

      wenn du am Wochenende früh frühstücken und spät abendessen möchtest, wird es natürlich schwer, da etwas zu optimieren. Einzige Option wäre, dass du zwischen Frühstück und Abendessen null Kalorien einhältst. Das sind zwar dann weniger Stunden, aber besser als nichts und natürlich sparst du dadurch Kalorien – noch dazu in einer Zeit, in der du aktiv bist und mehr verbrauchst.
      Sport ist nicht nötig, hilft aber beim Abnehmen die Muskelmasse bestmöglich zu erhalten. Ein paar Minuten Yoga sind besser als nichts, bewirken aber definitiv keine Wunder. Am ehesten wirst du dadurch noch deine Flexibibilität trainieren. Besser wären ein paar wenige Minuten mit intensiven Kraftübungen zu verbringen: Kniebeugen, Liegestütz, Planks etc.

      Auf die Frage von Sabrina habe ich schon geantwortet: http://www.kurzzeitfasten.de/forum/#comment-1306

      Viele Grüße und alles Gute,
      Daniel

      Antworten
      1. Nina

        Vielen Dank für die schnelle Antwort 🙂
        Zwischen Frühstück und Abendbrot wird meistens eh nichts gegessen, von daher passt das am Wochenende schon irgendwie 🙂
        4kg sind in den 4 Wochen bis jetzt runter. Es fehlen noch eine ganze Menge. Also heißt es dran bleiben. Ich bin auf jeden Fall motiviert.
        So, jetzt gibt´s aber erst mal einen Kaffee 😀

        LG Nina

        Antworten
  35. Silke

    Hallo Daniel!

    Auch ich werde nach der Lektüre Deines Buches ab jetzt versuchen meinen Körper mit der 16/8 Methode wieder in Form zu bringen…

    Wie viele Andere suche auch ich einen adäquaten Ersatz für meinen Kaffee mit Milch am Morgen….
    Zwischendurch trinke ich gerne auch mal den von Dir hochgelobten grünen Tee. Deshalb jetzt meine Frage, ob ich auch den aromatisierten grünen bzw. weissen Tee trinken kann? Und wie sieht es mit Früchtetee aus, der nicht aus dem Beutel kommt, sondern auch getrocknete Fruchtstücke enthält? Ist da der Zuckeranteil auch schon kritisch?

    Freue mich auf Deine Antwort!

    Herzliche Grüße

    Silke

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Silke,

      so pauschal ist das schwer zu sagen. Dazu müsste man wissen, wie viel Zucker sich aus den Früchten löst und was dann am Ende in einer Tasse landet. Ich vermute aber nicht, dass das übermäßig viel sein wird. Wäre aber gut möglich, dass es mehr ist, als ein Kaffee mit Milch an Kohlenhydraten hätte. Hin und wieder sollte das aber okay sein. Dennoch würde ich bei 16/8 empfehlen, so nahe an 0 Kalorien zu kommen, wie du kannst. Bei Zyklen ab 18 Stunden aufwärts fällt das natürlich zunehmend weniger ins Gewicht und in Studien wurden selbst bei 500kcal an 24er Tagen noch sehr gute Resultate erzielt.

      Liebe Grüße,
      Daniel

      Antworten
  36. Eva

    Hallo Daniel,

    ich habe regelmäßig Verdauungsprobleme/Verstopfungssymptome. Ich habe Angst, dass das durch Kurzzeitfasten nicht unbedingt besser wird. Ist es daher möglich während der Fastenzeit 2×1 Teelöffel Flohsamen zu essen ohne, dass das das Fasten negativ beeinflusst?

    Viele Grüße
    Eva

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Eva,

      ja, das kannst du machen. Auch ein Glas Sauerkrautsaft zum Ende der Essenszeit kann da sehr hilfreich sein und ist auch grundsätzlich sehr gesund.

      Liebe Grüße und alles Gute,

      Daniel

      Antworten
  37. Birgit David

    Hallo Daniel, mit großer Begeisterung habe ich Deine Bücher gelesen und bin regelmäßig auf Deiner tollen und übersichtlichen Webesite unterwegs. Vom Kurzzeitfasten habe ich erstmalig im Spiegel spezial zum Thema Ernährung gelesen und bin dann glücklicherweise direkt auf Deiner Seite gelandet. Vorher habe ich mich mit dem Thema intuitives Essen beschäftigt und für mich beschlossen Diäten zu beenden, da ich eigentlich im Laufe der Jahre trotzdem immer weiter kontinurierlich zugenommen habe. Das intuitive Essen hat mich angesprochen, da man wieder essen kann was einem schmeckt und gut tut. Allerdings nur wenn man tatsächlich körperlich hungrig ist. Leider habe ich damit trotzdem nicht abgenommen. Voller Euphorie bin ich vor 3 Wochen mit der 16/8 Methode gestartet, die letzten 3 Fastenstunden sind aber nach wie vor schwer, aber ich halte durch. Ich dokumentiere mein Gewicht auf dem Formular der 6 Wochen Challenge und kreise nach wie vor mit Schwankungen von ein paar hundert Gramm um mein Anfangsgewicht. Bei meinem starken Übergewicht (50 Jahre, 173 cm, 92,5 Kilo) hatte ich wirklich große Hoffnung auf baldigen Erfolg. In der 8-stündigen Essensphase beginne ich mit einem gesunden reichhatigen Essen mit Proteinen, Kohlehydraten und Fett. Den Rest des Tages esse ich alles mögliche worauf ich Hunger habe, habe allerdings ein starkes Bedürfniss nach Süssem, dem ich oft nachgebe. Weiterhin mache ich 3x pro Woche Aquafitness. Am Wocheende trinke ich gerne mal Alkohol, fange die 16 Stunde Pause aber erst nach dem letzten Glas an zu zählen. Eigentlich wollte ich keine Kalorien zählen und muss es wirklich dringend schaffen abzunehmen. Hast Du vielleicht noch einen Rat für mich?
    Viele Grüße
    Birgit

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Birgit,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar.

      Grundsätzlich lässt sich der Rat, den ich da geben kann auf die einfache Formel herunterbrechen, dass deine Energiebilanz negativ werden muss. Das ist die Grundvoraussetzung für jede Abnahme.
      Aktuell scheint es bei dir noch so zu sein, dass du durch den Heißhunger am Ende der Fastenphase und die verstärkte Lust auf Süßes über den Tag soviel Energie aufnimmst, dass du damit die Effekte des Kurzzeitfastens ziemlich genau kompensierst. Positiv betrachtet, hast du somit immerhin keine weitere Zunahme mehr, aber eben auch keine Abnahme.

      Nun gibt es im Prinzip drei Optionen, was du tun kannst: die einfachste wäre es, erstmal unverändert weiterzumachen und darauf zu spekulieren, dass Heißhunger und Verlangen nach Süßem mit der Zeit abnehmen und du dann von selbst an den Punkt kommst, wo deine Kalorienaufnahme unter den Erhaltungsbedarf rutscht. Ich persönlich würde aber durchaus schon jetzt aktiv eingreifen und wahlweise die Fastenzeiten (gelegentlich) ausweiten, also auch mal 18, 20 oder gar 24 Stunden einbauen oder aber etwas aktiven Einfluss auf die Kalorienzufuhr nehmen. Beispielsweise, indem du zuckrige Snacks durch einen Becher Hüttenkäse mit etwas Honig, einen Naturjoghurt oder etwas Obst / Gemüse ersetzt. Unterm Strich sollte die Alternative natürlich weniger Energie liefern, als der ersetzte Snack. Kalorien zählen ist dazu nicht erforderlich, wohl aber immer mal wieder die bewusste Entscheidung, bestimmten Versuchungen nicht nachzugeben bzw. diese gegen bessere Alternativen zu ersetzen.

      Alkohol ist natürlich auch ein Punkt, an dem sich durchaus ein paar Kalorien einsparen lassen, aber überschaubare Mengen am Wochenende fallen da vergleichsweise wenig ins Gewicht. Von daher würde ich auf die oben genannten Optionen fokussieren.

      Liebe Grüße,
      Daniel

      Antworten
      1. Jens

        Hallo Daniel,
        sind die Auswirkungen von Alkohol auf den Stoffwechsel (Alkohol soll den Stoffwechsel ausbremsen, den Fettabbau auf Sparflamme herunter fahren, die Verdauung verlangsamen und zudem das Appetitzentrum anregen) nicht viel problematischer als die paar zusätzlichen kcal?
        Oder sind diese Auswirkungen, die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geschildert werden nur ein Märchen?
        Viele Grüße
        Jens

        Antworten
        1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

          Hallo Jens,

          ein Märchen ist das sicher nicht, aber die Meinungen über die tatsächliche Größe der genannten Effekte gehen doch sehr auseinander. Natürlich ist es in keinem Fall sinnvoll, die tägliche Ernährung um große Mengen Alkohol zu ergänzen. Ein gelegentliches Glas in der Essensphase sollte einem Abnehmerfolg aber nicht entgegenstehen. Eine interessante theoretische Abhandlung darüber, warum Alkohol beim Abnehmen weniger schädlich ist, als es oft unterstellt wird, findet sich (zumindest war das mal der Fall) auf der Seite leangains.com von Martin Berkhan. Wie gesagt: daraus sollte man weder eine Unbedenklichkeit von Alkohol ableiten, noch bedeutet das, dass es keinen Effekt auf die Abnahme gibt. Martin ist aber selbst ein sehr gutes Beispiel dafür, dass es sich zumindest gegenseitig nicht ausschließt, wenn die übrigen Parameter stimmen.

          Viele Grüße,
          Daniel

          Antworten
  38. Birgit David

    Vielen Dank Daniel. Ich werde versuchen meine Zuckersucht zu bekämpfen, da kommt bestimmt mehr zusammen als man denkt. Vielleicht rechne ich dochmal ein paar Tage Kalorien zusammen, einfach um eine bessere Kontrolle zu bekommen. Ansonsten mache ich dann mal tapfer weiter und schaue was die Bilanz nach der 6 Wochen Challenge sagt. 18 oder 24 Stunden kann ich noch nicht schaffen, dafür kämpfe ich noch zu sehr mit den 16 Stunden.
    Danke für Deine Unterstüzung
    Birgit

    Antworten
  39. Miriam

    Hallo Daniel,

    ich habe mir dein Buch bestellt und es noch nicht gelesen, aber die Leseprobe auf dem Kindle klang interessant. Ich bin Diabetikerin (Typ 1, Diagnose erst im Dezember 2016, bei mir wurden keine Antikörper festgestellt, also scheint es nicht der klassische Typ 1a zu sein, sondern irgendeine Spezialform, ich hatte vor der Diagnose sprichwörtlich in allem was süß ist gebadet und damit vielleicht meine Bauchspeicheldrüse so überlastet, dass sie keine Lust mehr hatte) und 32 Jahre alt. Ich wiege momentan 68kg bei 1,73m. Mein tiefstes Gewicht lag bei 61,5kg ca. und mein höchstes bei ca. 78kg. Ich habe mit Weight Watchers im Jahr 2012 fast 16kg abgenommen und seitdem eben wieder schleichend zu. Jegliches Kalorienzählen, Punkte zählen, oder sich anderweitig irgendwie einschränken oder kontrollieren funktioniert bei mir nicht mehr. Das führt zu unermesslichem Heißhunger auf in erster Linie Süßes, was für mich als Diabetikerin sowieso schwierig ist. Ich versuche mich generell eh schon kohlehydratarm zu ernähren, wegen dem Zucker, und mache auch regelmäßig Sport (Joggen 2-3x pro Woche bis zu 12km und etwas Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht zu Hause). Warum ich dennoch wieder zugenommen habe liegt an meiner „Graserei“. Ich könnte den ganzen Tag essen. Halt Nüsse, Zartbitterschokolade, Käse, in erster Linie Sachen, die sich mit dem Blutzucker vertragen. Aber die Energiemenge, die im zu mir nehme, ist dann aber insgesamt wohl zu hoch. Momentan kann ich aufgrund einer OP keinen Sport machen und mir fällt die Decke auf den Kopf. Dann lade ich mir wieder Kalorienapps runter, zähle zwei Tage, dann kommt ein richtiger Fressanfall und ich werfe alles über den Haufen. Und jetzt dachte ich mir, vielleicht könnte ich es mit dem 16:8 Prinzip probieren. Ich würde einfach gerne wieder so 63-64kg wiegen. Das sind gute 5 Kilogramm und das ist sicherlich nicht die Welt, aber momentan ist es unglaublich schwierig. Denkst du, dass sich da in meinem Fall Vorteile ergeben durch Kurzzeitfasten (weniger Heißhunger auf Süßes?) und hast du Erfahrungen mit Diabetikern, die dieses Prinzip probiert haben?
    Noch eine ganz konkrete Frage, ich trinke gerne über den Tag verteilt Ingwerwasser mit Zitronensaft (also Ingwer geschnitten mit heißem Wasser aufgießen und den Saft 1 Bio-Zitrone auf 1 L). Geht das in der Fastenperiode oder sind in dem Zitronensaft bereits zu viele Kalorien? Und geht Kaffee schwarz vor dem Fastenbrechen? Ich trinke meinen Kaffee seit geraumer Zeit sowieso nur noch schwarz.

    Ich wäre dir sehr dankbar, wenn du mir antworten könntest. Dein Buch wird bald geliefert. Ich bin gespannt und entschuldige mich jetzt schon, wenn hier einige Fragen auftauchen, die ich durch das Buch selbst beantworten könnte, aber ich bin so ungeduldig…

    Besten Dank und viele Grüße,

    Miriam

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    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Miriam!

      Danke für deinen netten Kommentar. Grundsätzlich ist Kurzzeitfasten auch für Diabetiker möglich, aber es erfordert natürlich in der Fastenzeit eine gute Kontrolle, um keine Unterzuckerung zu riskieren. Außerdem kann eine Anpassung der Dosierung beim gespritzten Insulin notwendig werden (in der Regel wird weniger benötigt). Das würde ich also im Idealfall nochmal mit dem behandelnden Arzt abstimmen. Im Buch findest du dann auch noch ein paar zusätzliche Studien zum Thema Diabetes, allerdings mit dem Fokus auf den Typ2.

      Gerade bei deinem Heißhunger auf Süßes kann Kurzzeitfasten eine sehr gute Unterstützung sein, um diesen in den Griff zu bekommen. Umso härter könnten aber die ersten Wochen für dich werden, denn in aller Regel verzichtet unser Gehirn nicht gerne auf die Zuckerversorgung, die es gewohnt ist. Wenn du mit 16/8 startest, sollte das aber durchaus zu schaffen sein und es wird nicht lange dauern, dann sind auch längere Fastenphasen drin.
      Ingwertee ohne Zitrone ist überhaupt kein Problem. Zitronensaft kommt hingegen auf 3 bis 4g Zucker pro 100ml. Das würde ich persönlich bei nur 16 Fastenstunden am Tag weglassen, bzw. ganz ans Ende der Fastenzeit legen. Schwarzen Kaffee darfst du auch in der Fastenzeit trinken.

      Viele Grüße und alles Gute,

      Daniel

      Antworten
      1. Miriam

        Super, 1000 Dank für die schnelle Antwort! Dann halt ich mich an Ingwertee ohne Zitrone! Ich bin gespannt, wie mein Körper reagiert und ob sich die Insulinmenge (viel spritze ich eh nicht) dadurch verringern wird. Das wäre ein wünschenswerter Nebeneffekt!
        Danke dir, Daniel!

        Antworten
  40. Birgit

    Hallo Daniel,
    ich wollte an dieser Stelle nochmal meine Erfahrungen mit dem Kurzzeitfasten schildern. Die 6-Wochen Challlenge habe ich einmal komplett durch und die 16 Stunden überwiegend durchgehalten abgesehen von viermal 14 Stunden. Ich hatte wirklich sehr große Hoffnungen, dass mein Fettstoffwechsel mit der Zeit in die Gänge kommt und habe zusätzlich tagsüber mal eine Kalorienapp genutzt um eine bessere Kontrolle zu haben. Ich komme so auf 1500 Kalorien plus minus 200, trinke allerdings am WE Alkohol und komme dann drüber. Ernährung gesund mit viel Eiweiss und Gemüse, Vollkornprodukte und etwas Obst, wenig verarbeitete Lebensmitttel. Sport regelmäßig 3 x die Woche Aquafitness und sonst viel Bewegung zu Fuss oder zu Hause. Trotzdem sind nur magere 1,6 Kilo runter und das Gewicht schwankt dauernd auf und ab. Spiel das Alter von fast 50 und die stetige Gewichtszunahme über die letzten 20 Jahre doch eine größere Rolle als gedacht? Hast Du vielleicht Erfahrungsberichte von anderen Frauen in meinem Alter die ähnliches berichten? Bin ich zu ungeduldig? Freue mich wenn Du noch einen Tip hast, ansonsten hast Du mir am 24.April ja schon ausfühlich geantwortet.
    Viele Grüße Birgit

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Birgit,

      freut mich, dass du dich nochmal meldest.

      Im Prinzip finde ich dein bisheriges Resultat gar nicht so schlecht. Insbesondere, wenn es zu dem Gewichtsverlust auch gesundheitliche Verbesserung geben sollte. Das könntest du beim nächsten Arztbesuch ja mal noch über ein großes Blutbild überprüfen. Aber auch die reine Gewichtsabnahme sehe ich als einen guten ersten Trend, schließlich wäre die Alternative ohne Veränderung der Essensgewohnheiten wahrscheinlich ein leichter Anstieg im gleichen Zeitraum gewesen. Trotzdem verstehe ich natürlich, dass du mit Blick auf das Ausgangsgewicht noch nicht ganz zufrieden mit diesem Tempo bist. Das lässt sich letztlich nur durch weitere Anpassungen optimieren. Ob du das lieber darüber machst, dass du hier und da noch etwas auf die Kalorien achtest oder öfter auch mal längere Fastenzyklen einbaust (zum Beispiel an wechselnden Wochenenden mal 18-20 und mal 24 Stunden), hängt von deinen persönlichen Präferenzen ab. Beim Sport hast du ja schon eine ganz gute Auslastung, was ich auch so belassen würde. Falls du gerne in diesem Bereich optimieren möchtest, wäre Krafttraining aus meiner Sicht die erste Wahl, um deinen Grundumsatz zu erhöhen und nebenbei die erzielten Erfolge sowohl optisch, als auch beim Körpergefühl zusätzlich hervorzuheben. Da findest du ja auch hier im Blog einige Anregungen, wie man das angehen sollte, um mit wenig Aufwand etwas zu erreichen.

      Viel mehr kann ich da leider gar nicht anbieten, denn die Wunderwaffe, mit der die Pfunde dann einfach purzeln, gibt es einfach nicht. Zwar kann man auch mit bestimmten Lebensmitteln oder Ergänzungsmitteln minimale Effekte in Sachen Fettstoffwechsel bzw. Stoffwechselrate allgemein bewirken, aber das ist in aller Regel die Mühe und die Kosten nicht wert. Da sind die oben genannten Hebel größer und bieten somit ein besseres „Kosten-/Nutzen-Verhältnis“.

      Die anderen Erfahrungen von Frauen mit ähnlicher Ausgangssituation bestätigen (zumindest in vielen Fällen) eigentlich nur das, was du auch erlebst: Der Energieumsatz ist ohnehin relativ überschaubar, wodurch Ausschläge nach oben in der Energiebilanz zwar sehr leicht zu einer Zunahme führen, umgekehrt eine Abnahme aber schon eine recht große Einschränkung bei der Energieaufnahme erforderlich macht – zumindest, wenn es einigermaßen zügig gehen soll. Da bist du leider einfach in einer deutlich schlechteren Ausgangssituation als ein Mann mit Mitte 20 und ähnlichen Zielen.

      Tut mir leid, dass ich da keinen super Tipp anbieten kann, aber wenn du die Motivation und die Möglichkeiten hast, an den obigen Stellschrauben noch etwas zu drehen, halte ich 2kg im Monat mittelfristig für absolut machbar. Die Anpasungen, die du dazu vornehmen musst, dürften recht überschaubar sein und entsprechend keine so große zusätzliche Belastung darstellen.

      Alles Gute und liebe Grüße,
      Daniel

      Antworten
  41. Birgit

    Vielen Dank Daniel für Deine zweite ausführliche Antwort. Der persönliche Kontakt motiviert sehr und Du hast natürlich recht, dass der Trend nach oben gestoppt wurde. Ich mache jetzt immer wieder die 6 Wochen Challenge und schaue was ich von Deinen Vorschlägen noch umsetzen kann. Ich kann nur sagen „alt werden ist nichts für Feiglinge“.

    Viele Grüße
    Birgit

    Antworten
  42. Stefanie

    Hallo Daniel,
    seit etwa drei Wochen faste ich nach deiner Anleitung. Angangs 16:8, mittlerweile 18:6.
    Seit ein paar Tagen weiß ich, dass ich schwanger bin.
    Kann ich mit dem Kurzzeitfasten weitermachen, sofern ich mich in den Essenszeiten ausreichend und ausgewogen ernähre?
    An dieser Stelle vielen Dank für das Buch, den Blog und deine Erfahrungsbreichte!
    LG
    Stefanie

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Stefanie,

      erst einmal Glückwunsch zum anstehenden Nachwuchs!

      Tja, die Frage nach dem Kurzzeitfasten in der Schwangerschaft ist schwierig. Einerseits gibt es wenig Gründe zu der Annahme, dass – bei ansonsten ausreichender und ausgewogener Ernährung – man während der Schwangerschaft nicht für ein paar Stunden am Tag fasten darf. Gleichzeitig gibt es aber auch keine Untersuchungen, die eine tatsächliche Unbedenklichkeit nachgewiesen hätten. Dafür lassen sich aber unzählige Abläufe im Körper finden, die vom Kurzzeitfasten beeinflusst werden und deren Wechselwirkungen im Laufe einer Schwangerschaft unmöglich abzuschätzen sind.

      Meine Empfehlung wäre daher, das Ganze mal mit deinem Arzt durchzusprechen. Wenn der Bedenken hat, würde ich seinem Rat folgen und es lassen. Ganz einfach, um auf Nummer sicher zu gehen und weil du ja auch nach der Schwangerschaft problemlos einsteigen kannst.

      Liebe Grüße,
      Daniel

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  43. Christine Spiech

    Hallo
    Meine erste Nachricht ist irgendwie weg.
    Also nochmal:
    Meine Mutter, meine Freundin und ich machen jetzt seid einer Woche 18/6 Intervall Fasten. In den ersten 4 Tagen war alles ok wir haben jeden Tag mindestens 200 Gramm abgenommen. Dabei wie wir schon seid einem Jahr machen Kalorien gezählt (1200 Kalorien pro Tag). Doch die letzten zwei Tage hat meine mum 500 Gramm zugenommen, meine Freundin 200 Gramm und ich 300 Gramm.
    Was machen wir falsch?

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Christine,

      danke für deinen Kommentar. Beide sind angekommen, aber ich muss sie immer manuell freigeben (sonst gäbe es eine Menge mehr Spam hier), bevor sie auch tatsächlich erscheinen.

      Grundsätzlich ist das Abnehmen kein linearer Prozess. Abhängig von Hormonzyklus, Wetterlage, Aktivität, Trinkverhalten, Kohlenhydratzufuhr etc. kann das Gewicht auch mal deutlich schwanken. Auch bei einem Kaloriendefizit kann es also durch Wassereinlagerungen mal zu einer temporären Zunahme kommen.

      Wie kontrolliert ihr denn eure Kalorienaufnahme? Wiegt ihr alle Lebensmittel exakt ab? Wie macht ihr es, wenn ihr mal auswärts etwas esst? Bei 1.200kcal am Tag ist das Ernährungskonzept eigentlich schon ziemlich egal, denn das dürfte in aller Regel ein so großes Defizit sein, dass eine starke Abnahme unausweichlich ist. Was sind denn eure Eckdaten und Ziele?

      Gruß,
      Daniel

      Antworten
  44. Christine Spiech

    Hallo danke für das schnelle antworten!
    Wir wiegen unser essen ab und tragen diese dann in die sogenannte app yazio ein.
    Ichwiege im Moment bei einer größe von 153cm 64 kg und komme einfach nicht unter die 60 kg.
    Mein erstes Ziel wäre erstmal 58 kg.

    Lg

    Antworten
  45. Christine Spiech

    Hallo nochmal aktuell ist es so das meine Mutter wieder abgenommen hat allerdings heute 600 Gramm zugenommen hat, meine Freundin es wegen der Zunahme abgebrochen hat und ich es zwar weiter mache aber trotzdem nur zunehmen. Mittlerweile bin ich bei 64,3 kg.

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Christine,

      wie gesagt: abnehmen ist in der Regel kein linearer Prozess. Da gibt es immer wieder Ausbrüche nach oben und unten. Eine „echte“ Zunahme von 600g würde einen Kalorienüberschuss von über 4.000kcal erfordern. Wo soll der bei 1.200kcal am Tag herkommen? Allerdings bin ich aus Erfahrung auch etwas skeptisch, dass dieser Wert korrekt ist. Das erscheint mir recht wenig und in den allermeisten Fällen kommt beim Kalorienzählen kein besonders präzises Ergebnis heraus – meist deutlich weniger, als tatsächlich aufgenommen wurde. Aber das kann ich aus der Ferne natürlich nur mutmaßen. Aber die Zahlen sind da eigentlich recht eindeutig: eine 50 Jährige Frau mit 64kg Gewicht hätte alleine einen Grundumsatz von ca. 1.400kcal. Das heißt, selbst wenn ihr täglich 24 Stunden im Bett liegen würdet, müsste es bei einer Zufuhr von 1.200kcal zu einer Abnahme kommen. Ist das nicht der Fall, muss irgendwo etwas an den Werten nicht stimmen. Umso mehr, da selbst bei ausschließlich sitzender Tätigkeit und komplett ohne Sport der gesamte Tagesbedarf bei gut 2.000kcal liegen sollte. Theoretisch müsstet ihr also ein Energiedefizit von mindestens 800kcal am Tag haben und wenn dem so wäre, dann kann das Gewicht mittelfristig nur sinken.

      Natürlich könnt ihr jetzt eure Protokolle nochmal gründlich hinterfragen, sicherstellen, dass tatsächlich alles abgewogen wird – inkl. kalorienhaltiger Getränke und Snacks etc. Das ist letztlich aber eine recht unnötige Übung, denn wenn ihr tatsächlich mittelfristig zu- oder zumindest nicht abnehmt, dann ist die Sache ohnehin eindeutig: ihr esst mehr als ihr verbraucht. Also könnt ihr wahlweise über längere Fastenzeiten oder Nahrungseinschränkungen die Zufuhr weiter reduzieren oder den Verbrauch erhöhen. Bei letzterem muss man aber etwas aufpassen, denn mehr Bewegung bedeutet letztendlich auch mehr Hunger.

      Viele Grüße,
      Daniel

      Antworten
  46. Christine Spiech

    Hallo nochmal
    Ich bin überigens 15 Jahre alt und wegen denn Kalorien wir trinken nur Wasser und Tee und tragen jede Kleinigkeit auf denn Gramm genau ein. Mitlerweile esse ich seid 1 Jahr täglich nur noch 1200 Kalorien meistens auch etwas weniger.
    Vielen Dank für die sehr ausführlich Nachricht!

    Antworten
    1. Christine Spiech

      Aber nach denn Ferien wir das eh alles anders denn im denn Ferien mache ich kaum Sport und sonst immer 4 mal die Woche 1 Stunde lang Sport (Triathlon)

      Antworten
  47. Winfried Rübsam

    Hallo
    Ich habe das Buch 2016 gelesen und faste seit der Zeit. Mal 16 oder mal 18 Stunden und das funktioniert sehr gut!

    Nun ist die Frage … für die ich im Internet nicht wirklich eine konkrete Antwort finde … kann ich während der Fastenzeit 1/2 Löffel natives Öl zu dich nehmen oder unterbricht das alles?

    Ich denke ja nicht das es alles unterbricht da es ja den ketogenen Stoffwechsel nich unterbricht.

    Würde aber gerne ihre Meinung dazu hören, da sie sich mehr damit beschäftigt haben.

    Lieben Gruß

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Winfried,

      das kannst du grundsätzlich machen, da reines Öl den Fettstoffwechsel nicht unterbricht. Aber die Frage wäre: warum verschiebst du es nicht auf die Essenszeit? Dann hast du trotzdem die Aufnahme gesunder Fette, hältst die Kalorienzufuhr in der Fastenzeit aber bei Null und dein Körper muss eigene Reserven nutzen.

      Viele Grüße,
      Daniel

      Antworten
      1. Winfried Rübsam

        Dankeschön!

        Ja das habe ich auch gemacht. Aber ich bin krank und muss Tabletten nehmen. Deswegen nehme ich dreimal am Tag Dazu Öle, ansonsten würde ich es lassen.
        Sind ja nur 2TL …

        Antworten
  48. Ingrid Bode

    Hallo, habe gerade das Buch gelesen und bin seit Donnerstag dabei.
    16/8 klappt bisher für mich ganz gut, ich habe jedoch ein Problem: Ich trinke viel zu wenig. Wenn ich mal 1,5 ltr. am Tag schaffe, bin ich schon stolz. Richtig Durst (und dann ist es bekanntlich ja schon zu spät!) habe ich sehr selten.
    Wie komme ich auf meine Trinkmengen? Ich habe die Wasserflasche schon auf dem Tisch stehen, aber ignoriere sie trotzdem:-(((

    Vielleicht hast du einen Tipp?
    Danke
    Ingrid

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Ingrid,

      mehr Salz essen. 😉 Nein, im Ernst: da ist tatsächlich in erster Linie ein wenig Disziplin gefragt. Stell dir zu der Flasche notfalls noch nen Timer, der dich alle 1 bis 2 Stunden erinnert was zu trinken.
      Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, dass die Sache mit dem viel trinken aus meiner Sicht häufig etwas übertrieben wird. Wenn du mit wenig Flüssigkeit auskommst und keinen Durst verspürst, dann darf im Normalfall davon ausgegangen werden, dass du nicht vertrocknest, bzw. deine Aufnahme zum Bedarf passt. Schau dir dazu auch mal diesen Artikel an: http://www.dr-moosburger.at/pub/pub020.pdf
      Je nachdem wie groß, schwer und körperlich aktiv du bist und wie der Feuchtigkeitsgehalt deiner Nahrung ausfällt, können die 1,5 Liter am Tag absolut ausreichend sein.

      Viele Grüße und alles Gute für deinen Einstieg ins Kurzzeitfasten,
      Daniel

      Antworten
  49. Anonym

    Guten Tag
    Ich möchte nur meine Erfahrungen die ich mit kurzzeit fasten gemacht habe teilen.
    Die ersten Tage waren super ich habe jeden Tag etwas abgenommen. Allerdings hab ich ab da nur noch zugenommen und bin sogar noch dicker als vorher.
    Trotz viel Sport und gesunde Ernährung!
    Und nein ich habe keine Muskeln zugenommen dies hat ein vorher nachher Test bestätigt auch die „Hilfe“ die ich hier hätte bekommen können habe ich nicht.

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Liebe Christine,

      ich bin ja wirklich ein sehr geduldiger Mensch und gebe mir viel Mühe, hier jedem so gut ich irgend kann zu helfen. Auch dir habe ich ja bereits zwei Antworten geschrieben, aber, um es mal freundlich zu formulieren: du bist wirklich ein besonderer Fall.

      Was erwartest du denn als bahnbrechende Hilfe, wenn du sagst, dass du absolut sicher seit einem Jahr maximal 1.200kcal (oft weniger, wie du sagst) am Tag zu dir nimmst, dazu neuerdings noch 18 Stunden fastest und trotzdem zunimmst? Und das mit 15 Jahren und bei einem Gewicht von 64kg? Da gibt es nun genau zwei Möglichkeiten:
      1. Du bist ein medizinisches Wunder
      2. Die Daten entsprechen so nicht der Realität

      Rechne gerne selbst einmal nach, was dein Grundumsatz (also wenn du den kompletten Tag nur im Bett liegen würdest) ist. Dazu gibt es zwei einigermaßen brauchbare Formeln zur Auswahl:
      Nach Harris-Benedict: Grundumsatz = 655 + (9.6 x Gewicht in kg) + (1.8 x Größe in cm) – (4.7 x Alter in Jahren)
      Nach Mifflin-St.Jeor: Grundumsatz = (10 x Gewicht in kg) + (6,25 x Größe in cm) – (5 x Alter in Jahren) – 161
      Das Ergebnis wird dann noch mit deinem persönlichen Aktivitätslevel (PAL) multipliziert. Jemand, der nur am Schreibtisch sitzt und keinen Sport macht, würde beispielsweise mindestens einen Multiplikator von 1,3 (bis 1,5) verwenden. Bei Schülern geht man bereits von einem PAL jenseits 1,6 aus und du schreibst noch, dass du viel Sport machst.

      Egal welche Methode und welchen PAL du also letztlich wählst, wirst du feststellen, dass dein Energiebedarf in jedem nur denkbaren Szenario deutlich über 1.200kcal am Tag liegt. Realistischerweise irgendwo rund um 2.000kcal. Selbst deutliche Stoffwechselstörungen oder völlige Bettlägerigkeit würden eine so große Diskrepanz nicht erklären. Wenn du also darauf bestehst, dass du seit einem Jahr im Schnitt weniger als diese 1.200kcal isst, dabei in letzter Zeit noch fastest und dennoch konstant zunimmst, dann kann ich dir beim besten Willen nicht helfen. Denn was du beschreibst ist nach allem was ich weiß und kenne einfach unmöglich. Ich kann dir also nur sagen, dass du deine Aufzeichnung der Energiezufuhr nochmal kritisch hinterfragen solltest und das habe ich ja bereits mehrfach getan.

      Viele Grüße,
      Daniel

      PS: Wenn du „Anonym“ Kritik postest, dann solltest du das vielleicht nicht mit der Mail-Adresse tun, die du schon vorher mehrmals verwendet hast und die aus deinem kompletten Namen besteht. 😉

      Antworten
  50. Eva-Maria

    Hallo Herr Roth,
    auf Ihr Buch bin ich durch Zufall gestoßen und es hörte sich für mich sehr schlüssig und vielversprechend an. Ich bin 61 Jahre alt, bin 1,63 groß und wiege 100 kg, bin also schwer adipös. In meinem Leben habe ich schon viele Diäten gemacht, überwiegend eiweißbetonte, die auch immer eine gute Abnahme gebracht haben. Nur leider bin ich ein absoluter Kohlenhydratjunkie, ich liebe Brot, Nudeln, Kartoffeln und auch leider Süßes. Also kurz und gut, ich nahm immer wieder schnell zu, weil ich diese Diäten spätestens nach 4 Monaten wieder beendet habe.
    Meine Hoffnung, mit dem Kurzzeitfasten an Gewicht zu verlieren war nach der Lektüre Ihres Buches groß.
    Ich begann vor 4 Wochen mit dem 16/8 Kurzzeitfasten und hatte anfangs ziemlich Hunger, so dass meine Mittagsmahlzeit in der ersten Woche ( ich faste bis 12 Uhr) entsprechend groß war. Dann aß ich zur Kaffeezeit 2 Stücke Kuchen, trank einen Cappuccino und abends aß ich noch normal Abendbrot. Entweder Eiweiß Brot um KH zu sparen aber manchmal auch normales Vollkornbrot, dass ich selbst gebacken habe.
    In den folgenden Wochen wurde es besser mit dem Hunger und ich stellte auf 18/6 um. Die Portionen nahmen eine normale Größe an, aber ich brauche immer noch etwas Süßes zwischendurch, esse aber keine Schokolade oder andere konzentrierte Süßigkeiten. Aber einige Kekse und ein Cappuccino. Abends dann oft nur Knäcke oder Eiweßbrot. Ich esse überwiegend vegetarisch, nur ab und zu etwas Fisch.
    Leider leider nahm ich nichts ab. Mein Gewicht schwankte anfangs sehr, ging auch nach unten, aber nach kurzer Zeit war wieder alles beim alten. Ich komme von den 100 kg nicht runter. Ich bewege mich meist ausreichend, fahre Fahrrad, mache den Haushalt, Garten usw. Nun bin ich doch etwas enttäuscht, dass mein Kurzzeitfasten gewichtsmäßig so gar nichts bewirkt. Wenn ich so lese, was Sie seinerzeit so alles gegessen haben und trotzdem Gewicht verloren haben dann werde ich ganz grün vor Neid
    Trinken tue ich übrigens nur kalorienfreie Tees oder stilles Wasser mit Ausnahme des Cappuccino am Nachmittag.
    Vom richtigen Fasten weiß ich, dass man nach kurzer Zeit keinen Hunger mehr hat. Hier ist es so, dass der Hunger meist noch sehr stark ist, bis es endlich um 12 Uhr die erste Mahlzeit bei mir gibt. Faste ist demnach gar nicht sondern hungere nur?
    Ui, das ist ein Roman geworden, sorry
    Herzliche Grüße
    Eva-Maria

    Antworten
    1. Daniel RothDaniel Roth Artikelautor

      Hallo Eva-Maria,

      danke für Ihren Kommentar und die interessante Beschreibung.
      Ich fange mal von hinten an: Ich würde mal sagen, dass Sie momentan noch fasten und hungern. 😉 Das zeigt aber auch, dass Ihr Stoffwechsel sich noch nicht so richtig an diese Ernährung gewöhnt hat, denn trotz reichlich Reserven scheint der Hunger und die Essensmenge ja noch relativ groß zu sein – auch wenn es schon deutlich besser geworden ist, wie Sie sagen. Das sollte Ihnen auch weiterhin Mut machen. Denn Sie haben schon zwei Sachen erreicht: Zum einen essen Sie seit nun schon vier Wochen wieder Kohlenhydrate und teils sehr große Portionen. Trotzdem haben Sie nicht zugenommen! Ich schätze, das ist schon eine große Verbesserung zu früher. Zusätzlich können Sie schon jetzt von großen Fortschritten beim Hunger berichten und fasten sogar schon nach 4 Wochen für 18 Stunden. Auch das ist ein super Erfolg, aber tatsächlich erst der Anfang! Je länger Sie 18/6 betreiben – vielleicht auch mal mit 24er Tagen kombiniert – umso mehr wird sich Ihr Hungergefühl normalisieren und umso leichter wird es Ihnen auch fallen, die Mahlzeiten so zu wählen, dass es zur Abnahme reicht. Das geht aber nicht immer gleich über Nacht und gerade bei starkem Übergewicht steht ja in aller Regel ein über Jahre angewönter Kalorienüberschuss dahinter. Ebenso, wie Sie sicher nicht schon immer Kalorienmengen wie zu Ihren „besten Zeiten“ gegessen haben, wird auch die umgekehrte Entwicklung etwas Zeit brauchen. Ihr Stoffwechsel, Ihr Hormonhaushalt, aber auch einfach die persönlichen Gewohnheiten brauchen oft etwas Zeit, um sich anzupassen. Dabei sehe ich Sie aber definitiv auf einem guten Weg.

      Mein Tipp für die nächsten Wochen: Nutzen Sie jede Gelegenheit, noch ein wenig mehr heraus zu holen. Sowohl bei den Fastenzeiten, als auch dabei, was sie sich in diesen ‚zumuten‘. Wenn sich also nach 18 Stunden Fasten die Gelegenheit ergibt, noch eine Stunde spazieren zu gehen: nutzen Sie das! Wenn Sie nach den 18 Stunden mal noch gar nicht so richtig hungrig sind, weil Sie vielleicht eh gerade mit anderen Dingen beschätigt sind: nutzen Sie das und hängen noch ein paar Stunden dran.
      Sie haben momentan ein Gleichgewicht erreicht – und das trotz ordentlicher Portionen und reichlich Kohlenhydraten. Es fehlt also überhaupt nicht viel, um in ein Defizit zu kommen und jedes Bisschen hilft. Dranbleiben und die erzielten Erfolge weiter ausbauen, dann klappt es garantiert auch noch mit der Abnahme.

      Liebe Grüße und alles Gute,
      Daniel

      Antworten
  51. Eva-Maria

    Hallo Herr Roth,
    Danke für die schnelle Antwort. In den letzten beiden Wochen sind mein Mann und ich oft Fahrrad gefahren. Immer vor meiner ersten Mahlzeit, dann irgendwo eingekehrt zum Essen und dann die Tour wieder zurück. Da gab es dann meist erst nach 19,5 Stunden was zu essen, das hat mir komischerweise nichts ausgemacht. Einmal sind wir 44 km insgesamt gefahren also 22 km vor dem Essen 🙂 An diesen Tagen gab es nichts Süßes mangels Gelegenheit 😉
    Ich bleibe am Ball und hoffe, dass die Pfunde bald purzeln.
    Ich habe so ein bisschen mit erhöhter Harnsäure zu tun, was ich auch in den Gelenken manchmal spüre, ich hoffe, dass das Fasten sich da nicht nachteilig auswirkt. Ich bin zwar kein Gichtpatient aber wahrscheinlich Anwärter darauf, wenn sich da nichts verbessert. Und für Gichtpatienten ist Fasten, allerdings ist wohl eine Fastenkur gemeint, angeblich nicht so geeignet.
    Nochmals danke und herzliche Grüße
    Eva-Maria

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